Niedrigenergiehaus-Förderung gibt es als Darlehen oder Zuschuss

Bauen: Förderung

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Niedrighaus bauen und Förderung einstreichen.

Wer jetzt nicht besonders energieeffizient baut, verschenkt wertvolle Zuschüsse.

Gefördert werden Gebäude, die nach dem aktuellen Energiestandart gebaut werden. Dieser ist keine feste Größe, sondern wird mit jeder neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) jährlich erhöht. So verbrauchen z. B. nach EnEV 2014 gebaute Häuser rund ein Viertel weniger Primärenergie als Häuser die nach EnEV 2013 bebaut wurden. Die Förderung fällt um so vorteilhafter aus, je sparsamer der Neubau Energie verbraucht.

Hausbau-Förderung Bund: Wer fördert was?

Gelder gibt es von Bund, aber auch einzelnen Ländern und Kommunen. Die wichtigsten Förderprogramme sind die des Bundes, getragen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

KfW-Förderung 

1. Für den Neubau von Gebäuden oder Eigentumswohnungen zur Eigennutzung oder Vermietung sowie den Kauf eines neu errichteten Gebäudes oder einer Eigentumswohnung. Hier bietet die KfW ein zinsgünstiges Darlehen aus dem Programm Energieeffizient Bauen (Kredit Nr. 153). Voraussetzung: Der Jahresprimärenergiebedarf des Gebäudes unterschreitet die Vorgaben der EnEV. Je nach dem, um welchen Wert, kommen unterschiedliche KfW-Förderstufen in Betracht: KfW-Effizienzhaus 55, KfW-Effizienzhaus 40 oder Kfw-Effizienzhaus 40 Plus.

 

2. Für den Umbau und die Sanierung von Wohngebäuden, für die vor dem 01.02.2002 der Bauantrag gestellt ode die Bauanzeige erstattet wurde. Aber auch Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen können das Förderprogramm Energieeffizient Sanieren (Kredit Nr. 151/152) beantragen. Hierbei werden Einzelmaßnahmen, Maßnahmenpakete und der Umbau zum KFW-Effizienzhaus unterstützt. Bei der Sanierung gibt es unterschiedliche Förderstufen (je geringer die Zahl, desto effizienter ist das Gebäude): KfW-Effizienzhaus 55, KfW-Effizienzhaus 70, KfW-Effizienzhaus 85, KfW-Effizienzhaus 100, KfW-Effizienzhaus 115, KfW-Effizienzhaus Denkmal.

KfW-Förderstufen

 
Förderstufe 40 Plus 40 55 70 85 100 115 Denkmal
Neubau x x x - - - - -
Sanierung - - x x x x x x
 

ACHTUNG: Manche Fördermittel nur mit Energieberater!

 

Sie wollen einen zinsgünstigen KfW-Kredit oder einen KfW-Zuschuss aus dem Bereich “Energieeffizient Bauen und Sanieren“ für Ihre geplante Maßnahme beantragen? Für beide Fördervarianten schreibt die KfW vor, dass ein KfW-zugelassener Energieberater die Maßnahme plant und den Antrag für Fördermittel stellt.

 

Tipp: Energieberater sind Fördermittelexperten!
Im Rahmen der Vor Ort-Energieberatung bieten die Energieberater auch eine individuelle Fördermittelberatung an.


Jetzt Energieberater vor Ort finden!

    KfW-Konditionen

    Die Förderung darf z.B. mit dem KfW-Wohneigentums-Programm kombiniert werden. Im Programm Energieeffizient Bauen werden 100.000 € für jede Wohneinheit finanziert. Ferienhäuser sind ausgeschlossen.

    • Laufzeit 4-30 Jahre, fester Zinssatz bis zu 20 Jahren; je nach Laufzeit bis zu 5 Jahren Tilgungsfreiheit, dann vierteljährliche Raten. Bei 4 bis 10 Jahren Laufzeit ist eine endfällige Finanzierung möglich.
    • Vorzeitige (Teil-)Rückzahlungen innerhalb der ersten Zinsbindungsfrist ohne Zusatzkosten
    • Tilgungszuschuss: 5 % des Darlehens bei KfW-Effizienzhaus 55; 10 % bei KfW-Effizienzhaus 40 sowie 15 % bei Kfw-Effizienzhaus 40 Plus

    KfW-Förderung Heizung

    Für umweltbewusste Heizungen oder Stromerzeugung gibt es unter Umständen Sonderförderung. Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke fördert die KfW-Bank mit ihrem Programm Erneuerbare Energien Standard (Pg.-Nr. 270). Genauere Informationen:

    Für die Förderung von Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen und Wärmepepumpen wenden Sie sich an das Bafa. Genauere Informationen:

    Plusenergiehaus Förderung

    Häuser, die über ihren Bedarf hinaus Energie erzeugen (= Plusenergiehäuser) fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in einem gesonderten Programm. Mehr Infos unter Plusenergiehaus.

     

    Energieberatung vor Ort: So profitieren Sie!

     

    Mehr Energiekosten sparen: Eine durch das BMU geförderte Studie zeigt auf, wer mit Energieberater saniert, kann zusätzlich 25 bis 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr sparen!

     

    Energieberater sind Fördermittel-Experten: Nutzen Sie die individuelle Beratung eines Energieberaters um alle Fördertopfe ausschöpfen zu können (Bund, Länder, EU, regional) und keine Fehler bei der Antragstellung zu machen. Achtung: Manche Fördermittel gibt es außerdem nur mit Energieberater!

     

    Unabhängige Beratung: KfW-zugelassene Energieberater sind verpflichtet hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral zu beraten


    Handwerker-TÜV: Sanierungsfehler und Bauschäden lassen sich vermeiden, wenn Sie Ihren Energieberater auch für die Baubegleitung engagieren. KfW-Förderung hierfür: 50 % Ihrer Kosten - bis zu 4.000 Euro!

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