Spitzenreiter: Grundwasser ist nicht zu schlagen
Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Grundwasser behält das ganze Jahr über konstante 7-12° C. Das garantiert einen durchgängig sehr guten Wirkungsgrad der Wasser-Wasser-Wärmepumpe. Eine Zusatzheizung braucht es mit der Wärmepumpe Grundwasser i.d.R. nicht. Allerdings ist die Installation von Wasser-Wasser-Pumpen ziemlich aufwendig.
Zwei Brunnen nötig
Das Grundwasser wird aus einem Förderbrunnen zur Wärmepumpe geleitet. Diese entzieht dem Wasser so viel Wärme, dass es um um 3-5 °C abkühlt. Über einen "Schluckbrunnen" fließt es in die Erde zurück. Der Förder- und der Schluckbrunnen brauchen mindestens 15 m Abstand voneinander. Um die Effizienz der Heizung zu gewährleisten, darf das Grundwasser in beiden Brunnen nicht tiefer als 15 m stehen. In der natürlichen Fließrichtung des Grundwassers muss der Förderbrunnen vor dem Schluckbrunnen liegen.
- Für absolut dichte Rohre sorgen! Sonst könnte Sauerstoff ins Grundwasser gelangen. Das darin enthaltene Eisen könnte zu Eisenschlamm oxidieren. Die Folge: Wärmetauscher und Schluckbrunnen verstopfen!
Grundwasserwärmepumpe Vorteile
- Durchgängig sehr guter Wirkungsgrad
(Jahresarbeitszahl bis 4,5) - Niedrige Betriebskosten
- Keine Zusatzheizung nötig
Grundwasserwärmepumpe Nachteile
- Abhängigkeit von (stabilem) Grundwasserspiegel, -Temperatur und -Qualität
- Teure und aufwendige Brunnenbohrung
- Genehmigungspflicht der Anlage
- Eisenhaltiges Wasser verschlammt die Rohre
- Trinkwasserschutzgebiet ist Ausschlusskriterium
Linktipps
- Auf unserer Seite Welche Wärmepumpe? finden Sie mehr zur Wasser-Wasser-Wärmepumpe.
- Wärmepumpen Beratung vor Ort: Unsere geprüften Heizungsbauer beraten Sie gerne und erstellen bei Bedarf ein unverbindliches Angebot.
- Online-Datenbank zertifizierter Bohrunternehmen
Nützliche Praxistipps auf den Seiten Erdwärmepumpe und Funktionsweise.







































