19.05.2020

Die größten Energiesauger im Haushalt aufdecken

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Besonders schlimme Energiesauger lassen die jährliche Stromrechnung bis auf 1.000 Euro ansteigen.

Wir alle wissen, weniger Licht spart Strom. Doch damit ist es nicht getan. Einige Haushaltsgeräte entpuppen sich als wahre Stromfresser und sollten besonders im Auge behalten werden. Wer seine Energiekosten spürbar senken möchte, sollte die Energieeffizienz der folgenden Geräte überprüfen. Im Folgenden haben wir die größten Stromfresser im Haushalt aufgeführt.

Durchlauferhitzer

Mit dem elektrischen Durchlauferhitzer ist der wohl größte Stromfresser in vielen Haushalten gefunden. Auch moderne und scheinbar energieeffiziente Geräte können die jährlichen Stromkosten bis in den vierstelligen Bereich in die Höhe treiben.

So sparen Sie: Die Temperatur sollte so niedrig wie möglich gehalten werden. Wird nicht zwingend heißes Wasser gebraucht, sollte das Wasser kalt entnommen werden.

Staubsauger

Beim Kauf eines Staubsaugers mit Wischfunktion denken viele Verbraucher, dass es zwingend auf die hohe Wattzahl ankommt und die Geräte dann umso besser saugen. Hohe Wattzahlen machen sich jedoch in erster Linie auf der Stromrechnung bemerkbar. Bei Staubsaugern mit Wischfunktion sind 400 bis 700 Watt ausreichend. Die Stromkosten dürften dann 15 Euro pro Jahr nicht übersteigen. Wer sich für einen Power-Sauger mit 1.400 Watt entscheidet, zahlt die doppelten Energiekosten für nicht unbedingt mehr Reinigungsleistung.

So sparen Sie:
Gerät mit niedriger Wattzahl wählen. Auf EU-Label achten. Dort wird über den Stromverbrauch und andere relevante Produkteigenschaften Auskunft gegeben.

Küchenherd

In vielen Haushalten ist der Herd mehrmals täglich in Betrieb, schließlich muss für die Familie frisch gekocht werden. Dabei Energie einzusparen, erscheint beinahe unmöglich. Wer häufig kocht, muss mit jährlichen Stromkosten von etwas mehr als 100 Euro rechnen. Wird dazu auch die Dunstabzugshaube bedient, summiert sich der Betrag auf 150 Euro und mehr.

So sparen Sie: Die Anschaffung eines Induktionsherdes macht sich bezahlt. Der Stromverbrauch sinkt gegenüber dem Elektroherd um etwa 20 Prozent. Die Größe der Töpfe sollte auf den Umfang der Herdplatte abgestimmt werden. Beim Kochen sind die Töpfe mit passenden Deckeln zu versehen.

Gefriertruhe

Bei Gefriertruhen wird allgemein von einem hohen Stromverbrauch ausgegangen. Dieser ist jedoch auch bei großen Geräten vergleichsweise gering. Dennoch summieren sich die Kosten pro Jahr auf über 100 Euro. Der Verbrauch einer durchschnittlich großen Kühltruhe liegt bei etwa 400 kWh jährlich.

So sparen Sie: Kühltruhen arbeiten energieeffizienter, wenn sie an einem kühlen Ort aufgestellt werden. Taut sich das Gerät nicht selbst ab, ist das Eis regelmäßig zu entfernen. Damit nicht zu viel warme Luft in die Truhe gelangt, welche wieder abgekühlt werden muss, sollten Sie sich bei der Bestückung der Gefrierschränke beeilen und die Tür nur kurzzeitig öffnen.

Kühlschrank

In vielen Haushalten überdauern die Kühlschränke über Jahrzehnte und werden dabei zu Stromfressern. Es muss mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 100 Euro gerechnet werden. Mehr als zehn Jahre alte Kühlschränke sollten ausgetauscht werden. Der Kaufpreis hat sich, gemessen an den Energiekosten, bereits nach maximal zwei Jahren amortisiert.

So sparen Sie: Beim Neukauf ist auf Energieeffizienzklasse A+++ zu achten. Der Kühlschrank muss nicht zur Gefriertruhe werden. Eine Temperatur von sechs Grad ist ausreichend. Das Gerät sollte nicht neben dem Herd aufgestellt werden.

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