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Niedrigenergiehaus nach Standard
Wer heute baut, braucht ganz ohne Öko-Hightech nur noch ein Drittel so viel Heizwärme wie ein unsanierter Altbau…
- Achtung: Für Häuser nach dem EneV-Standard hat sich der Begriff Effiienzhaus eingebürgert. Die Informationen auf dieser Seite sind weiter gültig, wir bieten Ihnen aber auch Aktuelleres zum Thema Effizienzhaus.

Niedrigenergiehaus EnEV
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) verpflichtet zum Wärmeschutz und definiert einen maximalen Primärenergiebedarf (= benötigte Wärmeenergie plus Verluste bei Energiegewinnung und -transport) für Häuser.
Als Niedrigenergiehäuser gelten eigentlich solche, die den EnEV-erlaubten Primärenergiebedarf um 25 % unterschreiten. Aber häufig werden auch Gebäude nach EnEV-Standard so bezeichnet - gemessen an früheren Standards gelten heutige Neubauten als energiesparend.
Vergleich Primärenergiebedarf:
- Altbau von 1979: 250 kWh /m² a
- Haus nach EnEV 2007: 125 kWh/m² a
- CO2-Ersparnis: 4.500 kg pro Jahr (Einfamilienhaus 120 m², Ölheizung)
- Flexibler Niedrigenergiehaus EnEV Standard: Die energetischen Anforderungen an Gebäude werden mit jeder neuen EnEV erhöht.
Heizung im EnEV-Haus
Je größer die Leistung der Heizanlage, desto höher der Energiekennwert. Um die Vorgaben der EnEV einzuhalten, reicht eine herkömmliche Öl- oder Gasheizung längst nicht mehr aus. In der Regel wird diese mit regenerativer Energie (Solarthermie, Wärmepumpe) ergänzt.
Förderung
Eine extra Energiesparförderung gibt es für Häuser nach EnEV-Standard nicht. Nur für solche, die besonders wenig Wärmeenergie benötigen. Allerdings fördert die KfW den Einbau einer Heizung mit regenerativen Energien.













