20.03.2017

Wasser, Heizung & Strom: Energiesparen im Bad

Bad, Badezimmer, Wasser, Strom, Heizung, Energie, sparen, Verbrauch, neu, energiesparen

Das Badezimmer gehört zu den kleinsten Räumen eines Hauses / einer Wohnung - doch gibt es auch hier ein großes Energieeinsparpotential!

Beim Thema Energiesparen in der eigenen Wohnung, dreht es sich häufig vor allem um Räume wie die Küche oder das Wohnzimmer, da diese im Hinblick auf Strom und Heizenergie zu den größten Energieverbrauchern zählen.

Energiesparpotenzial findet sich aber auch in kleineren Räumen wie zum Beispiel dem Bad. Auch hier lassen sich einige Dinge optimieren, die nicht nur finanzielle Ersparnisse bringen, sondern auch aus Umweltsicht positive Auswirkungen haben.

Energiepotenzial der Heizung

Die Heizung ist grundsätzlich der größte Energieverbraucher in einer Wohnung, wobei auch das Bad keine Ausnahme bildet. Wer sich mit der Thematik des Energiesparens im Bad auseinandersetzen möchte, sollte daher mit der Heizung beginnen. Im Badezimmer liegt die durchschnittlichen Temperatur in der Regel höher als im Rest der Wohnung. Und aufgrund der höheren Feuchtigkeit sollte das Bad öfter als die Wohnräume gelüftet werden. Da selbst beim Stoßlüften die Temperatur im Anschluss erst einmal wieder auf den gewünschten Wert gebracht werden muss, ist der Energieverbrauch oft höher als angenommen. Um Heizenergie zu sparen, empfehlen sich moderne Heizungsthermostate. Je genauer ein Thermostat arbeitet, desto besser kann man die benötigte Wärme kontrollieren. Besonders gut ist dies mit programmierbaren Geräten möglich. Mit diesen lassen sich die gewünschten Temperaturen am Tag und in der Nacht genau einstellen, sodass es im Bad nie zu kalt und vor allem auch nie zu warm ist.

Richtiges Lüften

Wie schon erwähnt, spielt Lüften im Bad eine große Rolle. Dabei geht es nicht nur allein um die Energiethematik, durch richtiges Lüften kann man auch Schimmel vermeiden. Im Bad lassen viele Menschen die Fenster im Sommer generell angekippt, um so einen regelmäßigen Luftaustausch zu gewährleisten. Spätestens sobald die Heizsaison beginnt, ist dies jedoch keine gute Idee mehr. In den kälteren Monaten des Jahres bietet sich das sogenannte Stoßlüften an. Dabei werden nicht nur die Fenster im Bad, sondern in der gesamten Wohnung für wenige Minuten geöffnet. Dies ist deutlich effektiver, als beispielsweise das Fenster im angekippten Zustand für eine längere Zeit offen zu lassen. Besonders in Wohnungen mit mehreren Personen wird im Bad in der Regel mehr gelüftet als in den anderen Zimmern. Es empfiehlt sich, das Fenster nach jedem Duschvorgang für einige Minuten zu öffnen. In dieser Zeit, aber auch in den folgenden Minuten, wenn sich der Raum wieder erwärmt, sollte die Tür zudem geschlossen sein. So bleibt zum einen die Temperatur in den anderen Zimmern gleich und zum anderen dringt auch keine Feuchtigkeit aus dem Bad.

Den Wasserverbrauch senken

Wasser spielt im Bad natürlich eine ganz besondere Rolle, wenn es um das Thema Energiesparen geht. Dabei ist besonders das Sparen von warmem Wasser empfehlenswert, da man nicht nur den Verbrauch von Trinkwasser senkt, sondern auch den Energieverbrauch. Ein erster Schritt ist dabei die Duschzeit. In der Regel reicht es vollkommen aus, wenn man zwischen 5 und 10 Minuten mit leicht warmem Wasser duscht. Längere und heißere Duschen sind nicht nur energetisch problematisch, sondern auch für die Haut eher nicht zu empfehlen.
Darüber hinaus sind wassersparende Amaturen und Duschköpfe ein gutes Mittel, um den Wasserverbrauch zu senken. Diese senken die Wasserdurchflussmengen, ohne dass dies jedoch für den Menschen spürbar ist. Das Händewaschen oder das Duschen ist ungeingeschränkt möglich, nur werden dafür nur 60 Prozent der sonstigen Wassermenge genutzt.

Stromverbrauch im Bad

Während Wasser und besonders Heizenergie im Bad einiges an Sparpotenzial haben, wird Strom oft vernachlässigt. Dies liegt vor allem daran, dass die großen Stromfresser wie Herd, Kühlschrank oder Multimedia-Anlage sich häufig in anderen Räumen befinden. Im Bad finden sich häufig primär Kleingeräte wie Fön, Rasierer, elektrische Zahnbürste oder ein Lockenstab. Der Stromverbrauch ist im Stand-by-Modus für jedes einzelne Gerät sehr gering, kann sich aber durchaus bei vielen Geräten schnell aufsummieren. Aus diesem Grund sollte der Ladevorgang immer genau abgepasst werden, damit der elektrische Rasierer beispielsweise nicht länger an der Stromleitung hängt als notwendig. Bei Geräten, die Wärme erzeugen, wie zum Beispiel einem Heizlüfter oder einem Fön, empfiehlt es sich, die Benutzung zu minimieren. Diese Geräte sind oft wahre Stromfresser.

Besucher dieser Seite interessierte auch



Zu hohe Energiekosten im Unternehmen?

Unternehmen können bis zu 30% Energie sparen: Andere Unternehmen machen es vor. Jetzt mehr erfahren über die Möglichkeiten der Energieeffizienz in Unternehmen [mehr erfahren]




Studie: Wer ohne Energieberater saniert, zahlt am Ende drauf

Das renommierte Meinungsforschungsinstitut Forsa hat 1000 Haushalte nach ihrer Sanierung befragt. Das Ergebnis ist alarmierend: Ohne Vor-Ort-Energieberatung wurden kaum Einsparungen erreicht [mehr erfahren]

Tagcloud zu ""
News
Fenster, sichtschutz, sonnenschutz, folie,

Glasfolien oder auch Fensterfolien sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken.
[mehr]

weitere News




Video
TV-Tipps
  • Deutschlandradio Kultur
    Dienstag, 28.03.2017 19:30 - 20:00 Uhr

    Deutschland – Papierverschwenderland

    Sendung von Christina Rubarth aus der Reihe "Zeitfragen - Wirtschaft und Umwelt"
    Wir...[mehr]

  • 3sat
    Freitag, 31.03.2017 20:15 - 21:00 Uhr

    Asbest, die tödliche Faser - Warum die Gefahr noch lange nicht vorbei ist

    Film von Sigrid Born und Nicole Würth
    Asbest war einst die Wunder-Faser und kam bis in die...[mehr]

  • weitere TV-Tipps

Interview
Wann lohnt
sich eine
energetische
Sanierung?
´

Ein Interview mit Eberhard Hinz, Experte für nachhaltigen Wohnungsbau.
[mehr]