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Niedrigenergiehaus nach Standard
Wer heute baut, braucht ganz ohne Öko-Hightech nur noch ein Drittel so viel Heizwärme wie ein unsanierter Altbau…
- Achtung: Seit die KfW-Bank zum 1. April 2009 ihre Bauförderung neu gegliedert hat, heißen Häuser nach dem EneV-Standard KfW-Effizienzhaus 100. Die Informationen auf dieser Seite sind weiter gültig, wir bieten Ihnen aber auch Aktuelleres zum Thema Effizienzhaus.

Niedrigenergiehaus EnEV
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007 verpflichtet zum Wärmeschutz und definiert einen maximalen Primärenergiebedarf (= benötigte Wärmeenergie plus Verluste bei Energiegewinnung und -transport) für Häuser.
Als Niedrigenergiehäuser gelten eigentlich solche, die den EnEV-erlaubten Primärenergiebedarf um 25 % unterschreiten. Aber häufig werden auch Gebäude nach EnEV-Standard so bezeichnet - gemessen an früheren Standards gelten sie immer noch als energiesparend.
Vergleich Primärenergiebedarf:
- Altbau von 1979: 250 kWh /m² a
- Haus nach EnEV 2007: 125 kWh/m² a
- CO2-Ersparnis: 4.500 kg pro Jahr (Einfamilienhaus 120 m², Ölheizung)
- Flexibler Niedrigenergiehaus EnEV Standard: In der EnEV 2009 sollen für Neubauten bereits 30 % weniger Primärenergiebedarf vorgeschrieben sein.
Heizung im EnEV-Haus
Je größer die Leistung der Heizanlage, desto höher der Energiekennwert. Um die Vorgaben der EnEV einzuhalten, reicht eine herkömmliche Öl- oder Gasheizung. Wer diese mit regenerativer Energie (Solarthermie, Wärmepumpe) ergänzen will, sollte in Erwägung ziehen, gleich nach dem KfW-60-Standard zu bauen - und eine Extra-Förderung einzustreichen.
Förderung
Eine extra Energiesparförderung gibt es für Häuser nach EnEV-Standard nicht. Nur für solche, die besonders wenig Wärmeenergie benötigen. Details siehe auf unseren Seiten KfW-60-Haus, KfW-40-Haus, Passivhaus. Allerdings fördert die KfW den Einbau einer Heizung mit regenerativen Energien.
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