25.04.2018

Stromausfall: Richtig vorbereitet für einen Blackout

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Vorbereitet sein für den Blackout: Mit Taschenlampe & Co.

Die heutige Technik erleichtert das tägliche Leben zwar enorm, macht aber auch abhängig. Elektrogeräte wie Licht, Kühlschrank und Fernseher funktionieren nur mit Strom. Fällt die Elektrizität plötzlich aus, geht in einem modernen Haushalt gar nichts mehr.

Da Stromausfälle aber immer passieren können, ist es ratsam sich darauf vorzubereiten. Wir haben die effektivsten Tipps, wie sich ein längerer Blackout überstehen lässt.

1.    Batterien und Taschenlampe


Fällt der Strom unerwartet am Abend aus, wird es plötzlich dunkel im Haus. Um auf diese Situation vorbereitet zu sein, empfiehlt es sich, immer eine Taschenlampe an einem leicht auffindbaren Ort parat zu haben. Eine regelmäßige Überprüfung der Batterien oder des Akkus in der Taschenlampe ist wichtig, um die Funktionstüchtigkeit zu gewährleisten. Ersatzbatterien sind ein effizienter Plan B. Auch andere batteriebetriebene Geräte wie das Radio sollten regelmäßig überprüft werden.

2.    Tragbares Notstromaggregat


Die Anbringung von umweltfreundlichen Solarzellen ist empfehlenswert, um für einige Tage Strom zu erzeugen.  Auch eine gute Idee ist die Anschaffung eines handlichen Notstromaggregats, wie es zum Beispiel auf https://www.elmag.de/de_de/stromerzeuger.html  erhältlich ist. Ein solches Gerät ist in der Lage, die wichtigsten Elektrogeräte wie Beleuchtung und Computer für mehrere Tage am Laufen zu halten. Die meisten Stromerzeuger funktionieren mit Benzin oder Diesel. Am sinnvollsten ist es, sich ein Gerät zuzulegen, das denselben Kraftstoff tankt wie das Auto. So können einige Notkanister gelagert werden, die sowohl für den PKW als auch für das Stromaggregat brauchbar sind.

 
Altmodische Beleuchtungsmittel gewinnen im Falle eines Blackouts an neuem Wert.

3.    Kerzen oder Petroleumlampen


Die guten alten Kerzen gehören nach wie vor in jeden Haushalt, denn sie verbreiten nicht nur ein gemütliches Licht. Sie können im Falle eines Blackouts überlebenswichtig werden. Hausbewohner sollten sicherstellen, dass immer einige Kerzen im Haushalt vorhanden sind und zwar an einem Ort, der selbst bei Dunkelheit leicht auffindbar und zugänglich ist. Als Alternative oder Zusatz können auch Petroleumlampen als Lichtspender fungieren. Nicht zu vergessen bei brennbarer Beleuchtung: Zünder oder Feuerzeug sollten ebenfalls schnell griffbereit sein. Wichtig: Die Kerzen unbedingt in solide Kerzenständer stellen, damit es nicht zu einem Hausbrand kommt.

4.    Handy und Radio für die Kommunikation


Heutzutage ist das Handy zum wichtigsten, universellen Kommunikationsmittel geworden. Damit es auch bei einem Blackout nicht schlappmacht, empfiehlt sich eine immer aufgeladene Powerbank. Gerade in einem Notfall ist ein funktionierendes Kommunikationsgerät unerlässlich, um wichtige Informationen einholen zu können. Auf https://stromausfall.de/map/ ist beispielsweise zu sehen, welche Gebiete gerade von einem Stromausfall betroffen sind. Ebenfalls empfehlenswert ist ein zusätzliches Ladekabel für das Auto. So vermeiden Hausbesitzer die vollständige Abhängigkeit von Hausstrom oder Zusatzakku. Außerdem sollte jeder Haushalt über ein kleines, batteriebetriebenes Radio verfügen, um in einer Notsituation weiterhin Nachrichten empfangen zu können.

5.    Warme Kleidung und Decken


Selbst wenn nicht direkt mit Strom geheizt wird, so hängen doch die meisten Heizsysteme vom Strom ab: Öl- und Holzheizungen funktionieren mit strombetriebenen Wärmepumpen, die das Heißwasser in die Heizkörper transportieren. Gleiches gilt für das Heizen mit Fernwärme. Ideal ist natürlich, wenn es für die Zusatzbeheizung einen klassischen Holzofen gibt. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, dass immer genügend Holzscheite auf Lager sind, um den Ofen zur Not einige Tage lang am Brennen zu halten. Wer keinen Ofen im Haus hat, muss sich anders helfen: Einige warme Decken und Kleidungsstücke sollten in Reichweite sein.

6.    Wasser und Lebensmittel

 
Mit einem Campingkocher lassen sich im Notfall einfache Speisen erwärmen.
Vor einem Stromausfall sollten Hausbewohner prüfen, ob die Wasserversorgung vom Strom abhängt. Manchmal wird das Wasser für die Wohnungen in den oberen Stockwerken durch eine elektronisch betriebene Pumpe in die Höhe transportiert. Trifft das auf die Wohnsituation zu, so sollten immer einige Flaschen Trinkwasser auf Lager sein. Ganz wichtig ist auch die Versorgung mit Lebensmitteln: In den meisten Haushalten sind zwar immer genügend Vorräte vorhanden, um zur Not einige Tage lang davon leben zu können. Aber gerade in der kalten Jahreszeit und bei eventuell ausgefallener Heizung tun Heißgetränke und warme Speisen gut. Wer keinen Gasherd hat, sollte für den Notfall einen Campingkocher mit Zubehör in der Küche aufbewahren. Damit lassen sich zumindest einfache Gerichte und heiße Getränke zubereiten, die von innen wärmen.

Einen detaillierten Ratgeber zum Thema stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hier zur Verfügung: https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Ratgeber_Brosch.html

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