27.06.2022

Die Umwelt schonen: moderne Heizsysteme für zu Hause

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Modernes Haus: innovatives Heizungskonzept ist Pflicht.

Immer mehr Menschen möchten nachhaltig leben und die Umwelt unterstützen. So bevorzugen viele regionale und saisonale Lebensmittel, beziehen Ökostrom oder fahren mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit. Doch auch das Heizverhalten und die Verwendung alter Heizsysteme wirkt sich negativ auf das Klima aus.

Aber was ist die beste Heizung für die Zukunft, mit welchem Heizsystem lässt sich der CO2-Ausstoß verringern und warum kann sich insbesondere eine Kombination aus mehreren nachhaltigen Heizsystemen lohnen?

Was ist die beste Heizung für die Zukunft?

Die meisten mögen es zu Hause warm und gemütlich – ob beheizte Räume, Warmwintergärten oder Böden mit Fußbodenheizung. Um die Umwelt und das eigene Portemonnaie langfristig zu schonen, sollte langfristig kein Heizsystem mehr verbaut werden, das fossile Energien verbrennt.

Allerdings ist dies auch eine Kostenfrage, da die modernen Pelletheizungen oder Solarthermien mit hohen Investitionskosten verbunden sind und teilweise nur in Kombination mit anderen Heizsystemen funktionieren.

Gasheizungen als umweltbelastende Systeme?

Alte Gasheizungen sorgen für einen hohen CO2-Ausstoß. Moderne Gasheizungen dagegen nutzen die Brennwerttechnik: Durch die Abkühlung der Gase wird zusätzliche Wärmeenergie freigesetzt. Das senkt nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern verbessert die Effizienz des Heizsystems.

Doch die Zukunft der Heizsysteme liegt nicht in der Verbrennung fossiler Brennstoffe, sondern in der Nutzung nachwachsender Rohstoffe und regenerativen Energiequellen. Mit dem geringen CO2-Ausstoß alternativer Heizsysteme kann selbst die modernste Gasheizung nicht mithalten.

Die Wärmepumpe: ökologisch, modern, effizient

Eine Wärmepumpe benötigt Strom, um Umweltenergien zu nutzen. Dieser kann entweder aus der eigenen Solaranlage gewonnen oder über einen Stromanbieter bezogen werden. Das Heizsystem nutzt Wärme aus dem Grundwasser beziehungsweise dem Boden sowie der Luft. Diese wird kontinuierlich in Heizwärme umgewandelt. Die Wärmepumpe kann von Beginn an in die Planung eines Neubaus integriert werden.

Die Pelletheizung: umweltschonend?

Eine Pelletheizung ist in der Anschaffung kostenintensiv, kann unter bestimmten Voraussetzungen jedoch die Umwelt schonen, da wenig CO2 produziert wird. Die Holzindustrie produziert Holzabfälle, die bei der umweltfreundlichen Pelletheizung Verwendung finden. Die Holzstäbchen sind vorgepresst und können aus verschiedenen Regionen stammen.

Das Heizsystem gilt jedoch nur dann als besonders umweltschonend, wenn den Immobilieneigentümern klar ist, aus welcher Region die Pellets stammen und welche Aufforstungen in besagter Region geleistet werden. Andernfalls kann nicht gewährleistet werden, dass die Pellets die Umwelt weniger belasten als Holzheizungen, die seit langem in Verruf stehen. Die Heizkosten fallen hierbei gering aus.

Solaranlage: Energie aus Sonnenlicht

Solarthermien sind teuer, rentieren sich jedoch über die Jahre. Denn die Nutzung der Sonnenenergie für die Heizung sowie das Warmwasser ist mit keinen weiteren Kosten verbunden und die Eigentümer sind über eine gewisse Zeit im Jahr nicht länger abhängig von Stromanbietern. Allerdings müssen die Anlagen immer in Kombination mit einem weiteren Heizsystem genutzt werden, da die Solarthermien ganze Häuser nicht versorgen können.

Warum lohnt sich eine Kombination aus zwei modernen Heizsystemen?

Hybridsysteme sind Heizsysteme, die verschiedene Heizungen miteinander kombinieren. Beispielsweise kann die bestehende Gasheizung durch eine Solarthermie ergänzt werden. Die erneuerbare Komponente bildet einen Ausgleich zu dem veralteten Heizsystem, das mit Gas betrieben wird und für einen hohen CO2-Ausstoß sorgt.

Alternativ kann die Gasheizung mit einer Wärmepumpe kombiniert werden. Die Gasheizung wird dann nur noch in den Wintermonaten hinzugeschaltet, während die Wärmepumpe das restliche Jahr über das Heizen ohne Öl und Gas ermöglicht.  

Als besonders nachhaltig gilt die Kombination aus der Wärmepumpe und der Solarthermie. Beide Systeme sind modern und effizient. Im Sommer können die Heizsysteme Sonnenstrahlen in Energie umwandeln.

Fazit

Moderne Heizsysteme nutzen nachwachsende Rohstoffe und regenerative Energien. Um die Umwelt zu schonen, muss insbesondere der CO2-Ausstoß verringert werden. Um dies zu gewährleisten, kann die bestehende Heizung modernisiert und durch eine Wärmepumpe, Solaranlage oder Pelletheizung ersetzt werden. Hybridsysteme kombinieren zwei Heizsysteme miteinander, um das gesamte Haus zu erwärmen.

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