21.11.2017

Wie finanziert man eine Energieeffizienz Modernisierung am Eigenheim?

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Unsere Energieberater bieten Ihnen wertvolle Unterstützung zu den Themen, Sanierungsmaßnahmen, Fördermöglichkeiten und Finanzierungskonzept

Das Umweltbewusstsein ist in den letzten Jahren stark angestiegen, weshalb auch immer mehr Haushalte über Modernisierungsmaßnahmen nachdenken.

Dabei steht vor allem die Energieeffizienz ganz oben auf der Liste, wenn eine Modernisierung vorgenommen wird. So kann nicht nur die Umwelt geschont werden, sondern auch die Haushaltskasse kann auf Dauer von diesen Maßnahmen profitieren. Dabei werden nicht nur große, sondern auch kleine Modernisierungen vorgenommen, um den Geldbeutel zu schonen. Dennoch wurde in Umfragen festgestellt, dass solche Modernisierungen zur Energieeffizienz rund 100.000 Euro kosten. Deshalb ist es gerade hier besonders wichtig, die Finanzierung sehr sorgfältig zu planen und sich mehrere Angebote einzuholen.

Diese Möglichkeiten gibt es, um die Modernisierung zu finanzieren

Eine Rundummodernisierung geht ins Geld und kann schnell in den sechsstelligen Bereich kommen. Selten haben Haushalte so viel Geld auf der hohen Kante liegen und müssen sich somit diesen Betrag finanzieren. Insbesondere wenn beispielsweise Sanierungen der Fenster oder gar des Daches notwendig sind, sollte nicht lange gezögert werden, da hier bares Geld durch zu hohe Heizkosten verloren geht. Je nachdem, wie aufwendig diese Sanierung ist, muss der entsprechende Kredit aufgenommen werden. Dies kann beispielsweise ein Renovierungskredit in geringer Höhe, also ein Kleinkredit, sein oder aber die Maßnahmen sind größer und es wird eine Baufinanzierung erforderlich.
Insbesondere bei größeren Vorhaben hat sich eine Baufinanzierung bewährt, da sie für die Haushalte sehr rentabel sind, wenn die Kreditsumme, die benötigt wird, im fünf- oder sechsstelligen Bereich ist. Bei diesen wird die Immobilie mit einer Grundschuld versehen und dient somit als Sicherheit für das Kreditinstitut. Doch auch die Kreditnehmer profitieren daraus, da sie so geringere Konditionen erhalten. Somit ist dies für beide Seiten eine Win-win-Situation. Das Finanzinstitut hat eine hohe Sicherheit und sie haben somit einen großen Spielraum für die Kreditlaufzeit. Zudem kommen noch die niedrigen Zinsen hinzu, die deutlich niedriger ausfallen.
Eine weitere Alternative zur Baufinanzierung wäre natürlich auch ein normaler Ratenkredit, der allerdings nicht solche günstigen Konditionen bietet. Der Nachteil dabei ist, dass zum einen die Zinsen höher sind, zum anderen aber auch die Kreditlaufzeit wesentlich kürzer ist. Weiterhin hat die Haushaltskasse mit monatlichen Belastungen auszukommen, die bei einer Baufinanzierung deutlich geringer sind. Allerdings entfällt bei einem Ratenkredit die Grundschuld, was heißt, dass die Immobilie weiterhin dem Eigentümer gehört und nicht der Bank.

Staatliche Hilfe bei der Sanierung nutzen

Wird das Eigenheim saniert und energieeffizient modernisiert, muss der Eigentümer die Kosten nicht zwangsläufig alleine tragen. Der Staat bietet mittlerweile zahlreiche Fördergelder an, die natürlich nicht ungenutzt bleiben sollten. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass je höher das effiziente Resultat ausfällt, desto höhere Förderungen gibt es seitens des Staates dazu. Dabei können vor allem Förderungen der KfW die Sanierungskosten deutlich senken, wenn die Modernisierung aufgrund einer besseren Energieeffizienz vorgenommen wird. Die Standards, die die staatliche Förderbank KfW gesetzt hat, können dem Eigenheimbesitzer insgesamt 27,5 Prozent des Kredites abdecken, wenn alle Punkte eingehalten werden. Doch auch die Kommunen und jeweiligen Bundesländer stellen Fördergelder bereit, die nicht vergessen werden sollten. Allerdings ist es bei den zahlreichen Möglichkeiten immer schwierig den Überblick zu behalten. Daher sollte möglichst ein Energieberater zurate gezogen werden, der so die Möglichkeiten der regionalen Fördergelder prüfen kann und zudem ein gutes Finanzierungskonzept ausarbeitet. Denn leider werden oftmals die Fördermöglichkeiten unterschätzt und somit ist ein Energieberater unumgänglich, wenn große Sanierungsmaßnahmen anstehen. Nur so kann wirklich Geld bei der Kreditaufnahme gespart und alle Förderungen ausgeschöpft werden.

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