Durch Kombination aus allen Fördertöpfen Vorteile angeln

Passivhaus-Förderung

Passivhaus: Förderung

Passivhaus-Förderungen: Wer die Mittel gut kombiniert, holt mehr raus.

Geringe Anfangsbelastung: Welche KfW-Kredite die Zusatzkosten für Energiesparhäuser decken.

Bund, Länder, Kommunen und regionale Ener­gieversorger fördern den Neubau von Energie­sparhäusern. Dank dieser Mittel sind sogar Passivhäuser kein Luxus mehr. Einer Studie des Institutes für Landes- und Stadt­ent­wick­lungsforschung (ILS-NRW) zufolge wird etwa die Hälfte der Mehrkosten für den Passivhaus­standard "weggefördert".

Passivhaus Förderung

Passivhaus-Neubauten werden über das KfW-Programm 153 "Energieeffizientes Bauen" oder über das KfW Programm 151 "Energieeffizient Sanieren" bei Bestandsbauten gefördert. Das übliche Nachweisverfahren über den Passivhausstandard, das so genannte PHPP-Projektierungs-Paket, erkennt die KfW bei Entsprechung der eigenen Mindestanforderungen an.

Die beiden Förderprogramme der KfW bestehen jeweils aus einem attraktiven Förderkredit und einem Tilgungszuschuss. Je besser der KfW-Effizienzhaus-Standard der neuen bzw. sanierten Immobilie, desto höher der Tilgungszuschuss.

Der Verein Pro Passivhaus e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht den Bau von Passivhäusern weiter voranzubringen und fördert auf Antrag Passivhausprojekte privater Bauherren. Je Bauprojekt werden 500 Euro ausbezahlt, unabhängig von der Anzahl der Wohneinheiten.

 

Die KfW und der Begriff Passivhaus

Vor einigen Jahren galten noch die Effizienzstandards KfW 115, 100, 85 und 70 als energetisch förderungswürdig. Mit jeder Verschärfung der Energie Einsparverordnung (EnEV) hat auch die KfW die Anforderungen an die von ihr geförderten KfW-Effizienzhäuser angepasst.

 

Heute werden nur noch KfW-Effizienzhaus 55 und KfW-Effizienzhäuser 40 und 40 Plus gefördert.

 

Der Begriff „Passivhaus“ ist aus dem KfW-Vokabular praktisch verschwunden, weil er für die Richtlinien, anhand derer Bauherren Kredite beantragen und Tilgungszuschüsse in Anspruch nehmen können, zu ungenau ist.

In den Technischen Mindestanforderungen zu Förderprogramm 153 heißt es:

"Für ein Passivhaus ist der Nachweis gemäß den Bilanzierungsvorschriften für KfW-Effizienzhäuser zu führen. Das heißt, dass der Jahres-Primärenergiebedarf (QP) und der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene Transmissionswärmeverlust (H’T) des Neubauobjekts auf Grundlage der Bilanzierungsvorschriften für ein KfW-Effizienzhaus 40, 40 Plus oder 55 zu ermitteln sind. Alternativ kann für ein Passivhaus auch das KfW-Effizienzhaus 55 nach Referenzwerten nachgewiesen werden."

 

Alle heutigen Effizienzhäuser sind also gute oder sehr gute Passivhäuser. Der eigentliche Begriff ist jedoch überholt.

 

 

 

 

ACHTUNG: Manche Fördermittel nur mit Energieberater!

 

Sie wollen einen zinsgünstigen KfW-Kredit oder einen KfW-Zuschuss aus dem Bereich “Energieeffizient Bauen und Sanieren“ für Ihre geplante Maßnahme beantragen? Für beide Fördervarianten schreibt die KfW vor, dass ein KfW-zugelassener Energieberater die Maßnahme plant und den Antrag für Fördermittel stellt.

 

Tipp: Energieberater sind Fördermittelexperten!
Im Rahmen der Vor Ort-Energieberatung bieten die Energieberater auch eine individuelle Fördermittelberatung an.


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