Pflanzen bilden einen natürlichen Wärmeschutz
Grünes Dach
Extensive Dachbegrünung: Sediment und Bepflanzung wirken wärme-isolierend.
Zusätzlicher Wärmeschutz: Intensive oder extensive Dachbegrünung.
Ob Neubau oder Sanierung: Dach-Isolierung ist heute Standard - denn über die Dachfläche verliert ein Haus die meiste Wärme. Ein "grünes Dach" - ein bepflanztes Schräg- oder Flachdach - vermindert diese Wärmeverluste und unterstützt so die Dämmung von innen.
Gründach - Wärmeschutz
Wissenschaftler in Kassel untersuchten die wärmedämmende Wirkung der Dachbegrünung anhand verschiedener Tests. Das Ergebnis: Im Dezember lagen die Wärmeverluste eines begrünten Testdaches um ein Viertel niedriger als die eines unbegrünten. Bei weiteren Tests senkte die Begrünung über die gesamte Heizperiode den Wärmeverlust um 10 %.
Gründächer - natürliche Klimaanlagen
Im Sommer, so die Forscher, verhindern Gründächer, dass der Dachraum sich überhitzt. - Die Dachbegrünung wird zur Klimaanlage zum Nulltarif.
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Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt: Gründächer speichern Regenwasser und vermindern so die Abwassergebühren. Die Dachhaut wird vor Wetter-Einwirkungen geschützt, ihre Lebensdauer erhöht sich wesentlich.
Intensive Dachbegrünung
Die positiven Ergebnisse erhielten die Forscher bei einem "extensiv begrünten" Dach: Hier besteht der Gründach-Aufbau aus einer Substrat-Schicht, darauf werden Moose und Gräser gepflanzt. Von "intensiver Dachbegrünung" sprechen Fachleute, wenn eine Erdschicht aufgetragen wird. Darauf können sogar Bäume wachsen.
Gründach - Förderung
Einige Kommunen bezuschussen Gründächer. Staatliche Förderung gibt es derzeit nicht: Skeptikern zufolge könnte der gesamte Dachaufbau durchfeuchten und damit eine Wärmebrücke bilden. Forschungen wie in Kassel stehen dem entgegen. Die Wirtschaftlichkeit von Dachbegrünungen gilt auch ohne Förderung als erwiesen.
Gründach - Kosten
Laut Dachgärtnerverband kostet eine extensive Dachbegrünung 25-35 €/m². Zum Vergleich: Ein bloßer Kiesbelag ohne Begrünung kostet rund 10 €/m². Die Kosten für intensive Dachbegrünung hängen von den Gestaltungswünschen ab. Ein Gründach soll 40 Jahre lang halten.
Achtung!
- Erkundigen Sie sich vor der Planung nach den Lastreserven Ihres Daches! Eine Dachbegrünung bedeutet mindestens 60 kg mehr Gewicht pro m²
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Nach der Fassadendämmung: Außen blau ist innen warm
Entlarvende Aufnahme mit einer Wärmebildkamera: Die gelbe Farbe links markiert den Wärmeverlust durch die Außenwand. Hier verursachen die kalten Innenwände ein zugiges Gefühl im Raum. Durch die „blaue“ Wand der gedämmten Haushälfte dringt hingegen keine Wärme nach außen. Bis zu 10 Grad wärmer sind die Innenwände, wenn das Haus mollig isoliert wurde. Überall im Raum herrscht dann T-Shirt-Wärme, trotz niedriger Heiztemperatur.
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Langfristig wird's ohne Dämmung teuer
Gegenüber einem ineffizienten Altbau spart ein optimal saniertes Haus in 20 Jahren ganze 86.000 € Heizkosten ein. Wer sein Haus etwa rundum dämmt, steigert nicht nur den Wohnwert, sondern auch den Geldwert des Gebäudes. Gedämmt werden Keller, Dach, Fassade, Fenstern und Außentüren. An welchen Bauteilen die staatlich geförderte Dämmung sich im Einzelfall lohnt, hängt vom Ist-Zustand des Hauses ab. Die Dämmung der obersten Geschossdecke sowie der Kellerdecke gilt in jedem Fall als wirtschaftliche, effektive Wärmeschutzmaßnahme.
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Wo spart die Dämmung am meisten?
Ein ungedämmtes Haus gleicht einem Sieb: Die Wärme entweicht aus allen Poren. Wer einmal in Wärmedämmung investiert, senkt die Heizkosten nachhaltig. Unsere Kostenübersicht zeigt, wie viel Sie ungefähr investieren müssen.
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Rechnet sich eine Wärmedämmung?
Je höher die Heizkosten, desto mehr rentiert sich eine Wärmedämmung. Wenn sowieso eine Fassadenrenovierung ansteht, sollte man die Chance zum Dämmen nutzen. Die Mehrkosten betragen dann gerade einmal 30 %. Grundsätzlich ist jedes Haus verschieden. Lassen Sie sich unabhängig beraten, ob sich eine Dämmung für Sie rechnet - unsere Energieberater helfen Ihnen!
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Eine Wärmedämmung isoliert nicht nur die Fassade, sondern kann sie auch optisch aufwerten, erlebte die Familie Heß aus Daaden im Westerwald (Rheinland-Pfalz). Die schwedenrote Holzfassade des frisch sanierten Hauses war schon lange ein Herzenswunsch der von Gabi Heß. Mit der Dämmung des Hauses wurde er erfüllt: Hinter den hölzernen Latten verbirgt sich jetzt eine 18-cm-dicke Isolierschicht aus Mineralwolle. Damit ist das Haus nicht nur eines der behaglichsten, sondern auch eines der hübschesten im Ort. Zur Sanierungsstory
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Schmuck war das denkmalgeschützte Haus der Familie Dittrich in Köln schon immer. Allerdings nur von außen. Drinnen zog es durch alle Ecken, vor allem die Räume im Erdgeschoss waren im Winter kaum nutzbar. Jetzt macht eine 6 cm dicke Innendämmung mit Hanfplatten und eine Bodendämmung die Räume kaum kleiner, aber dafür wohnlich und behaglich. Zur Sanierungsstory
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Auf einen Heizkessel können die Frankes aus Erftstadt (Nordrhein-Westfalen) getrost verzichten: Ihr saniertes Reihenendhaus ist in eine Schicht aus 14-cm-Phenolharzplatten eingepackt – einem teuren, aber effektiven Dämmstoff. Daher reichen ein Pelletkamin im Wohnzimmer und einige Solarkollektoren aus, um das gesamte Haus im Winter mit molliger Wärme zu erfüllen. Bei der Umgestaltung der Fassade hat sich das Ehepaar auch gleich einen repräsentativen Wintergarten gegönnt. Zur Sanierungsstory
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