04.07.2019

So verbraucht die eigene Sauna weniger Energie

Sauna, privat, finnische,

Eingefleischte Saunagänger schwören auch während der heißen Sommermonate auf die positive Gesundheitswirkung regelmäßiger Saunabesuche

Eine eigene Sauna ist der Traum vieler Hausbesitzer. Kein Wunder, denn die regelmäßigen Saunagänge in den eigenen vier Wänden erspart die Fahrt in öffentliche Bäder. Gemeinsam mit der Familie oder guten Freunden macht das Saunieren in privater Atmosphäre gleich noch mehr Spaß. Wenn Energie während des Betriebes gespart werden kann, dann wird die eigene Sauna auch nicht zu teuer.

Richtig Belüften wirkt wahre Wunder

Es klingt simpel, kann aber wirklich viel Energie sparen: das richtige Lüften. Die hohen Temperaturen in einer Sauna entziehen der Luft viel Sauerstoff. Aus diesem Grund sind Lüftungssysteme nicht nur in der Gartensauna extrem wichtig. Ist der Saunaofen selbst gleich ein Teil des ganzen Systems, so spart das wertvolle Energie. Die Luftzufuhr kommt in diesem Fall von außen, wird durch die Lüftungsschlitze geleitet und erwärmt die Luft effizient. Diese Belüftungsmethode ist deshalb so sparsam, weil keinerlei kalte Luft ungewollt in das Innere der Kabine dringt. Ein zusätzlicher Kniff: Ist die Öffnung für die Luftabgabe nahe am Boden, so wird noch weniger Wärme verschwendet. Das liegt daran, dass die Luft weiter unten kühler ist als im oberen Bereich.

Beleuchtung als echter Stromschlucker

Auch die Beleuchtung einer Sauna kostet viel Strom. Sind keine Fenster eingebaut oder Eigentümer möchten im Winter saunieren, so werden die Lichter bei jedem Saunagang eingeschaltet. Stromsparende Varianten machen sich entsprechend in der Gesamtbilanz bemerkbar. Wer sich für ein programmierbares Saunalicht entscheidet oder für eine Variante mit Bewegungsmelder, der darf gleich doppelten Komfort genießen. Die Lichter müssen nicht extra angeschaltet werden und bleiben nicht aus Versehen über einen längeren Zeitraum aktiv. Besonders stromsparend sind LEDs. Sie sind nicht nur sparsam, sondern lassen sich auch problemlos einbauen und spenden ein angenehmes Licht. Verfügt die Beleuchtung mit LED zusätzlich über eine Regulierung zum Dimmen, wird das Saunieren noch schöner.

Die richtige Dämmung macht den Unterschied

Damit so wenig wie möglich Kälte nach drinnen kommen und Wärme nach außen entweichen kann, muss die Dämmung professionell angebracht werden. Die meisten Saunen bestehen aus Holz. Diesem Material wird nachgesagt, dass es eine eher geringe Wärmeleitfähigkeit hat. Das führt leider dazu, dass eine aktive Sauna schneller die Wärme nach außen abgibt, wenn Sie nur aus reinem Holz besteht. Hier verschafft eine hochwertige Dämmung Abhilfe. Der Aufbau zwischen der eigentlichen Sauna und der äußeren Hülle um den inneren Teil herum, ist besonders wichtig. Hier dürfen die gleichen Dämmschritte eingesetzt werden wie bei einem klassischen Gartenhaus. Die erforderlichen Maßnahmen können Laien mit etwas Geschick und dem richtigen Werkzeug sogar alleine ausführen. Hierzu wird am besten Glaswolle oder Mineralwolle benutzt. Diese ist leicht zu verarbeiten und moderat hinsichtlich der Anschaffungskosten.

Von Vornherein an die Energie denken

Eine energiesparende Sauna zu bauen, ist gar nicht so schwierig. Allerdings bietet es sich an, die erforderlichen Vorkehrungen bereits vor dem Bau der Sauna einzuplanen und vorzunehmen. Wird die Sauna erst im Nachhinein umgerüstet, kostet das mehr Aufwand. Bereits beim ersten Aufstellen sollten hochwertiges Dämmmaterial, die richtige Lüftungsanlage und eine stromsparende Beleuchtung nicht fehlen. Auf diese Weise können Eigentümer ganz ohne Reue saunieren und schonen zudem die Umwelt sowie den Geldbeutel.

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