Passivhauskeller gibt es mit und ohne Dämmung
Passivhaus: Keller
Im Passivhaus liegen alle beheizten Räume innerhalb einer dicken Hülle aus Dämmstoff. Bautechnisch ist es viel einfacher, den Keller in diese Hülle einzubeziehen. Bei Altbausanierungen zum Passivhaus ist dies jedoch unmöglich. Deshalb stellen wir beide Varianten vor.
Außerhalb der thermischen Hülle (Haus 1)
Erdgeschoss und Keller werden durch eine dicke Dämmschicht thermisch voneinander getrennt. Nicht nur der Boden des Erdgeschosses, sondern auch der Kellerabgang, die gesamte Treppe und die Kellertür sind thermisch abgeriegelt. Die Kellertür lässt genauso wenig Wärme durch wie die Haus-Eingangstür.
Vorteil
Der Gesamtenergiebedarf des Hauses ist geringer.
Nachteile
Der Keller kühlt aus und ist anfällig für Feuchtigkeitsschäden. Der Kellerabgang wird in unbewohnte Räume oder sogar nach draußen ausgelagert, um die Dämmung der Treppe und der Tür einzusparen. Das bedeutet einen Verlust an Komfort.
Innerhalb der thermischer Hülle (Haus 2)
Nur Bodenplatte und Außenwände werden gedämmt. Kellerabgang samt Treppe und Kellertür brauchen keine Dämmung.
Vorteil
Der Keller ist warm, trocken und nutzbar für höherwertige Zwecke.
Nachteil
Der Gesamtenergiebedarf ist größer. Aber im Passivhaus fällt dies kaum ins Gewicht.
Linktipps
- In unserem Bereich Wärmedämmung finden Sie viele interessante Informationen rund ums Thema Dämmung, insbesondere über verschiedene Dämmstoffe
- Vergleiche unsere Seite Keller Dämmung




































