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Passivhaus: Warmwasser-Erzeugung, Heizung und Lüftung in einem mit Kompaktgerät.
Warmwasser im Passivhaus
Ein Kompaktgerät als Herz des Passivhauses: Es sorgt für Frischluft, Wärme und Warmwasser.
Anders als die Heizwärme gewinnt ein Passivhaus warmes Wasser nicht "passiv". Zum Aufheizen muss ein Wärmeerzeuger her, also externe Energie. Um diese möglichst gering zu halten, gibt es eine technische Lösung: Durch die Kombination des Wärmeerzeugers mit der Lüftungsanlage entsteht ein effizientes Kompaktgerät.

Passivhaus-Kompaktgerät: Drei Wärmeerzeuger effizient miteinander verbunden.
Funktionsweise
- Die im Haus "passiv" gewonnene Wärme wird von der Luft mitgenommen, die nach außen strömt. Vorbei am Wärmetauscher werden ihr 90% der Wärme entzogen und an die Zuluft übertragen. Die Wärme strömt wieder nach innen.
- Zusätzlich gibt ein Heißwasserrohr aus dem Trinkwasser-Pufferspeicher Wärme an die Zuluft ab. Die Zuluft wird damit effizient erwärmt.
- In der Abluft bleiben 10% Wärme übrig, die aber nicht verloren gehen. Eine Mini-Luftwärmepumpe führt diese Restwärme dem Pufferspeicher zu. Dadurch wird bei der Warmwasserbereitung Energie gespart.
- Für die Warmwasser-Bereitung sind verschiedene Energiequellen möglich, die mit niedrigen Temperaturen arbeiten: Solarthermie, Strohpellets, Gas (Brennwertkessel), Solar-Elektrizität. Wir empfehlen natürlich erneuerbare Energien.
Passivhaus Kompaktgerät
Hinweis: Der Erdwärmetauscher ist keine Pflicht, sondern empfehlenswert. Mehr zum Thema auf unserer Seite Luftbrunnen.












