Einfacher als Solarthermie
Solar-Luft-Systeme: Funktionsweise
Je nach System spart die Sonnenheizung vor allem in den Übergangszeiten (September bis November, März bis Mai) 5-25 % Wärmeenergie ein. Ein Quadratmeter Kollektorfläche erzeugt im Jahr so viel Wärme wie man aus 5-30 Litern Heizöl gewinnt.
Raumklima
So helfen Heizsysteme mit Solar-Luft-Kollektoren beim Energie-Sparen und sorgen zusätzlich für ein hygienisches, angenehm temperiertes Raumklima. Die Bandbreite reicht von solar unterstützten Heizungen durch kontrollierte Wohnraum-Lüftung über Hypokausten bis hin zu einfachen Zuluft-Systemen (siehe Arten). Heizungen mit Solar-Luft-Kollektor eignen sich als alleinige Heizung nur in der Übergangszeit. Für die Kombination mit einer Öl- oder Gasheizung kommen Solar-Luft-Kollektoren nicht in Frage.
Effizienz
Luft erwärmt sich schneller als Wasser. Deshalb erreicht sie auch bei bedecktem Himmel schnell eine brauchbare Heiztemperatur. Während Wasser erst eine Temperatur von mindestens ca. 30° C (Fußbodenheizung) erreichen muss, heizt Luft schon ab dem ersten Grad Celsius über der Raumtemperatur (z.B. 20 C°).
Einfaches Zuluft-System
Solar-Luft-Kollektor
Anspruchsvolle Solar-Luft-Kollektoren ähneln vom Prinzip her denjenigen mit Flüssigkeits-Zirkulation. Eingeschlossen in Glas zirkuliert die kalte Luft unter einer schwarzen Absorberschicht und erhitzt sich. Solar-Luft-Kollektoren lassen sich einfach vor herkömmliche Lüftungs-Anlagen schalten. Sie werden i.d.R. auf dem Dach montiert.
Die warme Luft wird per Wärmetauscher übertragen: An die Zuluft für die Räume im Haus, bei Bedarf in einen Brauchwasser-Wärmespeicher oder in eine Wärmepumpe.
Als Solar-Luft-Kollektoren bezeichnet man aber auch zahlreiche andere Systeme, die Luft als Wärmespeicher benutzen. Beispiele sind Absorberbleche oder doppelte Fassaden.












































