13.10.2021

Auf diese Weise sparen Mieter Energiekosten

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Heizkosten im Auge haben.

Energiekosten zu sparen ist vor allem für Mieter gar nicht so einfach, ganz besonders, wenn sich das Haus energietechnisch nicht auf dem neusten Stand befindet.

Aus diesem Grund möchten wir Ihnen in dem folgenden verraten, was Mieter tun können, um die eigenen Energiekosten zu senken.

Fenster und Türen abdichten

Pfeift der Wind durch undichte Fenster und Türen, können sich Mieter mit Dichtungsbändern ganz einfach selbst helfen. Denn diese kosten nicht viel und können auch von Laien einfach montiert werden. Um zudem wird durch den Einbau verhindert, dass ständig Energie verloren geht. Schließlich steigen die Mietspiegel in vielen Regionen Deutschlands immer weiter an, weshalb bezahlbarer Wohnraum mittlerweile ein teures Gut ist. Darum sollten Mieter alles daransetzen, um hohe Energiekosten neben den Mietkosten zu vermeiden. Einen Überblick über die Mietspiegel hierzulande finden Sie unter https://www.miete-aktuell.de/.

Smarte Thermostatventile verbauen

Die meisten Mietshäuser werden durch eine Zentralheizung mit Wärme versorgt. Möchte ein Mieter die Zeiten, in denen geheizt wird, selbst vorgeben, so empfiehlt sich der Einbau programmierbarer Thermostate. Diese können so eingestellt werden, dass die Temperatur in sämtlichen Räumen zu jeder beliebigen Zeit erhöht oder reduziert werden kann. Den Einbau solcher Thermostate können Mieter ganz einfach selbst erledigen oder sich dabei durch einen Fachmann unterstützen lassen. Die alten Thermostate sollten in der Folge allerdings aufbewahrt werden, da diese zu dem Eigentum des Vermieters gehören.

Heizkörpernischen dämmen

Eine große Menge Energie geht in der Regel an den Außenwänden der verbauten Heizkörper verloren. Dabei wird die Außenwand durch die Heizkörper stark erwärmt, wodurch die Wärme nach draußen gelangt.
Sofern zwischen einem Heizkörper und der Außenwand genügend Platz vorhanden ist, können Mieter diese selbst dämmen. Zu diesem Zweck können Dämmstoffplatten hinter den Heizkörpern montiert werden, wodurch der Wärmeverlust reduziert wird.
Derartige Dämmplatten sind in sämtlichen Baumärkten erhältlich und sollten über die gesamte Fläche und lückenlos angebracht werden. Denn auf diese Weise kann der Wärmeverlust effizient reduziert werden. Allerdings sollten Mieter derartige Renovierungsmaßnahmen immer mit ihrem Vermieter absprechen, vor allem sofern die Heizkörper zum Verlegen der Dämmung abmontiert werden müssen.

Mischarmaturen verwenden

Sofern in einer Mietwohnung regelbare Armaturen verbaut wurden, empfiehlt sich der Einbau einer sogenannten Einhebel-Mischarmatur. Damit kann die Wassertemperatur von dem Mieter ganz genau geregelt werden, sodass möglichst wenig warmes Wasser verloren geht.

Alte Duschköpfe ersetzen

Durch den Tausch der verwendeten Duschköpfe können Mieter ebenfalls eine ganze Menge Wasser einsparen. Hierfür sollte der bisherige Duschkopf durch eine Sparbrause ersetzt werden, welche deutlich weniger Wasser verbraucht. Zwar bleibt das Duscherlebnis hierbei unverändert, doch dank des Dosiersystems solcher Sparbrausen fließen pro Minute nur etwa 6 Liter hindurch, während handelsübliche Duschköpfe etwa die doppelte Menge benötigen. Zudem verkalken derartige Sparbrausen nicht so schnell wie herkömmliche Brausen.

Selbst in die Sanierung investieren

Entdecken Mieter einen Sanierungsbedarf in der eigenen Mietwohnung, sollten diese keine Zeit verlieren, sondern sich direkt mit ihrem Vermieter in Verbindung setzen und mit diesem über eine Übernahme der Sanierungskosten zu sprechen.
Allerdings kann es sich mitunter sogar für Mieter lohnen, selbst in die Sanierung zu investieren, zum Beispiel wenn der Vermieter dafür in den kommenden Jahren auf eine Mieterhöhung verzichtet. Das lohnt sich jedoch nur, sofern man noch lange in der gemieteten Wohnung bleiben möchte.
Andernfalls sollte man besser versuchen, sich mit dem Vermieter auf eine andere Form des Ausgleichs zu verständigen, was immer vertraglich festgehalten werden sollte. Denn nur so können Mieter wirklich sichergehen, dass diese nicht auf den Kosten für die Sanierung einer Mietwohnung sitzen bleiben oder das Mietverhältnis nicht wenige Wochen später aufgelöst wird, sodass die ganze Arbeit umsonst war.

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