31.08.2017

Energetische Sanierung lohnt sich!

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Damit sich Sanierungsmaßnahmen möglichst schnell amortisieren, sollten Sie mögliche Maßnahmen vorab von einem zertifizierten Energieberater prüfen und planen lassen. Dieser macht zudem den Weg frei für attraktive Fördergelder.

Für jeden Hausbesitzer bieten sich attraktive Möglichkeiten der energetische Sanierung. Heute lassen sich die monatlichen Energieausgaben mit einigen Maßnahmen deutlich reduzieren, sodass man langfristig richtig viel Geld sparen kann.

Für ein optimales Ergebnis, sollten die Maßnahmen im Vorfeld aber genau, und vor allem mit Hilfe von Energieberater geplant werden. Diese unterstützen nicht nur bei der effizienten Planung und Umsetzung, sondern sind auch die richtigen Ansprechpartner beim Thema staatliche Fördermittel.

Das Thema Dämmung

Die Heizung ist einer der großen Kostentreiber in einem Haus und bietet daher besonders großes Einsparpotenzial. Heizungskosten lassen sich auf zwei verschiedenen Wegen senken. Zum einen bietet sich der Einbau einer neuen effizienten Heizung an. Darüber hinaus kann eine gute Dämmung dafür sorgen, dass die erzeugte Wärme auch möglichst im Haus bleibt. Für die optimale energetische Sanierung des Hauses sollte das Haus sowohl gut gedämmt sein als auch über eine moderne Heizung verfügen. Wichtig ist dabei die richtige Reihenfolge. Besonders bei Häusern, deren Baujahr vor 1980 liegt, sollte man zuerst für eine gute Dämmung sorgen. Erst danach kann eine neue Heizung installiert werden. Andernfalls riskiert man, dass man sich eine zu große Heizung anschafft, die zudem nicht optimal auf das Haus abgestimmt ist.

Fenster nicht vergessen

Ein Fehler, den viele Hausbesitzer bei der energetischen Sanierung machen, ist das Unterschätzen der Fenster. Während das Haus gedämmt und die Heizung ersetzt wird, lässt man die Fenster oft wie sie sind. Veraltete Fenster sorgen jedoch dafür, dass die Effizienz des Hauses deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück bleibt. Durch das Glas entweicht die Wärme häufig sehr schnell, was nicht selten durch verzogene Rahmen noch begünstigt wird. Sobald sich das Fenster nicht mehr vollständig schließen lässt, geht sehr viel Energie verloren. Führt man eine Sanierung durch und die Fenster sind älter als 20 Jahre, sollten sie in jedem Fall ebenfalls ersetzt werden. Bei den neuen Modellen sollte man besonders auf moderne Mehrkammerprofile sowie hochwertige Rahmen achten.

Finanziell mehr als rentabel

Dass sich genau durchdachte und passende energetische Sanierungsmaßnahmen aus finanzieller Sicht lohnen, steht außer Frage. Eine Dachdämmung kann beispielsweise die Ausgaben für Wärmeenergie um bis 30 Prozent reduzieren. Bei Fenstern und Türen liegt der Wert zwischen 5 und 10 Prozent. Aber nicht nur die Wärme bietet Einsparpotenzial. Eine Photovoltaik-Anlage ist ein gutes Mittel, um die Stromkosten zu senken. Bis zu 15 Prozent sind hier nicht unüblich.

Kosten beachten!

Damit sich die energetische Sanierung möglichst schnell auszahlt, sollte sie im Vorfeld genau geplant werden. Die Kosten einzelner Maßnahmen sollten gegenübergestellt und derren Nutzen abgewogen werden, andernfalls stellt man am Ende wohlmöglich fest, dass die Ausgaben das Einsparpotenzial übersteigen. Helfen kannn dabei ein Sanierungsrechner, mit dem man sich eine Vorstellung von den Kosten verschaffen und verschiedene Szenarien durchspielen kann. Für die detailierte Beratung sowie die Ausschöpfung möglicher Fördergelder ist ein professioneller Energieberater unerlässlich.

Staatliche Förderungen nutzen

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Vorbereitung der Haussanierung ist das Thema Förderung. In Deutschland unterstützen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa) energetische Maßnahmen mit Zuschüssen und günstigen Krediten. Rein statistisch nutzt jedoch nur ein Viertel der Deutschen bei energetischen Sanierungsmaßnahmen die angebotenen Fördermittel. Hier spielt der Energieberater eine entscheidende (Berater-)Rolle. Denn bei unzähligen möglichen Förderprogrammen lohnt es die Erfahrung zertifizierter Energieberater zu nutzen um alle passenden Fördermöglichkeiten zu finden - einige Maßnahmen werden durch Fördermittel erst richtig attraktiv. Und ein Großteil der Fördermöglichkeiten werden erst durch die Beantragung durch einen Energieberater möglich.

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