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Gesünder Wohnen, effizienter Heizen: Luftbrunnen sind ein Quell der Frische im Haus.

Luftbrunnen

Einfache Technik zur Verbesserung von Atemluft und Effizienz der Lüftungsanlage.

Im Winter offenbaren Lüftungsanlagen ihre Schwachpunkte. Normale Anlagen saugen Außenluft durch ein Rohr in der Wand an. Diese ist im Winter natürlich sehr kalt und muss dann, meist elektrisch, nachbeheizt werden muss. Elektrische Energie ist dreimal so teuer wie andere Energiearten,  und damit verschlechtert die Energiebilanz des Hauses deutlich.

 

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Luftbrunnen: Kies, der ideale Filter vor der Lüftungsanlage.

Ein Luftbrunnen verringert diesen ineffizienten Nachheizbedarf drastisch: Die angesaugte Frischluft wird aus dem wärmeren Erdreich geholt und muss nicht so stark beheizt werden. Außerdem verbessert der Luftbrunnen sogar noch die hygienische Qualität der Raumluft: Er wirkt wie ein Pollenfilter. Das Funktionsprinzip gleicht dem des Erdwärme-Kollektors: Frische Luft wird nicht überirdisch, sondern durch ein unterirdisches Rohr angesaugt. Beim Eintritt ins Haus ist sie im Winter durch das Erdreich vorgewärmt, im Sommer gekühlt.

 

Hygienische Atemluft durch Luftbrunnen
Durch seine Filterschichten mit Kies, Sand und Erde reinigt ein Luftbrunnen die Atemluft von Schadstoffen. Diese natürlichen Materialien wirken wie Filter für z.B. Ozon und Pollenstaub. Auch die Luftfeuchtigkeit wird natürlich reguliert.

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Mehr Effizienz und Hygiene für die Lüftungsanlage.

Radioaktivität durch Radon

Vorsicht ist geboten bei einer natürlichen Radonbelastung des Bodens. Dieses in Deutschland weit verbreitete, radioaktive Element verursacht Lungenkrebs. Bei einer erhöhten Belastung in Ihrer Gegend muss der Luftbrunnen zusätzlich abgedichtet werden.

Erfahrungswerte

  • Winter: Außenemperatur: -3°C, Temperatur nach Luftbrunnen: +9°C

    Sommer:
    Außenemperatur: +30°C, Temperatur nach Luftbrunnen: 16°C
  • Zum Nachheizen im Winter genügt die Leistung einer Solaranlage! 

 

 

 

Luftbrunnen Aufbau

Luftbrunnen bestehen aus einem senkrechten zentralen Ansaugrohr für die Lüftungsanlage, einem ca. 10 m² großen und 2-4 m tiefen Schacht. Darin werden horizontal luftdurchlässige Rohre verlegt, die ins zentrale Ansaugrohr münden. Danach wird der Schacht schichtweise mit Sand, Kies und Erde befüllt. Über die Sogkraft der Lüftungsanlage saugen die unterirdischen Rohre über die gesamte Fläche und alle Schichten des Luftbrunnens Luft an, die gereinigt und gewärmt/gekühlt wird. Mit Gras oder anderen Grünpflanzen obenauf wird der Luftbrunnen praktisch unsichtbar.

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