07.11.2019

Umzug ins neue Zuhause - jetzt Energieverbrauch checken und sparen!

Küche, Kühlschrank, Dachwohnung, Dachschräge, Umzug, neue Wohnung

Ein Umzug ist der richtige Zeitpunkt um Stromfresser wie einen alten Kühlschrank gegen neue, energieeffiziente Modelle zu tauschen

Ein Umzug in eine neue Wohnung ist eine hervorragende Gelegenheit für einen kritischen Blick auf den Energiebedarf. Womöglich lassen sich die Kosten durch den Abschied von Stromfressern und einem sparsameren Umgang mit Energie deutlich senken. Lesen Sie hier praktische Tipps!

Vorräte verwenden und Gefriergeräte abtauen

Steht ein Wohnortwechsel bevor, macht es Sinn Lebensmittel aus dem Vorratsschrank möglichst aufzubrauchen. Schließlich mindert das die Menge der zu transportierenden Kartons. Je weniger Nahrungsmittel verpackt und von A nach B getragen werden müssen, desto besser. Dabei lässt sich prüfen, ob einige Produkte bereits abgelaufen sind und entsorgt werden müssen. Auch die Vorräte im Tiefkühlfach des Kühlschranks beziehungsweise des Gefrierschranks werden im Idealfall vollständig aufgebraucht. Fangen Sie am besten mehrere Wochen vor dem Einzug ins neue Heim damit an eingefrorene Speisen zu verwenden, um sich beim Umzug keine Gedanken über das Auftauen machen zu müssen.

Spätestens wenige Tage vor dem Umzugstag tauen Sie Tiefkühlgeräte ab. Dann bleibt genug Zeit, um sie zu reinigen und entsprechend vorzubereiten. Da derartige Erledigungen im Umzugsstress schnell vergessen werden, lohnt sich die Nutzung einer Checkliste. Im Internet gibt es zahlreiche Varianten kostenlos zum Herunterladen, sodass Sie ein solches Hilfsmittel nicht mühsam selbst erstellen müssen. Das spart wertvolle Zeit und Nerven. Allerdings sind viele Dokumente lückenhaft und erschweren durch eine chaotische Auflistung der Aufgaben die Vorbereitungen. Ein positives Beispiel liefert die Hausverwaltung Grand City Property. Auf dessen Internetpräsenz wurde ein umfassender Ratgeber rund um den Umzug veröffentlicht. Alle erforderlichen Erledigungen wurden innerhalb einer Umzugscheckliste zum Downloaden zeitlich sinnvoll sortiert und erlauben über integrierte Kästchen das schrittweise Abhaken. Auch an Platz für Notizen wurde gedacht.

Stromfresser ausrangieren

Die alte Waschmaschine funktioniert nicht mehr einwandfrei? Der in die Jahre gekommene Kühlschrank ist inzwischen zu groß und die Gefriertruhe meistens nur zu einem Drittel gefüllt? Der Umzug ist eine wunderbare Gelegenheit, um den Bedarf an Haushaltsgeräten kritisch zu begutachten. Altgeräte benötigen oft eine Menge Strom und könnten durch energieeffiziente Alternativen ersetzt werden. Das spart langfristig Geld und schont die Umwelt. Letzteres gilt allerdings nur, wenn mit funktionstüchtigen Gerätschaften nicht leichtfertig umgegangen wird. Auch sie erforderten bei der Herstellung viele Ressourcen und sollten nur dann entsorgt werden, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gibt. Ansonsten wäre es umweltfreundlicher die Geräte über den Gebrauchtwarenmarkt günstig abzugeben oder gar zu verschenken. Das Entsorgen von Altgeräten ist sachgerecht über kommunale Sammelstellen zu erledigen.

Bei Kühlgeräten spielt hinsichtlich des Stromverbrauchs die Kapazität eine entscheidende Rolle. Sind Kühl- und Gefrierschrank überdimensioniert, geht das mit einem unnötigen Energieverbrauch einher. Immerhin sind solche Gerätschaften 365 Tage im Jahr in Betrieb. Wie es auf dem Onlineportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie „Deutschland macht’s effizient“ in einem Informationsbeitrag zum Stromverbrauch von Kühlschränken heißt, verursacht ein Nutzinhalt von zusätzlichen 100 Liter einen bis zu 20 Prozent höheren Energieverbrauch. Darüber hinaus werden Kühlschränke ohne Gefrierfach empfohlen, weil dessen Strombedarf rund ein Drittel geringer ausfällt. Diese Empfehlung macht natürlich nur Sinn, wenn der Haushalt eine Gefriertruhe oder Gefrierschrank besitzt beziehungsweise diese benötigt. Hinsichtlich der Kapazität rät das BMWi:

 

Kühlschrank

Gefriergeräte

-120 Liter für 1 Person

-160 Liter für 2 Personen

-200 Liter für 3 Personen

-250 Liter für 4 Personen

    - pro Person 20-30 Liter

    - 80-100 Liter pro Person,
    wenn beispielsweise aufgrund eines Nutzgartens
    besonders viel eingefroren wird

Achten Sie auf das Energieeffizienzlabel!

Das Energielabel ist seit Jahren für viele Haushaltsgeräte Vorschrift und muss auf den Produkten angebracht sein. Beim Gerätekauf im Internet müssen Händler das Label ebenso verfügbar machen. Es informiert Verbraucher über wesentliche Produkteigenschaften. Darunter die Energieeffizienzklasse. Bei Kühlschränken ist die Effizienzklasse A+++ die derzeit beste. Energieeffiziente Elektrogeräte sind zwar teurer, aber die Anschaffungskosten amortisieren sich dank geringem Verbrauch.

Die Entscheidung für einen neuen Herd

Auch beim Kochen wird eine Menge Energie nötig. Ist ein Gasanschluss vorhanden, wäre ein Gasherd eine Überlegung wert. Anders als beim elektrisch betriebenen Herd gibt es keine Platten, die nachheizen und die Hitze ist effizienter nutzbar. Gleiches gilt für Induktion.

Tipp: Platzieren Sie Herd, Geschirrspüler und Backofen nie in der Nähe von Kühlgeräten! Durch die erzeugte Wärme benötigen sie mehr Strom, um die eingestellte Temperatur im Inneren zu halten.

LEDs für die sparsame Beleuchtung

Statten Sie Lampen in Ihrer neuen Wohnung mit LEDs aus! Sie sind die derzeit effizientesten Leuchtmittel und inzwischen in sämtlichen Größen, Formen und mit gängigen Fassungen erhältlich.

Steckdosenleisten beugen Standby vor

Befinden sich Haushaltsgeräte im Bereitschaftsmodus, ziehen sie weiterhin Strom. Zwar nur in geringen Mengen, aber in der Summe kann das die Stromrechnung in die Höhe treiben. Mit abschaltbaren Steckdosenleisten, die mit wenigen Handgriffen zwischengeschaltet sind, verhindern Sie den Standby-Modus. Bei Unterhaltungstechnik im Wohnzimmer sowie Computern empfehlen wir Master-Slave-Steckdosenleisten. Damit wird ein Master-Gerät bestimmt. In den genannten Beispielen wären das der PC und der Fernseher. Sobald Sie diese Master ausschalten, trennt die Steckdosenleiste alle Begleitgeräte wie Lautsprecher, Spielekonsolen oder Drucker vom Stromnetz.

Tipps zum Sparen von Wasser finden Sie in unseren Ratgebern zum Wasserverbrauch.

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