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Baudenkmal sanieren – Ein Abenteuer mit Happy End

Ein Denkmal wird wohnlich

Ein Mann, ein Denkmal: Während innen modernste Technik verbaut wurde, musste außen alles beim Alten bleiben.

Familie Dittrich ist sehr glücklich mit Ihrem Haus – im Sommer. Im Winter ist es kalt, eng und zugig. Also beschließen sie, das Problem anzugehen.

Im Kölner Süden, im Stadtviertel Zündorf am Rhein, stehen viele Häuser aus dem vergangenen Jahrhundert. Hübsche Fachwerkbauten mit uralten Holztüren und Fassaden aus handgebrannten Kacheln findet man hier alle paar Meter zwischen den neuen Ein- und Zweifamilienhäusern. Die denkmalgeschützten Altbauten haben zwar viel mehr Flair als die Neubauten, aber auch einen entscheidenden Nachteil: Sie sind im Winter kalt und zugig. „Wir wohnen schon ziemlich lange hier und wollten es uns endlich mal gemütlich machen“, erzählt Ulrich Dittrich (51), Energieberater.

2008 fassen er und seine Frau Ulrike den Plan, das Haus energetisch zu sanieren: Heizung, Fenster und Haustür sollen ausgetauscht werden, außerdem muss eine Dämmung her. Besonders das Erdgeschoss ist renovierungsbedürftig: Dort kann man nur mit einer Wolldicke länger sitzen und friert trotzdem. Im gegenüberliegenden Arbeitszimmer riecht es immer ein bisschen nach Keller. Außerdem liegt das Haus an einer viel befahrenen Straße, sogar bei geschlossenen Fenstern ist es unangenehm laut.

Gastherme punktet doppelt

Herzstück der Sanierung ist die neue Heizanlage, eine Gasbrennwerttherme. Diese punktet gleich doppelt: Zum einen macht sie das ganze Haus mollig warm, für deutlich niedrigere Heizkosten. Zum anderen ersetzt die neue Therme auch drei alte Elektro-Durchlauferhitzer, die im Haus für Warmwasser zuständig waren. „Es ist viel wirtschaftlicher, Heißwasser mit Gas zu erzeugen, Elektro ist dreimal so teuer“, sagt Dittrich zufrieden. Die Brennwerttherme kostet zwar 6000 € (ohne Förderung), macht aber auch die Anschaffung und Montage von drei neuen Durchlauferhitzern überflüssig und spart damit etwa 1500 € ein. Dittrich schwört übrigens auf einheimische Hersteller: „Für billige Exoten bekommt man in ein paar Jahren keine Ersatzteile mehr und muss eine neue Anlage kaufen“.

Außen Hui, innen auch Hui: Das ehemalige Gasthaus kann sich sehen lassen.

Naturfaser Hanf sorgt für wohlige Wärme

Da das denkmalgeschützte Haus an der Außenwand nicht gedämmt werden darf, müssen die Dittrichs von innen dämmen: 6cm dicke Hanfplatten (8,50 €/qm) verstecken sich nun unter den Tapeten und sorgen für eine angenehme Raumtemperatur. Die Hanfplatten sind relativ dünn, aber effektiv: Die ersten Zentimeter einer Dämmung sind immer die wichtigsten. Um eine doppelte Dämmwirkung zu erreichen, muss etwa viermal so dick gedämmt werden. Das rechnet sich bei sehr alten Häusern energetisch nur selten, außerdem macht es die Räume merklich kleiner. Vorher war vor allem der untere Wohnbereich im Winter fast unbewohnbar: Die Wände strahlten enorm viel Kälte ab, selbst mit einer Wolldecke war es nicht gemütlich. Das ist – Hanf sei Dank – jetzt passé.

Keine kalten Füße mehr

Damit der Boden in Erdgeschoss nicht mehr so kalt ist, wird er mit 4-cm-dicken Dämmplatten belegt. Normalerweise dämmt man der Einfachheit halber die Kellerdecke von unten, aber bei den Dittrichs geht das nicht: „Der Gewölbekeller ist einfach zu niedrig für eine Dämmung an der Decke“, erklärt Ulrich Dittrich. Nach der Dämmung von oben ist der Boden ganze zehn Grad wärmer. Dicke Socken sind beim Fernsehen nicht mehr nötig.
Das Dach wurde vor einigen Jahren gedämmt, allerdings nach dem heutigen Standard zu dünn. Daher plant die Familie Dittrich, im nächsten Sommer die Zwischensparrendämmung zu verbessern.

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Denkmal: Die Tür von 2009 fügt sich gut ins Mauerwerk von 1880.

