Satte Förderung für Pelletöfen, Holzvergaserkessel und Co.

Förderung für Holzheizung

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Pelletofen-Förderung: Marktanreiz für die moderne Holzheizung

Nicht jede Holzheizung wird gefördert. Wie angelt man sich die besten Zuschüsse?

Förderung einer Biomasse-/ Holzheizung: Grundsätzliches

Holzheizungen werden sowohl vom Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) als auch der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bundesweit gefördert. Darüber hinaus gibt es regionale Förderprogramme in den Bundesländern und kommunale Förderprogramme in vielen Städten und Gemeinden. Sogar einige private Energieversorger fördern die Installation von Anlagen zur klimaneutrale Wärmeerzeugung durch Biomasse.

Die Fördermittel gibt es in zwei Varianten:

  • als Zuschuss, der nicht zurückzuzahlen ist und
  • als Kredit mit besonders niedrigen Zinsen.

 

Das BAFA hat das umfangreichste Fördermittelangebot und bietet finanzielle Unterstützung bereits für die Planung und die Installation aber auch für die Erweiterung oder die Optimierung einer Biomasseheizung.


Die KfW fördert den Einbau einer eigenen Biomasse-Anlagen (Pellet und Holzvergaser) mit den Förderprodukten „Energieeffizient Sanieren“ für ältere Gebäude (Bauantrag / Bauanzeige vor dem 01.02.2002) als Kredit und Investitionszuschuss sofern die Installation im Rahmen einer Sanierung nach KfW-Effizienzhaus-Standard erfolgt.

Auch für Neubauten (Bau oder Kauf) bietet die KfW Förderung für Holzheizungen, ebenfalls in Form von Kredit und Zuschuss, im Rahmen der "Energieeffizient Bauen" Förderprodukte.

 

Bafa plus KfW Kombinations-Förderung bei Holzheizung: Speziell für alle Hausbesitzer, die für Ihre neue Holzheizung mit dem Bafa-Zuschuss planen, bietet die KfW den "Energie­effizient Sanieren Ergänzungskredit" an.

 

Was beachten beim Antrag auf Holzheizung-Förderung?

  • Das Wichtigste: Sowohl BAFA- als auch KfW-Anträge müssen immer vor Umsetzung der Maßnahme bzw. Vertragsabschluss mit dem Installateur eingegangen sein. Spätere Anträge werden ohne inhaltliche Prüfung abgelehnt.
  • Achten Sie bei den Förderanträgen unbedingt auf Vollständigkeit: fehlen Angaben oder geforderte Unterlagen, kann ein Antrag nicht abschließend bearbeitet werden. Stimmen die Angaben auf Rechnung und Förderantrag überein? Sind detaillierte Angaben zum Kesselwirkungsgrad und Pufferspeicher-Nachweis  enthalten? Das sollte unbedingt geprüft werden. Und natürlich müssen Anträge und Fachunternehmererklärungen unterschrieben sein.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre geplante Biomasseanlage die Mindeststandards für die Förderung erfüllt sind (siehe unten: Bafa Förder-Vorgaben für Biomasseheizung).

Bafa Förderung für Biomasse-/ Holzheizungen 2020

Das Bafa fördert die Installation oder die Nachrüstung einer Holzheizung auf Basis des Programms "Heizen mit erneuerbaren Energien 2020".

Wer in seinem Neubau eine Biomasseheizung installieren möchte oder seine alte Heizanlage durch einen Kesseln zur Verbrennung von Biomassepellets und –hackschnitzeln oder einen besonders emissionsarmen Scheitholzvergaserkessel ersetzen möchte, kann beim Bafa einen Zuschuss in Höhe von 35% beantragen. Wenn es sich bei der alten, auszutauschenden Heizung um eine Ölheizung handelt, sind es sogar 45% der Kosten, die bezuschusst werden.

 

Gefördert wird die Installation von

  • Kesseln zur Verbrennung von Biomassepellets und –hackschnitzeln
  • Pelletöfen mit Wassertasche
  • Kombinationskesseln zur Verbrennung von Biomassepellets bzw. Hackschnitzeln und Scheitholz
  • sowie besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel


ab 5 kW Nennwärmeleistung zur thermischen Nutzung.


Aber auch die Nachrüstung von Sekundärbauteilen zur Partikelabscheidung oder zur Brennwertnutzung wird gefördert.

