02.10.2019

Austausch Ihrer alten Ölheizung

Heizung, Ölheizung, Heizungstausch, Sanierung, Austausch, Gasheizung

Sie haben noch eine alte Ölheizung im Keller? Lassen Sie das bloß nicht Ihre umweltbewussten (Enkel)Kinder hören...!

Ölheizungen arbeiten mit fossilen Brennstoffen. Es gilt als nachgewiesen, dass fossile Brennstoffe CO2 absondern, welches in der Luft gespeichert wird. Dieses CO2 ist für den Klimawandel mitverantwortlich. Mittlerweile ist die Bevölkerung für die Problematik sensibilisiert. Einen großen Anteil daran hat die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, die als Initiatorin der Bewegung Fridays für Future gilt.

Junge Menschen protestieren freitags in vielen Städten auf der ganzen Welt gegen die Luftverschmutzung und die Politik, die zu wenig dafür tut, dass die Folgen des Klimawandels gestoppt oder zumindest abgemildert werden. In Deutschland ist das Thema des Klimawandels nicht zuletzt durch die Proteste sehr aktuell.

Maßnahmenpaket zur Reduzierung von CO2

Die Regierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, welches den Ausstoß von CO2 reduzieren soll. Unter anderem steht ein Verbot der Neuinstallation von Ölheizungen ab dem Jahre 2026 auf der Agenda. Zudem soll das Öl durch eine neue CO2-Steuer teurer werden. In Deutschland gibt es vor allem in ländlichen Regionen viele Ölheizungen. Eigentümer von Häusern haben sich für diese Heizungsvariante entschieden, weil sie verschiedene Vorteile bietet:

  • keine Abhängigkeit von einem Versorger
  • Kauf von Heizöl kann zu günstigen Preisen geplant werden
  • Alternative Heizungsart, wenn kein Anschluss an Erdgas möglich ist

Mittlerweile gelten Ölheizungen aufgrund der Verbrennung von fossilen Brennstoffen nicht mehr als zeitgemäß. Moderne Heizungen verbrauchen zwar deutlich weniger Öl. Bezogen auf das Verbot in der Zukunft und die zu erwartenden Preissteigerungen sollten Eigentümer von Häusern, die mit Öl heizen, rechtzeitig über Alternativen nachdenken.

Preise für Heizöl werden steigen

Im Gegensatz zur Erdgasheizung besteht beim Öl keine Abhängigkeit vom Versorger. Dies bedeutet, dass der Eigentümer der Ölheizung selbst entscheidet, wann er die Öltanks nachfüllt. Dies wird notwendig, wenn die Tanks leer sind. Klüger ist es jedoch, wenn die Preise in den Heizöl Charts verglichen werden. So ist es möglich, das Heizöl dann zu kaufen, wenn es preiswert ist. Mittelfristig wird es Heizöl aber nicht mehr so günstig geben wie in der Vergangenheit. Bereits ab dem Jahr 2020 werden die Preise durch die neue CO2-Abgabe steigen. Diese ist zwar noch nicht endgültig beschlossen. Es ist aber anzunehmen, dass der Gesetzentwurf im Bundestag eine Mehrheit erzielen wird. Dann steigen nicht nur die Preise für Heizöl, sondern auch für Benzin und Diesel. Erdgas wird ebenfalls teurer. Wer noch eine alte Heizung betreibt, sollte über eine Sanierung eben dieser nachdenken, um die hohen Kosten zu vermeiden.

Moderne Heizungen ohne fossile Brennstoffe

Moderne Heizungen arbeiten ohne fossile Brennstoffe. Sie nutzen die Energie aus der Erdwärme oder arbeiten mit Luftwärme. Für den Betrieb der Wärmepumpen wird Strom benötigt. Dieser kann durch eine Solarthermieanlage, die auf dem Dach des Hauses installiert wird, gewonnen werden. Somit ist nicht nur ein umweltfreundlicher, sondern auch ein kostengünstiger Betrieb der Heizungsanlage möglich. Eine Speicherung der überschüssigen Energie kann mittlerweile realisiert werden. Eine solche Heizungsanlage bietet dem Betreiber für mehrere Monate im Jahre die Möglichkeit der Selbstversorgung. Ein Energiedienstleister wird nur noch für drei bis fünf Monate im Jahr benötigt, da in der dunklen Jahreszeit nicht so viel Solarenergie produziert werden kann. Ein Austausch der alten Ölheizung bietet somit Vorteile im Klimaschutz, aber auch für den Geldbeutel.

 

 

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