25.06.2019

Sechs Gründe, warum es sich lohnt, eine Solaranlage zu mieten

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Eine Solaranlage auf dem Dach des Eigenheims hilft dabei, die anfallenden Stromkosten zu senken. Hausbesitzer können sich teilweise selbst mit Strom versorgen

Immer mehr Hausbesitzer setzen auf erneuerbare Energien, um ihr Heim mit Strom zu versorgen. Solaranlagen sind dabei häufig das Mittel der Wahl. Die Solarzellen können auf dem Dach installiert werden und nehmen keinen Platz weg. Einziges Manko: Solaranlagen sind in der Installation und Instandhaltung recht kostspielig. Die Möglichkeit, Solaranlagen zu mieten, anstatt sie zu kaufen, wird daher immer populärer. Doch worin liegen die Vorteile einer Solaranlagenmiete?

1. Mieten ist günstiger als kaufen

Wer eine Solaranlage mietet, muss nicht direkt bei der Installation einen hohen Betrag investieren. Stattdessen kann der Mieter monatlich eine feste Summe bezahlen, während er sofort von den Vorteilen einer eigenen Solaranlage profitiert. So sparen Hausbesitzer direkt ab Installation der Solarzellen bares Geld. Vor allem Eigentümer mit einem engen Budget können sich oftmals die hohen Kosten eines Solaranlagen-Kaufs nicht leisten, deshalb ist die Miete in diesem Fall eine günstigere Alternative. Manche Vermieter von Solaranlagen bieten ihren Kunden zudem die Möglichkeit, nach der vertraglich festgelegten Mietdauer die Solaranlage abzukaufen oder zum Nulltarif zu übernehmen. So wird der Kauf später günstiger und die Besitzer konnten den erzeugten Strom bereits rund 20 Jahre nutzen.

2. Einfacher Einbau

Käufer von Solaranlagen stehen bereits zu Beginn vor vielfältigen Entscheidungen. Welche Bauteile werden benötigt, welche Angebote haben das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und welche Firmen bauen schnell und unkompliziert die neue Anlage ein? Hausbesitzer, die sich für eine Solar-Miete entscheiden, profitieren häufig von einem „Rundum-Sorglos-Service“ der Installationsfirma. Diese kümmert sich um den Einbau und Anschluss der Anlage und auch das Monitoring und die Instandhaltung werden direkt von ihr übernommen. Hausbesitzer haben zudem eine große Auswahl an Firmen, die Solaranlagen vermieten. Tipp: Die Hamburger Firma DZ-4 arbeitet deutschlandweit mit Fachfirmen zusammen, die sich direkt um den Service vor Ort kümmern. So hat der Kunde stets die volle Sicherheit, falls Probleme auftreten. Eine Solaranlage zu mieten ist eine empfehlenswerte Alternative zum Kauf.

3. Die Kosten bleiben konstant

Ein besonderer Vorteil der Miete gegenüber dem Kauf einer Solaranlage sind die gleichbleibenden Kosten. Kunden zahlen über den vertraglich festgelegten Zeitraum die Miete für die Solaranlage. Häufig schwankt diese zwischen 40 und 150 Euro monatlich, je nach Größe der Anlage. Darüber hinaus entstehen den Mietern allerdings keine weiteren Kosten. Käufer von Solaranlagen hingegen müssen mit vielen Unbekannten rechnen, die auf sie zukommen:

  • Kaufpreis der Solaranlage und aller benötigten Teile
  • Kosten für die Baufirma, die die Installation vornimmt
  • Versicherungen
  • Wartungs- und Instandhaltungskosten
  • Kosten für Reparaturen oder Austausch defekter Teile

Dank des Rundum-Sorglos-Pakets einer Solaranlagen-Miete übernimmt die Instandhaltungs- oder Reparaturkosten in jedem Fall der Vermieter der Solaranlage. Wichtig: Die Ausrichtung der Solaranlage ist ein besonders wichtiger Faktor, da sonst nicht ausreichend Strom produziert wird. Die installierende Firma weiß das und richtet die Module ideal aus. Schon allein deshalb ist es unerlässlich, mit einer professionellen Fachfirma zusammenzuarbeiten. Vermieter von Solaranlagen arbeiten häufig schon seit vielen Jahren mit den Fachbetrieben vor Ort zusammen, sodass Kunden einen guten und reibungslosen Service erhalten.