Haustür mit Wärmeschutz schafft zusätzlichen Wohnraum

Für die große Haus-Doppeltür musste die Familie zwar satte 6000 € ausgeben. Dafür sieht der Eingang jetzt wunderbar imposant aus, ist extra-schalldicht und schützt auf Passivhausniveau gegen Wärmeverlust. „Dadurch haben wir quasi einen größeren Raum geschaffen“, erzählt Dittrich stolz: Zwischen den beiden Erdgeschoss-Räumen lag früher der kalte und lärmige Hausflur, die Verbindungstüren mussten immer geschlossen bleiben. „Jetzt kann man die schönen alten Bodenfliesen im Flur immer sehen“, freut sich Dittrich.
Die runderneuerten Fenster leisten ebenso einen großen Beitrag zum Wohnklima, dafür mussten die schönen alten Holzfenster noch nicht einmal getauscht werden: Dank neuer Techniken konnen die Dittrichs einfach die Glasscheiben austauschen und die Rahmen neu abdichten lassen. Jetzt schützen isolierte Doppelglassysteme verlässlich gegen Kälte und Lärm, zum Preis von 400 € pro Fenster. Ein neues Fenster hätte 1600 € gekostet.

Das Lüftungssystem, der gute Geist des Hauses

Sie ist unsichtbar und macht viel mehr als frische Luft – die zentral gesteuerte Raumbelüftung ist der gute Geist des Hauses. Im Sommer hält sie den Autolärm draußen, denn die Fenster zur Straße bleiben geschlossen. Sie schützt vor Schimmel, denn es kann sich keine Feuchtigkeit in der Wohnung sammeln. Und zu guter Letzt senkt sie die Heizkosten: Gute, trockene Luft kann schneller und billiger erwärmt werden. „Und im Arbeitszimmer riecht es nicht mehr nach Keller“, freut sich Dittrich. Er ist von der 7000 € hohen Investition vollkommen überzeugt. Für die Lüftung, die Gastherme und die neuen Fenster bekam er übrigens eine Förderung von der KfW-Bank. Die Innendämmung musste er allein bezahlen, da die Dämmung den geforderten Wärmeschutzstandard nicht erreichte.

Fazit

„Gelohnt hat es sich doppelt und dreifach“, strahlt Ulrich Dittrich. Sein Haus ist nicht nur wärmer und günstiger im Energieverbrauch geworden, sondern bietet auch mehr angenehmen Wohnraum. Wo es vorher kalt, laut und muffig war, kann die Familie jetzt Aufatmen und im T-Shirt ihren ruhigen Feierabend genießen – bei offenen Türen zwischen den Räumen. Das ganze Haus wirkt jetzt luftiger und größer. Dittrich kann jetzt auch zu Hause in Ruhe arbeiten, ganz ohne Straßenlärm.
Übrigens: Da Dittrich selbst Energieberater ist, konnte er die Förderanträge ausfüllen und die Handwerker überwachen. Allen anderen Renovierungswilligen rät er, unbedingt einen Fachmann hinzuzuziehen: „Ohne Energieberater kriegt man keine Fördergelder.“ Außerdem habe nur ein Energieberater den Überblick über den Zusammenhang der energetischen Sanierungsmaßnahmen und könne sie auf Effizienz überprüfen.

 

[einblenden]Details zum Haus

 

Was wurde gemacht? Wie gefördert?

  • Kosten für die Sanierung: 40.000 Euro
  • Heizung, Lüftung, Fenster: Förderung durch günstige KfW-Kredite (1%)
  • Innendämmung: Keine Förderung wegen nichterreichen des energetischen Standards

Was ging nicht?

  • Kellerdeckendämmung wegen der Höhe des Kellers
  • Solarthermie wegen Denkmalschutz

Technische Details:

  • Innendämmung 6 cm Hanf, 8,50 Euro pro qm brutto
  • 4 cm Boden-Dämmung 
  • Ein Fenster ausgetauscht (ca. 1600 €)
  • Zwei Holzfenster neu verglast (ca. 400 € je Fenster, 1,7 m²)
  • Austausch: 230€/m²    Erneuerung: 940 €/m²
  • Haustür: Einzelanfertigung, 6000 €
  • Gas-Brennwerttherme 19 kW, Heizung und Warmwasser: 6000 €
  • Lüftungsanlage: 7000 €, Filterwechsel: 40 € alle 1-2 Jahre
  • Einzug der Familie 1995, Renovierungsbeginn 2008

Sonstiges

Drei alte Elektro-Durchlauferhitzer wurden außer Betrieb genommen. Dadurch kann 75 Prozent für Warmwasser-Erwärmung gespart werden, da Gas 6 Ct/KWh kostet und Strom 24 Ct/KWh.

left right

  • Ulrich aus Köln
  • Ulrich aus Köln
  • Ulrich aus Köln
  • Ulrich aus Köln
  • Ulrich aus Köln

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