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"Wennschon, dennschon", sagt man im Westerwald

Das Vorher-Nachher-Wunderhaus

familie hess

Haben allen Grund zur Freude: Gabi und Olaf Heß

Hundert Euro Heizkosten – im Jahr. Familie Heß aus Daaden im Westerwald hat es richtig gemacht: Sie haben ihr Haus nicht nur wunderbar umgebaut, sondern beinahe ein Passivhaus daraus gemacht.

"2006 fiel die Entscheidung“, erzählt Olaf Heß (40), Elektroingenieur und leidenschaftlicher Tüftler, „als meine Mutter ins Heim kam und das zweite Kind unterwegs war“. Das Haus war damals zugig und kalt, außen wie innen renovierungsbedürftig und zu eng für die wachsende Familie. Also entschlossen sich Gabi und Olaf Heß, bei der Gelegenheit das alte Haus einer Generalsanierung zu unterziehen.

Gabi Heß war vom Design skandinavischer Holzhäuser begeistert, also sollte das Haus auf keinen Fall wieder eine graue Schiefer-Fassade bekommen. Olaf Heß ließ sich schon bei den ersten Überlegungen von den vielen Möglichkeiten faszinieren, das Haus zugleich moderner und sparsamer zu machen. Er wollte so gut dämmen wie möglich, denn selbst bei den beträchtlichen Heizkosten von jährlichen 3000 Euro wurde es im Haus nie so richtig warm.

Trist und kalt: Die alte Außenfassade bot weder einen schönen Anblick, noch genügend Schutz gegen kalte Temperaturen. Hier musste dringend gedämmt werden.

Skandinavier schwören auf Vorbau-Fassaden aus Holz. Dahinter lässt sich bequem auch die dickste Wärmedämmung verdecken. Damit das Holz gut vor Regen geschützt ist, reicht die Fassade nicht runter bis zum Boden und das Dach ragt sehr weit über die Hauswand heraus.

 

Die Story: Vom Alptraum- zum Traumhaus

An dem Haus von 1959 wurde so ziemlich alles erneuert und umgebaut – im Grunde blieben nur die Außenmauern stehen. Dach und Fassade wurden gedämmt, die Ölheizung durch eine Kombination aus Holzpelletofen und Solarkollektoren ersetzt, Fenster und Türen erneuert. Zum Schluss kam noch eine Lüftungsanlage dazu. Den letzten Schliff bekam das Projekt von einem Energieberater, der alles genau überprüfte und die staatlichen Förderungen beantragte.

Design by Hausbesitzer: Die schöne neue Fassade ziert das Haus von 1959.

Die schwedenrote Thermohaut

„Die Außenwände haben wir komplett selbst gedämmt und verkleidet“, berichtet Olaf Heß stolz. Die rot gebeizte Holzfassade nach schwedischem Muster sieht nicht nur unglaublich gut aus: Sie hat auch noch einen Wärmeschutzfaktor wie ein Passivhaus. 16 cm Glaswolle bringen die meiste Energieersparnis, gefolgt von der Solaranlage. Um dem Haus eine weitere skandinavische Note zu geben und die Holzfassade vor Regenwasser zu schützen, wurde das Dach verbreitert und ebenfalls gut gedämmt. Beim Übergang von Wand zu Dach wurde akribisch auf Luftdichtheit geachtet, um jedes noch so winzige Wärme-Leck zu vermeiden.

Nachhaltige Wärme aus dem Wald

Die zweite große Verbesserung am ehemaligen „Hexenhaus“ ist die Heizungsanlage: Im Keller steht eine umweltfreundliche Holzpelletheizung mit Pufferspeicher und Solar-Anschluss. Weil der Pelletofen sogar Scheitholz „schluckt“, kann Olaf Hess seiner persönlichen Sportart nachgehen: Holz aus dem nahen Wald hacken.

Heizung: überwiegend „sonnig“

Etwa 20 Quadratmeter Solarkollektoren auf dem südlichen Schwedendach sorgen dafür, dass jeder noch so kleine Sonnenstrahl einfängt und im Pufferspeicher gespeichert wird. Der Clou der großen Solarfläche: Der Pelletofen muss nur an extrem kalten Tagen zugeschaltet werden, frühestens Anfang Dezember. Das spart enorm viel Heizkosten. Die gesamte Heizungsanlage ist voll automatisiert: Meldet der Pufferspeicher einen niedrigen Wärmestand, springt der Pelletofen an und „beschickt“ sich eigenständig mit den Holzpress-Stiften. Man muss nur noch die gewünschte Temperatur einstellen und gelegentlich einen Sack Holzpellets nachlegen.

Herzenswunsch aus Ton und Kacheln: High-Tech im Inneren.