 

[einblenden]Bafa Förder-Vorgaben für Biomasseheizung

Biomasseanlagen für die thermische Nutzung müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Mindestens 5 kW Nennwärmeleistung
  • Bestimmung für den Einsatz naturbelassener Biomasse gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 4, 5, 5a, 8 oder 13 der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV)   
  • Einhaltung der folgenden Emissionsgrenzwerte:
  1. Kohlenmonoxid: 200 mg/m3 bei Nennwärmeleistung, 250 mg/m3 bei Teillastbetrieb (soweit Brennstoffe nach § 3 Abs. 1 Nr. 8 der 1. BImSchV eingesetzt werden)       
  2. Staubförmige Emissionen: 15 mg/m3 (Scheitholz-Anlagen). 20 mg/m3 (alle anderen Anlagen)   
  • Kesselwirkungsgrad muss mindestens 89 % betragen. Bei Pelletöfen mit Wassertasche muss der feuerungstechnische Wirkungsgrad mindestens 90 % betragen.   
  • Pufferspeicher-Nachweis: Hackschnitzelkessel mindestens 30 Liter/kW. Scheitholzvergaserkessel mind. 55 Liter/kW   
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage

 

Zusätzliche Voraussetzungen für Biomasseanlagen im Neubau:

Förderfähig sind Anlagen oder Einrichtungen, bei denen bestimmungsgemäß eine Nutzung der bei der Abgaskondensation anfallenden Wärme erfolgt (Brennwertnutzung) oder eine sekundäre Abscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel erfolgt (sekundäre Partikelabscheidung):   

  • Abgaswärmetauscher (integriert oder als sekundäres Bauteil 
  • elektrostatischer Partikelabscheider
  • filternde Abscheider
  • Abscheider als Abgaswäscher

Förderfähig sind nur Abscheider, deren Funktion und Wirksamkeit von einer unabhängigen, fachlich anerkannten Einrichtung entsprechend den jeweils geltenden technischen Normen geprüft und dokumentiert wurde. Nicht förderfähig sind Fliehkraftabscheider wie Zyklone oder Multizyklone.

 

 

Förderfähige Biomasseanlagen im Gebäudebestand:

Liste der förderfähigen automatisch beschickten Biomasseanlagen
(PDF, 939KB)

Liste der förderfähigen handbeschickten Biomasseanlagen (Scheitholzvergaserkessel)
(PDF, 388KB)

Liste der Biomasseanlagen mit Brennwertnutzung oder Partikelabscheidung
(PDF, 236KB)

 

Förderfähige Biomasseanlagen im Neubau:

Liste der Biomasseanlagen mit Brennwertnutzung oder Partikelabscheidung
(PDF, 236KB)

 

ACHTUNG: Manche Fördermittel nur mit Energieberater!

 

Sie wollen einen zinsgünstigen KfW-Kredit oder einen KfW-Zuschuss aus dem Bereich “Energieeffizient Bauen und Sanieren“ für Ihre geplante Maßnahme beantragen? Für beide Fördervarianten schreibt die KfW vor, dass ein KfW-zugelassener Energieberater die Maßnahme plant und den Antrag für Fördermittel stellt.

 

Tipp: Energieberater sind Fördermittelexperten!
Im Rahmen der Vor Ort-Energieberatung bieten die Energieberater auch eine individuelle Fördermittelberatung an.


Jetzt Energieberater vor Ort finden!

    KfW Förderung für Biomasse-/ Holzheizungen 2020

    Die KfW bietet mit ihren Programmen "Energieeffizient Sanieren" für ältere Gebäude und "Energieeffizient Bauen" für Neubauten Förderung für Biomasse-Heizungen. Neben Krediten mit sehr günstigen Finanzierungskonditionen bietet die KfW auch die Möglichkeit, einen Zuschuss zu beantragen.

     

    Die KfW fördert sowohl Holzheizsysteme, die ausschließlich Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzpellets, Hackschnitzeln oder Scheitholz erzeugen, als auch Biomasseanlagen als Zentralheizungen die in Kombination mit Gas oder Nah- und Fernwärme betrieben werden.

     

    Zudem werden nicht nur die direkten Kosten für die Biomasseanlage gefördert, sondern auch eine vorangegangene Energieberatung, eine Baubegleitung und notwendige Nebenarbeiten sind förderfähig. Manche Programme sind mit weiteren Fördermöglichkeiten kombinierbar. 

