23.07.2013

Beamen und die Kosten

Beamen, Videobeamer

Damit das Heimkino auf Dauer kein allzu teurer Spass wird, sollten Sie am Anfang den Energieverbrauch vergleichen

Beamer sind eine feine Sache, doch was kosten sie uns wenn der Strom durch Ihre Leitungen fließt?

Auf dem Markt für Unterhaltungselektronik gibt es heute viele Geräte die einem ein scharfes Bild verschaffen. Doch am Ende geht doch nichts über die Möglichkeit seinen Lieblingsfilm oder das topaktuelle Musikvideo randlos in den Raum zu projizieren. Dafür bieten sich Beamer und Projektoren geradezu an. Doch was kosten uns diese Spielzeuge, wenn wir sie jeden Tag in Betrieb haben?

Das Bild und der Strom

Natürlich kommt es in erster Linie auf die Wahl des Models an. Eingangsprämisse ist meistens, und auch zu Recht, die Bildqualität. Wer möchte sich einen teuren Beamer zulegen und hinterher seine Filme in sehr geringer Auflösung ansehen. Allerdings kostet Qualität in diesem Fall auch Energie. Heute hat man die Wahl zwischen verschiedenen Modellen. LCD, DLP oder auch 3LCD-Projektoren findet man auf dem Markt. Stiftung Warentest hat die Umwelteigenschaften von Beamern getestet und ermittelte bei allen DLP-Projektoren eine gute Bildqualität. Allerdings übersteigen die Betriebskosten meist den Anschaffungspreis.

Wenn das Vergnügen teuer wird

In den meisten Beamern werden Speziallampen verbaut. Die Leistung dieser Lampen liegt meistens zwischen 200 und 250 Watt. Dies bedeutet nichts anderes als das sie pro Betriebsstunde Kosten in Höhe von 50 Cent bis hin zu 2 Euro verursachen. Auf den Jahresverbrauch gerechnet ergeben sich daraus satte 60 bis 70 Euro. Bei einem Gesamtverbrauch von 300 bis 360 Kwh ist dies nicht weiter verwunderlich.

Ausgeschaltet? Nicht wirklich!

Selbst wenn sie das Gerät abgeschaltet haben und nur noch das bekannte rote Lichtchen leuchtet verbrauchen manche Beamer enorm viel Strom. Der Standby-Stromverbrauch kann sich dabei manchmal auf bis zu zehn Watt belaufen. Dies kann im Jahr sogar noch einmal bis zu 13 Euro Mehrosten verursachen. Es ist wohl angebrachter auf Nummer sicher zu gehen und das Gerät einfach vom Netz zu trennen.

3LCD – Hier kostet Licht weniger

Anders sieht es da bei der 3LCD- Technologie aus. Sie ist wesentlich energieeffizienter und verbraucht bis zu 25 Prozent weniger Strom als normale LCD-Beamer. Dies liegt an einer ausgeklügelten Technologie. Anstatt einem, benutzen diese Geräte drei Chips um Vollfarbenbilder zu erzeugen. Dadurch verwenden sie das Licht sehr effizient und schonen auch Ihren Geldbeutel. Die 3LCD-Technologie wird heute sowohl in Schulen als auch Privathaushalten verwendet. Ja sogar Firmen greifen wegen der brillianten Bildqualität auf sie zurück.  Aber auch hier sollte man das Gerät grundsätzlich von der
Stromversorgung trennen und den Energieverbrauch beachten um Mehrkosten zu vermeiden.

Die Sparer unter den Beamern

Absolut niedrig im Verbrauch sind hingegen die LED-Projektoren.  Sie verbrauchen nur einen Bruchteil der Energie, die andere Projektor-Arten benötigen und sage und schreibe weniger als 0,5 Watt im Standby-Modus. Dabei liefern sie eine bessere Bildqualität als die meisten anderen Modelle. Obendrein wird die Technologie in diesem Bereich immer ausgereifter und die Modelle der nächsten Generation werden wahrscheinlich noch sparsamer sein.

Augen offen halten

Egal wie sparsam Ihr gerät auch sein mag, Sie sollten auf jeden Fall ihre Energiekosten messen um auf der sicheren Seite zu sein. Im Zweifelsfall ist es immer besser den Stecker zu ziehen und das Gerät vom Netz zu trennen. So erleben sie auf ihrer Stromabrechnung keine böse Überraschung und der großformatige Videogenuss wird nicht getrübt.    

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