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Nachträgliche Lüftung
Fenster auf und Kälte rein? Mit einer Lüftungsanlage bleibt die Wärme drinnen.
Ein gutes und gesundes Raumklima besteht dann, wenn die Luft alle zwei Stunden vollständig ausgetauscht wird. Aber: Fensterlüftung steigert den Energieverbrauch, weshalb sie selten nach Vorschrift geschieht. Schimmelprobleme sind häufig die Folge.

Lüftungsanlagen bieten dagegen Abhilfe. Sie sorgen bei geschlossenen Fenstern für frische und gesunde Raumluft. Zentrale/dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung fungieren sogar als Heizung: Sie entziehen der Abluft Wärme. Diese verteilen sie mit der Frischluft in den einzelnen Räumen. Per Solarluftkollektor lässt sich ggf. Sonnenerngie in die Belüftung einbinden.
Nachträglicher Einbau
In Altbauten ist es durchaus üblich, Lüftungen nachträglich einzubauen. Um dabei ein kompliziertes Rohrnetz zu vermeiden, bieten sich dezentrale Lüftungen mit Wärmerückgewinnung an: Jeder Raum bekommt eine Zu- und eine Abluftöffnung in der Außenwand.
Kosten und Förderung
Ein dezentrales Lüftungsgerät kostet ab 550 €. Die KfW fördert besonders effiziente Lüftungsanlagen mit Krediten oder Zuschüssen.
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