    KfW Förderung für Biomasseheizungen ausschließlich im Rahmen einer Komplettsanierung bzw. den Kauf einer bereits energieeffizient sanierten Immobilie 

     

    Kredit 151: „Energieeffizient Sanieren“

    • Kredit für die komplette Sanierung zum KfW Effizienzhaus
    • Förderkredit bis zu 120.000 Euro für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
    • Auch für den Kauf von saniertem Wohnraum
    • Weniger zurückzahlen: bis zu 48.000 Euro Tilgungszuschuss


    Zuschuss 430: "Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss"

    • Zuschuss bis zu 48.000 Euro für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
    • Auch für den Kauf von saniertem Wohnraum


    Kredit 167: „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“

    • Für die Umstellung Ihrer Heizung auf erneuerbare Energien
    • Förderkredit bis zu 50.000 Euro
    • Auch für den Kauf von saniertem Wohnraum mit neuer Heizungsanlage
    • Als Ergänzung zur passenden Förderung über einen Zuschuss beim Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (Bafa).

     

    Als Ergänzung dazu:


    Zuschuss 431: „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“

    • Für die Planung und Baubegleitung durch einen Experten für Energieeffizienz
    • Zuschuss bis zu 4.000 Euro
    • Die KfW übernimmt 50% der Kosten eines Experten für Energieeffizienz
    • Kann nur zusammen mit den Förderprodukten 151, 152 , 430 oder 153 genutzt werden

    KfW Biomasseheizung Förderung für Bau oder Kauf eines energieeffizienten Neubaus

     

    Kredit 153: „Energieeffizient Bauen“

    • Für den Bau oder Kauf eines neuen KfW-Effizienzhauses
    • Förderkredit bis zu 120.000 Euro Kredit für jede Wohnung
    • Weniger zurückzahlen: bis zu 30.000 Euro mit dem Tilgungszuschuss

     

    Kredit 270: „Erneuerbare Energien – Standard“

    • Der Förderkredit für Strom und Wärme
    • Für Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme, für Netze und Speicher

     

    Als Ergänzung dazu:

     

    Zuschuss 431: „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“

    • Für die Planung und Baubegleitung durch einen Experten für Energieeffizienz
    • Zuschuss bis zu 4.000 Euro
    • Die KfW übernimmt 50% der Kosten eines Experten für Energieeffizienz
    • Kann nur zusammen mit den Förderprodukten 151, 152 , 430 oder 153 genutzt werden

     

     

     

    Unser Tipp: Weitere Fördermöglichkeiten für Holzheizungen

    Neben den bundesweiten Förderprogrammen des Bafa und der KfW bieten zudem auch eine Reihe Bundesländer sowohl Zuschüsse als auch Förderkredite zur Installation neuer Biomasseheizungen an. Sie wollen wissen welche Fördermittel für Ihr Vorhaben in Frage kommen, welche Programme sie kombinieren können und welcheVoraussetzungen hierfür zu erfüllen sind?

     

    Unsere Empfehlung an Sie: Nutzen Sie die Kompetenz und Erfahrung unserer Energieberater, die auch in Sachen Fördermittelberatung wahre Beratungsexperten sind!

     

    Jetzt Energieberater vor Ort finden!

     

    Energieberatung vor Ort: So profitieren Sie!

     

    Mehr Energiekosten sparen: Eine durch das BMU geförderte Studie zeigt auf, wer mit Energieberater saniert, kann zusätzlich 25 bis 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr sparen!

     

    Energieberater sind Fördermittel-Experten: Nutzen Sie die individuelle Beratung eines Energieberaters um alle Fördertopfe ausschöpfen zu können (Bund, Länder, EU, regional) und keine Fehler bei der Antragstellung zu machen. Achtung: Manche Fördermittel gibt es außerdem nur mit Energieberater!

     

    Unabhängige Beratung: KfW-zugelassene Energieberater sind verpflichtet hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral zu beraten


    Handwerker-TÜV: Sanierungsfehler und Bauschäden lassen sich vermeiden, wenn Sie Ihren Energieberater auch für die Baubegleitung engagieren. KfW-Förderung hierfür: 50 % Ihrer Kosten - bis zu 4.000 Euro!

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