18.07.2017

Energiesparen mit Winter: Können Rollos Heizkosten senken?

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Besonders mit Fenstern, die nicht den neuesten Energiestandards entsprechen, sollte man in der kalten Jahreszeit nach Lösungen suchen um teuere Heizenergie in den Wohnräumen zu halten

Die Kosten für Energie steigen unaufhörlich und die Heizkostenabrechnung löst jedes Jahr bei zahlreichen Haushalten Unmut aus. Um den finanziellen Aufwand zur Beheizung der Räumlichkeiten einzudämmen, kann der Verbrauch über zahlreiche Maßnahmen verringert werden. Neben der allgemeinen Reduzierung der Raumtemperatur und einem durchdachten Lüftverhalten tragen Rollos einen nicht unwesentlichen Beitrag zum Geldsparen bei.

Der Anteil der Heizkosten am gesamten Energiebedarf eines Haushalts liegt bei über 60 Prozent. Mit dem hohen Anteil geht ein massives Sparpotenzial einher. Zum einen lässt sich über ein effizientes Heizverhalten ein Großteil des Verbrauchs einsparen. Viele Wohnungen werden beispielsweise viel zu stark erwärmt. Die Raumtemperatur ist so hoch, dass die Bewohner bei winterlichen Verhältnissen sommerliche Kleidung tragen. Dieses Verhalten verschlingt viel Geld. Herrschen im Wohnbereich stattdessen maximal 20°C und in den übrigen Räumen wie Schlafzimmer, Badezimmer oder Flur höchstens 16 bis 18°C kann das die Heizkostenabrechnung um mehrere hundert Euro jährlich senken.

Rollos als Barriere

Zum anderen sind es kleine Maßnahmen, die insgesamt große Wirkung zeigen. Besonders die Fenster sollten dabei unter die Lupe genommen werden. Obwohl Fensterflächen lediglich rund zehn Prozent der Gesamtfläche einer Immobilie ausmachen, gehen rund 40 Prozent der Energieverluste auf ihr Konto. Wer gerade keine Unmengen an Geld in neue energieeffiziente Fenster investieren kann, muss nicht verzweifeln. Rollos sind eine preiswerte Alternative, welche die Wärmeverluste zwar nicht im gleichem Maße minimieren, aber dennoch erwähnenswert sind. Durch heruntergelassene Rollos, Qualität aus Deutschland führt beispielsweise der Onlinefachhandel MassJalousien, lässt sich eine Wärmebarriere zwischen Wohnraum und Fenster gestalten. Ähnlich wie bei Thermogardinen dringt die von der Heizung erzeugte Wärme durch geschlossene Rollos nicht ungehindert zu den kalten Fensterscheiben vor. Stattdessen bleibt sie im Raum beziehungsweise die Wärmeverluste werden reduziert. Der Wärmeabfluss nach außen wird gebremst. Dabei gilt: Je dicker der Stoff, desto besser, denn umso zuverlässiger verhindern Rollos den Temperaturabfall. Zudem sollten Rollos möglichst bündig abschließen. Entstehen an den Seiten sowie von unten Freiräume, ist der positive Wärmebremseffekt dahin. Innovative Modelle sind mit einer Thermobeschichtung versehen und besonders energiesparend. „Eine Untersuchung des Fraunhofer Instituts ergab, dass Rollos aus Kammer- bzw. Wabenplissees das größte Energiesparpotenzial bieten“, schreibt das Magazin Zuhause Wohnen online in einem Artikel zum Thema Energiesparen mit Rollos. Es wird zusammengefasst, dass wabenförmige Luftkammern laut Berechnungen des Instituts zu einer Verringerung des Energiebedarfs von sieben Prozent führen. „Auch Plisseerollos mit textiler Oberfläche und weißer, schaumbeschichteter Rückseite bieten eine optimale Licht- und Wärmereflexion“, heißt es weiter.

Noch mehr Ersparnis mit Rollladen

Verfügt eine Wohnung über klassische Rollladen, welche von außen vor Fenster und Türen montiert sind, profitieren Bewohner von einer optimalen Ergänzung in Sachen Wärmedämmung. Während die Rollos den Wärmeabfluss von innen bremsen, gewährleisten geschlossene Rollladen bei Nacht, dass die Kälte von außen nicht beziehungsweise nur stark eingeschränkt in den Wohnraum vordringen kann. Der Präsident des Bundesverbandes für Rolladen und Sonnenschutz e.V. Wolfgang Cossmann erklärt: „Wissenschaftliche Untersuchungen haben bestätigt, dass der Wärmedurchgang bei Fenstern durch geschlossene Rollläden um bis zu 40 Prozent gesenkt werden kann.“ Wie gut die Wärmedämmung von Rollladen ist, hängt von der Stärke und Art des Materials ab. Besonders extrem macht sich die positive Dämmwirkung bei alten Fenstern mit Einfachverglasung bemerkbar. Um im Winter noch weniger heizen zu müssen, sollten sowohl Rollos als auch Rollladen tagsüber geöffnet werden. Nur so kann die tief stehende Sonne ihre wärmende Wirkung zeigen und die Raumtemperatur über Fenster und Türen steigern.

Marktcheck zeigt Heizsünden

Auch in der Sendung Marktcheck hat man sich mit dem Thema Heizkosten sparen beschäftigt: Ein Energieberater der Verbraucherzentrale prüft dabei den Heizkostenbedarf einer Familie mit 120 Quadratmetern Wohnfläche und prognostiziert eine Ersparnis zwischen 250 und 300 Euro jährlich bei angemessener Anpassung des Heizverhaltens (zum Video).

Noch mehr Tipps zum richtigen Heizen und Lüften sind unserem gleichnamigen Ratgeber zu entnehmen. Außerdem: Unsere Energieberater beraten unabhängig und machen auf sinnvolle Sanierungsmaßnahmen aufmerksam. Jetzt informieren!

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