Verschleudert Ihre Heizung Energie durch falschen Leitungs-Druck?

Hydraulischer Abgleich

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Hydraulischer Abgleich der Heizung: Jeder Heizkörper wird gleich warm.

Die Heizung rauscht oder pfeift? Dann ist ein Heizungs-Abgleich fällig.

Wenn die Heizung Geräusche macht, ist oft die Pumpe zu hoch eingestellt – Vermutlich als "Kunstgriff", um auch Heizkörper weit oben im Haus mit Wärme zu versorgen. Diese leider immer noch gebräuchliche Methode treibt aber nicht nur Energieverbrauch und Heizkosten in die Höhe, sondern verfehlt auch ihr Ziel.

Massenproblem

In sehr vielen Wohnungen und Häusern in Deutschland bekommen Heizkörper in den unteren Stockwerken zu viel warmes Heizungswasser ab, während in den oberen Stockwerken zu wenig Heißwasser fließt. Fachleute sprechen sogar davon, dass dies bei 90 % der deutschen Heizanlagen der Fall sei!

Heizungsoptimierung durch hydraulischen Abgleich

Ein hydraulischer Abgleich löst das Problem der Wärmeverteilung. Jeder Heizkörper wird gemäß dem Wärmebedarf des Raumes individuell eingestellt. Dabei werden für alle Heizkörper gleiche Widerstände im Rohrnetz erzeugt. Das Heizungswasser fließt nun gleichmäßig durch alle Gebäudeteile. Ohne Heizungs-Abgleich ist die Anlage stark beeinträchtigt!

 

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Wärmeverteilung vor und nach dem hydraulischen Abgleich: links ohne, rechts mit hydraulischem Abgleich. Grafik: EiH

Kosten hydraulischer Abgleich Heizung

  • Investition: bei gleichzeitiger Heizungsoptimierung 1-6 € pro m² Wohnfläche
  • Ersparnis: bei Heizungsoptimierung nach Wärmedämmung des Gebäudes bis zu 2 l Heizöl pro m² und Jahr, also 1,50-1,80 €/m².

Fördermöglichkeiten für Heizungsoptimierung durch Bafa und KfW

Seit 1. August 2016 wird der hydraulische Abgleich am Heizsystem durch das Bafa gefördert. Grundlage ist die Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich.

Förderfähige Kosten Bafa

  • Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich bei bestehenden Heizsystemen

In Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich können zusätzliche Investitionen und Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Anlagen gefördert werden. Dabei handelt es sich um die Anschaffung und die fachgerechte Installation von:

  • voreinstellbaren Thermostatventilen
  • Einzelraumtemperaturreglern
  • Strangventilen
  • Technik zur Volumenstromregelung
  • Separater Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Benutzerinterfaces
  • Pufferspeichern
  • die professionell erledigte Einstellung der Heizkurve
  • Ersatz von veralteten Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen einschließlich der Kosten für den fachgerechten Einbau und direkt mit der Maßnahme verbundenen Materialkosten


Die Antragstellung erfolgt online in zwei Schritten

  • Vor Maßnahmenbeginn (d. h. vor der Auftragsvergabe) müssen Sie sich online registrieren. Sie erhalten dann eine elektronische Eingangsbestätigung mit persönlicher Registriernummer. Mit der Realisierung der Maßnahme können Sie dann auf eigenes finanzielles Risiko beginnen.
  • Nach Umsetzung der Maßnahme und innerhalb von sechs Monaten nach der Registrierung können Sie Ihre für die Antragstellung relevanten Daten im Online-Portal eingeben und an das BAFA übermitteln.

 

 

Die Optimierung Ihrer bestehenden Heizungsanlage wird bei der KfW sowohl durch

  • Energieeffizient Sanieren - Kredit und Zuschuss (Effizienzhaus)
    als auch durch
  • Energieeffizient Sanieren - Kredit und Zuschuss (Einzelmaßnahmen)
    geördert.

 

Welche Maßnahmen sind bei der Optimierung der Heizungsanlage förderfähig?

  • Analyse des Ist-Zustandes, zum Beispiel nach DIN EN 15378
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs
  • Ersatz bestehender Pumpen durch Hocheffizienzpumpen. Pumpen müssen die zum Zeitpunkt des Einbaus geltenden Anforderungen der Ökodesign-Richtlinie an den Energieeffizienzindex einhalten
  • Einbau hocheffizienter Trinkwasserzirkulationspumpen
  • Einbau voreinstellbarer Heizkörperthermostatventile und von Strangdifferenzdruckreglern
  • in Einrohrsystemen Maßnahmen zur Volumenstromregelung
  • Umbau von Ein-in Zweirohrsysteme
  • Ersatz und erstmaliger Einbau von Pufferspeichern
  • Erstmaliger Einbau von Flächenheizsystemen und Heizleisten (System-Vorlauftemperaturen ? 35°C) inklusive Anpassung oder Erneuerung von Rohrleitungen
  • Austausch von Heizkörpern durch Niedertemperaturheizkörper (Vorlauftemperatur ? 60°C)
  • Austausch von "kritischen" Heizkörpern zur Systemtemperaturreduzierung
  • Ausbau Gas-/Öltank einschließlich Entsorgung des alten Tanks und Wiederherstellung der Außenanlagen bei erdbedeckten Tanks
  • Ausbau von Wärmeerzeugerneinschließlich Entsorgung (inklusive Schadstoffe und Sonderabfälle)sowie die Kostenfür den Einbau neuer Wärmeerzeuger. Die Kosten für Wärmeerzeuger sind nicht förderfähig.
  • Nachträgliche Dämmung von ungedämmten Rohrleitungen
  • Maßnahmen zur Schalldämmung
  • Umstellung des Warmwassersystems, das heißt Integration in die Heizungsanlage, inklusive notwendiger Sanitärarbeiten wie Austausch der Armaturen
  • elektronisch geregelte Durchlauferhitzer
  • Einbausowie Ersatz von zur Heizungsanlage zugehöriger Mess-, Steuer-und Regelungstechnik und Nutzerinterface
  • Smart Metering-Systeme ohne Endgeräte und ohne Unterhaltungstechnik
  • Wärmemengenzähler
  • Anschluss an eine Breitbandverkabelung
  • Leerrohre, Kabel (zum BeispielLichtwellenleiter, CAT 7) für Mess-, Steuerungs-und Regelungstechnik sowie für Smart Metering-Systeme
  • Inbetriebnahme, Einregulierung und Einweisung

 

 

 
 

ACHTUNG: Manche Fördermittel nur mit Energieberater!

 

Sie wollen einen zinsgünstigen KfW-Kredit oder einen KfW-Zuschuss aus dem Bereich “Energieeffizient Bauen und Sanieren“ für Ihre geplante Maßnahme beantragen? Für beide Fördervarianten schreibt die KfW vor, dass ein KfW-zugelassener Energieberater die Maßnahme plant und den Antrag für Fördermittel stellt.

 

Tipp: Energieberater sind Fördermittelexperten!
Im Rahmen der Vor Ort-Energieberatung bieten die Energieberater auch eine individuelle Fördermittelberatung an.


Jetzt Energieberater vor Ort finden!

     

    Tipp

    Fragen Sie bei der nächsten Heizungswartung nach einem so genannten Heizungs-Check. Bei dieser Standard-Heizungs-Prüfung erhalten Sie einen übersichtlichen Inspektionsbericht mit Optimierungs-Empfehlungen. Kosten liegen mit Zuschuss vom Energieversorger bei ca. 50 €, sonst bei ca. 100 €.

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