07.09.2023

Darum lohnt sich die energetische Sanierung

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Altbau wieder wohnlich machen

Das „Heizungsgesetz“, das eigentlich Gebäudeenergiegesetz heißt, hat über Monate die Gesellschaft erregt. Dabei ist der Ansatz durchaus sinnvoll.

Sachlich betrachtet spart eine moderne Heizung viel Geld

Energie ist teuer und sie wird in den kommenden Jahren nicht günstiger werden. Auch ökologisch gewonnener Strom wird wohl eher im Preis steigen. Hintergrund ist die Transformation der gesamten Gesellschaft von einem Mix an Energiequelle hin zu Elektrizität. Dadruch steigt die Nachfrage. Umso wichtiger ist es, die Kosten zu begrenzen. Es geht im Wesentlichen um die effizientere Nutzung von Ressourcen. Damit tut niemand dem Staat, sondern sich selbst einen Gefallen. Wie stark sich eine energetische Sanierung rechnet, zeigt sich bei bereits abgeschlossenen Projekten.

Teilweise über 90 Prozent der Heizkosten konnten hier durch umfassende Maßnahmen eingespart werden. Dabei beinhaltet die energetische Sanierung weit mehr als den Austausch einer Heizung. Die Fassade, das Dach, Boden und Keller, die Lüftung sowie die Fenster müssen an die modernen Standards angepasst werden. Keine Frage, die Kosten für ein solches Projekt sind hoch. Allerdings gibt es zumindest im Bereich der Heizung eine hohe Förderung. Besonders, wer sich schnell entscheidet, kann nach den bisher bekannten Plänen stark profitieren.

Muss es eine Wärmepumpe sein?

Nein, davon steht im Gebäudeenergiegesetz nichts. Die Heizung muss mindestens 65 Prozent aus erneuerbarer Energie gespeist sein. Gasheizungen dürfen ebenfalls eingebaut werden, wenn sie später mit grünem Wasserstoff betreiben werden können. Ob es sich lohnt, auf Wasserstoff zu setzen, ist umstritten. Da diese Energiequelle von der Industrie benötigt wird, könnte die Nachfrage und damit auch der Preis hoch sein. Zudem wird für die Produktion von grünem Wasserstoff Strom gebraucht. Somit wird Elektrizität aus Wasser und Sonne immer die günstigere Energieform sein.

Bei der Wahl der richtigen Heizungsart spielen viele Aspekte eine Rolle. Dazu gehört der Platz im Keller. Dieser lässt sich gewinnen, indem ein Ordnungssystem geschaffen wird. Eine hervorragende Hilfe sind dafür günstige Kellerregale.

Sie gibt es in den verschiedensten Größen und Designs. Auf ihnen hat von der Getränkekiste bis zum Inventar der heimischen Werkstatt alles Platz. Durch die Einlagerung in den verschiedenen Etagen des Regals entsteht viel Platz und zugleich Sicherheit. Da nichts auf dem Boden herumliegt, sinkt die Unfallgefahr. Kellerregale aus Metall haben eine hohe Tragfähigkeit.

Welche Heizung soll es sein?

Gasheizungen können auch zukünftig eingebaut werden, wenn sie mit grünem Wasserstoff betrieben werden können. Hier könnten jedoch hohe Betriebskosten anfallen. Holzheizungen sind die wohl älteste Heizung. Sie basieren auf einem nachwachsenden Rohstoff und gelten als CO₂-neutral. Ihr größter Nachteil ist die hohe Feinstaubbelastung. Die effizientesten Wärmepumpen sind die Erdwärmepumpen, die allerdings umfangreiche Erdbohrungen erforderlich machen. Generell ist die Wärmepumpe eine recht kostspielige Option, wobei die Luftwärmepumpe deutlich günstiger ist.

Infrarotheizungen werden mit Strom betrieben, werden im Vergleich zu Holzheizungen und Wärmepumpen nicht gefördert. Ein weiterer Nachteil sind die hohen Betriebskosten. Brennstoffzellenheizungen sind wartungsarm, aber verschlingen vorher sehr hohe Anschaffungskosten. Für den Einbau muss ein Gasanschluss vorhanden sein.

Solarthermie ist relativ kostengünstig in der Anschaffung und wird gefördert. Als alleinige Wärmequelle reicht sie aufgrund der Unzuverlässigkeit der Sonne jedoch nicht. Die cleverste Lösung ist ein Fernwärmeanschluss, bei dem sich der Hausbesitzer weder um Brennstoffe noch um die Wartung der Heizung kümmern muss.


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