Kamin mit „Herz“ aus Wasser

Ein Herzenswunsch von Frau Heß war ein gemauerter Kamin in der Wohnstube, doch wie sollte dieser ins Heizkonzept des Hauses passen? Ein herkömmlicher Kamin würde das isolierte Haus zu stark aufheizen, die Hitze wäre schnell unerträglich. Die Lösung kam vom Kaminbauer: Der Kamin kann an den Heizwasser-Pufferspeicher angeschlossen werden. Jetzt steht in der Wohnstube tatsächlich der mollig warme Wohntraum von Frau Heß. Doch in diesem Kamin lodert kein Feuer. Unsichtbar im Inneren verbirgt sich eine sogenannte Wassertasche, mit Hitze versorgt von der Pellet- oder Solarwärme aus dem Pufferspeicher. Der gemauerte Kamin ist sozusagen zu einem sehr großen Zentralheizkörper geworden – einem sehr schönen noch dazu.

Frische bei geschlossenem Fenster

Die Wohnung ist auf T-Shirt-Temperatur geheizt. „Mir ein bisschen zu warm, aber meine Frau mag es so“, kommentiert Olaf Heß. Doch nichts ist zu spüren von der üblichen trockenen Heizungsluft im Winter. Es herrscht ein angenehmes, gesundes und frisches Klima im Haus. Dies ist der Lüftungsanlage zu verdanken: Sie hält die Balance zwischen warmer, verbrauchter, feuchter und kalter Frischluft im Haus, und das voll automatisch. Was von der Familie Heß anfangs nur als nettes Beiwerk empfunden wurde, bringt einen deutlichen Vorteil für Heizkosten und Wohnklima: Die Lüftungsanlage hat einen Wärmetauscher, damit die Wärme nicht zusammen mit der verbrauchten Luft „verduften“ kann.

Staatliche Förderung

Eine Vor-Ort-Energieberatung ist normalerweise der erste Schritt für Eigenheimbesitzer auf dem Weg zum Energiesparhaus. Im Fall der Familie Heß war es umgekehrt: Olaf Heß hatte den Umbauplan bereits so gut  ausgearbeitet, dass der Energieberater nur noch die nötigen Papiere ausfüllen musste – viel zu berechnen blieb nicht mehr. Seine Sparziele hat Olaf Heß nicht nur erreicht, sondern übertroffen. Der Umbau des Hauses wurde staatlich gefördert: Einerseits durch günstige KfW-Kredite und andererseits durch einen teilweisen Schuldenerlass. Die Voraussetzung für solche Förderungen ist das Erreichen von festgelegten Energiesparzielen – je besser die Ersparnis desto üppiger – sowie ein Beleg durch einen zertifizierten Energieberater.

Fazit

„Es war zeitweise hart, aber ich würde es wieder tun“, resümiert Gabi Heß den erfolgreichen Umbau. Sie war in erster Linie verantwortlich für das Innen- und Außendesign des Hauses, war Ansprechpartnerin für die Handwerker und – nicht zuletzt – Hausfrau und Mutter. Olaf Heß kümmerte sich nach Büroschluss um die Planung und übernahm auch einige Arbeiten am Haus selber. „Nur ein bisschen fehlt noch zum Passivhaus“, sagt Olaf Heß, nicht ohne einen Anflug von Wehmut in der Stimme. Schuld ist der falsche Rat eines Fensterbauers. Der hatte argumentiert, dass Passivhaus-Fenster wegen Ihres hohen Gewichts schneller verschleißen. „Großer Quatsch“, weiß Olaf Heß jetzt, „Wir machen die Fenster sowieso kaum auf.“ Nichtsdestotrotz merkt man Olaf und Gabi Heß den Besitzerstolz und den Spaß an ihrem Haus an. Das wunderschöne Haus und die sagenhaften 100 € Heizkosten bestätigen, dass ihre Mühe sich gelohnt hat.

 

[einblenden]Technische Daten des Hauses

Das Haus vor der Sanierung

Massivbau mit Bims-Hohlblock, ungedämmt
1,5 geschossig
Kompakter Grundriss (8x8x5m)
47° Spitzdach
Eternitbeschlagen

Wand-Dämmung

Dämmung 180mm (Kreuzverbund zwischen Konstruktionsholz)
Mineralwolle Fassadenplatte WLG 035, 100mm und 80mm
Unterspannbahn winddicht verklebt
Hinterlüftungsebene (20mm)
Konterlattung / Lattung (30mm)
Boden- Leistenschalung Holz (22/19mm)

Dach-Dämmung

Dämmung (380mm) im Kreuzverbund Zwischensparren / Aufdach:

Mineralwolle WLG 035, 20mm (Zwischensparren)
Klimamembran
Mineralwolle WLG 035, 160mm (Zwischensparren)
Mineralwolle WLG 035, 200mm (Aufdach)
Unterspannbahn winddicht verklebt

Fenster

Scheiben haben einen U-Wert von 1,0
Verglasung 60€/m²
Fenster 260€/m²

Sonstiges

Heizkosten vorher: 3000€ (Heizöl), nachher: 100 € (Holz)
Haus-Effizienzklasse: KfW 40

left right

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