15.02.2017

Den Haushalt energieeffizient meistern

Senioren, energie, strom, sparen, Umwelt schützen, Generationenvertrag, Vorsorge, Nachhaltigkeit

Man ist nie zu alt zum Energiesparen!

Der Umweltschutz rückt immer mehr in den Fokus. Durch die immer eindringlicheren Warnungen von Experten ist es mittlerweile im allgemeinen Bewusstsein verankert, in allen Lebensbereichen auf Schonung der Natur und Nachhaltigkeit zu setzen.

Es ist nie zu spät für eine Veränderung

Wer das noch nicht tut, sollte schleunigst damit anfangen – zu spät ist es nie, wie Jens Meyer, Geschäftsführer der Deutschen Seniorenbetreuung, bestätigt: „Gerade Senioren entwickeln oft nochmal ein besonderes Umweltbewusstsein, da sie sich darüber Gedanken machen, was für eine Welt sie ihren Kindern und Enkeln hinterlassen.“

Energie sparen schont Umwelt und Geldbeutel

Das soll natürlich nicht heißen, dass man erst im Alter damit beginnen soll, die Umwelt schonend zu behandeln. Im Gegenteil – zu früh ist es nämlich auch nie. Ein Weg ist der verantwortungsvolle und sparsame Umgang mit der Ressource Energie. Die Rahmenbedingungen, um energieeffizient zu leben, hat der Staat längst geschaffen, sei es durch die Subvention erneuerbarer Energien oder die Einführung standardisierter Effizienzklassen bei Elektrogeräten. Innerhalb dieses Rahmens das Beste herauszuholen liegt an jedem Einzelnen selbst. Gerade bei der Haushaltsführung gibt es enormes Sparpotential in Sachen Energie, das sich auch auf den Geldbeutel übertragen lässt.

Wie man in welchen Bereichen sparen kann

Viele Haushaltsgeräte sind echte Stromfresser, können aber durchaus auch so eingesetzt werden, dass die benötigte Energie auf ein Minimum reduziert wird. Grundsätzlich sollte man beim Kauf bereits auf die oben angesprochenen Energieeffizienzklassen achten und sich für ein Gerät entscheiden, das so schonend wie möglich arbeitet. Beim Einsatz der Geräte gilt es dann, die folgenden Hinweise zu beherzigen.

 

Wäsche Waschen

  • Auf möglichst niedrige Temperaturen setzen. Im Vergleich zu einem Buntwäscheprogramm bei 30° verbraucht das gleiche Programm bei 60° dreimal, bei 90° sogar fünfmal so viel Energie
  • Auf Vorwaschgänge verzichten
  • So selten wie möglich Schonwaschgänge durchführen
  • Die Maschine immer möglichst voll beladen, das angegebene Gesamtvolumen aber nicht überschreiten, da die Wäsche sonst knittert

Wäsche trocknen

  • Wenn möglich komplett auf den Trockner verzichten und die Wäsche stattdessen draußen oder in einem unbeheizten Trockenraum aufhängen. In der beheizten Wohnung wegen der Feuchtigkeit allerdings eher nicht. Falls nicht auf einen Trocknet verzichtet werden kann, sollte man hierbei auf eine gute Energieeffizienzklasse achten.
  • Schon beim Waschen durch ausgiebiges Schleudern „vortrocknen“
  • Ähnliche Stoffe gemeinsam trocknen
  • Den Trockner möglichst voll machen, aber nicht überladen
  • Wäsche nicht übertrocknen (Das verhindern moderne Geräte dank des eingebauten Feuchtfühlers ohnehin)

Lebensmittel kühlen

  • Bei Standmodellen alle zwei Jahre das Kühlgitter an der Rückseite entstauben
  • Die Türe immer nur kurz offen lassen und regelmäßig die Dichtungen überprüfen
  • Die Innentemperatur kontrollieren. Oft wird sie zu niedrig eingestellt, was unnötig viel Energie verbraucht. Als Richtwerte gelten 7° für den Kühlschrank und -18° für das Gefrierfach
  • Regelmäßig abtauen
  • Bei längerer Abwesenheit wie bei allen anderen Elektrogeräten: Stecker ziehen!

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Eines haben all diese Maßnahmen gemeinsam: sie erfordern wenig bis gar keinen Aufwand – wenn man vom Wäsche aufhängen mal absieht. Umso größer sind aber die positiven Auswirkungen, die ihre Umsetzung sowohl auf den Geldbeutel als auch auf die Umwelt haben. So kann jeder mit minimalen Umstellungen einen großen Beitrag dazu leisten, dass die Natur wieder mehr geschützt wird.

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