4. Alle Vorteile der Anlage einfach zu Hause

Ob eine Solaranlage gekauft oder gemietet wird, macht bei der Nutzung keinen großen Unterschied. Das bedeutet, dass keine Nachteile bei der Stromerzeugung und -nutzung entstehen, wenn die Anlage gemietet ist. Mit einer Solaranlage können Hausbesitzer in der Regel bis zu zwei Drittel des heimischen Stroms selbst erzeugen. In der Folge bedeutet das, dass Mieter und Besitzer von Solaranlagen weniger Kosten für zugekauften Strom haben und so ihre laufenden Nebenkosten aktiv senken können. Dazu kommt noch, dass die Mieter aufgrund der besonders hohen Projektzahlen der Vermieter angenehme Vergünstigungen bei den Versicherungen erhalten.
 

  • Dank der EEG-Einspeisevergütung ist möglich, überschüssigen Strom direkt an den lokalen Netzbetreiber zu verkaufen. So geht keine Energie verloren und einspeisende Haushalte erhalten je nach Einspeisungsmenge eine Vergütung. Die Bundesnetzagentur veröffentlich die jeweils gültigen Vergütungssätze. Im Juni 2019 lag diese bei circa 11 Cent pro Kilowattstunde. 

5. Zusätzliche Services sind häufig inklusive

Neben den unerlässlichen Services Installation, Instandhaltung und Reparatur bieten zahlreiche Vermieter von Solaranlagen ihren Kunden zusätzliche Betreuungen an. Wer sich also nicht sofort für eine Firma entscheiden kann, sollte die Leistungen in Ruhe miteinander vergleichen. Zu den angebotenen Zusatzservices gehören beispielsweise Speicher. Diese ermöglichen es Hausbesitzern, den selbst erzeugten Strom zeitweise zu lagern und ihn dann bei Bedarf in das hauseigene Stromnetz einzuspeisen. Sie können so den per Solarzelle erzeugten Strom komplett selbst nutzen. Diese Solaranlagen mit Speicher sind in der Anschaffung sehr teuer, weshalb sich der Blick in den Mietvertrag lohnt – eine Miete inklusive Speicher kann im Einzelfall besonders lukrativ ausfallen. Im Gegenzug werden Hausbesitzer noch unabhängiger von den lokalen Stromanbietern.

6. Zusatzkosten beim Hausbau vermeiden

Selten war der Bau des eigenen Heims so günstig wie heutzutage. Die staatlichen Förderungen plus günstige Kredite sorgen dafür, dass vor allem junge Menschen so viel bauen wie nie. Beim Hausbau wird zudem mehr denn je Wert auf Energieeffizienz gelegt. Die richtige Dämmung, die Nutzung erneuerbarer Energien und energiesparende Heizanlagen liegen im Trend. Doch trotz Förderung sind die Kosten für energieeffiziente Häuser verhältnismäßig hoch. Mit der Miete von Solarzellen können Hausbauer ihre Kosten effektiv senken und trotzdem klimaneutralen Strom selbst produzieren und nutzen.

Fazit

Die Anschaffung einer Solaranlage bietet viele Vorteile. Hausbesitzer machen sich unabhängig vom lokalen Strompreis und erzeugen überdies sauberen Strom, der das Klima schützt. Für Menschen mit kleinem Geldbeutel ist die Miete einer Solaranlage eine empfehlenswerte Möglichkeit, sofort Strom aus regenerativen Quellen zu beziehen. Auch Hausbesitzer, die nicht viel Arbeit mit ihrer Solaranlage haben möchten, profitieren von den Services der Vermieter. Mit dem überschüssigen Strom können Hausbesitzer zusätzlich Geld verdienen, indem sie ihn den lokalen Netzbetreibern verkaufen. Die Miete einer Solaranlage wird so zur Win-Win-Situation.

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