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Wärmepumpe und Flächenheizung
Wer seine Heizung mit einer Wärmepumpe ergänzen will, sollte eine Flächenheizung in Betracht ziehen.
Bei Fußbodenheizungen reichen wegen ihrer großen Fläche schon geringe Temperaturen aus, um einen Raum behaglich warm zu heizen. Das macht die Kombination Wärmepumpe-Fußbodenheizung ideal. Wärmepumpen arbeiten nämlich ebenfalls im Bereich sehr niedriger Temperaturen. Details

Energieeinsparung bis 12 %
Alle Flächenheizungen im Fußboden oder in der Wand besitzen einen recht hohen Anteil (60-75 %) an Strahlungswärme. Daher wird die Raumtemperatur um 1-2 K (Kelvin; entspricht 1-2°C) niedriger eingestellt als bei z.B. einer Ölheizung. Lüftungs- und Transmissionswärmeverlust werden verringert und zwischen 6-12 % Energie gespart.
Klimaschutz
Bei einer Vorlauftemperatur von 35°C erreichen Flächenheizungen sehr gute Jahresarbeitszahlen bei Wärmepumpen (Erdreich und Grundwasser als Wärmequelle):
- Erdreich: 4
- Grundwasser: 4,5
Die Idealvorgabe von 75 % regenerativer Energie zum Heizen wird erreicht. Die Kombination Fußbodenheizung Wärmepumpe ist deshalb besonders umweltfreundlich und rentabel.
Praxistipp
- Wer bereits einen Warmwasserpufferspeicher besitzt, kann auf einen zusätzlichen Pufferspeicher für die Heizung verzichten - vorausgesetzt, die Fußbodenheizung hat nur einen einzigen Heizkreis. Dann bildet der Fußbodenaufbau einen ausreichenden Puffer. Sie brauchen sich weder um energieverschwendendes Takten der Anlage zu sorgen, noch um die Abschaltzeiten des Stromversorgers.
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