30.09.2020

Die Wohnung dämmen, muss nicht immer teuer sein - Mit wenig Geld optimal dämmen

Dämmung, diy, fenster, türen, rollladenkasten, dunstabzug, dichtung

Störende Zugluft und Wärmeverlust durch undichte Fenster kann durch einfache Mittel gestoppt werden

Bei nicht gedämmten Außenwänden eines Altbaus geht bis zu 35 Prozent der Wärme verloren, ein ungedämmtes Dach verstreicht einen Verlust von etwa 20 Prozent.

Bereits einfache Maßnahmen zur Wärmedämmung können speziell in Altbauwohnungen oder dem Eigenheim viel Energie einsparen und müssen nicht einmal viel Geld kosten. Mit wenigen Handgriffen lässt sich schon eine hohe Ersparnis erreichen, die sich auf der jährlichen Heizkostenabrechnung auf jeden Fall bezahlt macht.

Fenster und Türen isolieren

Bei nicht ausreichend gedämmten Fenstern kann es passieren, dass etwa 5 bis 10 Prozent der erzeugten Wärme verloren gehen. Das mag im ersten Moment nicht besonders viel klingen, zusammen mit anderen Faktoren trägt aber auch das zu einem hohen Verlust an Energie und damit auch Kosten bei. Um zu testen, wo genau die Zugluft durchdringt und eine bessere Dämmung erforderlich ist, kann mit einer Kerze oder einem Feuerzeug schnell die Ursache entdeckt werden.

 

Schließlich ist es nicht zwingend erforderlich, komplett neue Fenster einzubauen, denn es reichen speziell für diesen Zweck einfache Zugluftstopper für die Abdeckung der Türritze oder spezielle Gummiprofile für die Fenster. Diese müssen oftmals nicht einmal angeklebt werden, was sie besonders für Mietwohnungen interessant macht.

Die Kellerdecke und das Dach präparieren

Weiter geht es schließlich mit der Dämmung im Keller, denn dort kann durch ein paar Maßnahmen schnell viel Energie eingespart werden. Auch hier können Heimwerker mit simplen Handgriffen Abhilfe schaffen. „Im Baumarkt gibt es spezielle Dämmplatten, die beispielsweise an die Kellerdecke geklebt oder auf dem Fußboden des Speichers vollständig ausgelegt werden. Die Kosten hierfür halten sich im Gegensatz zu einer Auf-, Unter- oder Zwischensparrendämmung des gesamten Daches in Grenzen, tragen aber zu einer enormen Energieersparnis von bis zu 20 Prozent bei.“ Das erklärt der leidenschaftliche Maurer Peter Mönch von Meisterbob, einem informativen Online-Ratgeber für Heimwerker und Profis.

Heizungsrohre ummanteln und Rollladenkästen dämmen

Wer noch eine klassische Heizung besitzt, der kennt es: Im Keller oder Heizungsraum ist es immer warm. Das kommt daher, dass die Heizungsrohre ebenfalls Energie abgeben, welche wiederum besser zum Heizen der Wohnung genutzt werden könnte. Auch hier können Maßnahmen für den kleinen Geldbeutel zu einer Energieersparnis beitragen, denn Rohrummantelungen isolieren die Rohre und sparen dabei bis zu 8 Prozent der Energie ein. Diese Ummantelungen gibt es schließlich in verschiedenen Materialien zu kaufen wie beispielsweise Polyethylen oder Aluminium.

Auch die Rollladenkästen sind bei etwas älteren Bauten häufig ein Schwachpunkt der Außenfassade, denn dadurch gelangt kalte Luft von draußen ins Innere des Hauses. Wer die Rolladenkästen schließlich dämmen möchte, benötigt schon etwas mehr handwerkliches Geschick, kann aber auch deutliche Energieverluste beseitigen. Im Baumarkt werden Heimwerker sicherlich fündig, wenn sie nach einer Rollladenkästen-Dämmung Ausschau halten. Zuhause muss dafür „nur“ noch der Rollladenkasten geöffnet und das Dämmmaterial eingebaut werden.

Der Dunstabzug als verdeckter Übeltäter

Ja, auch der Dunstabzug in der Küche kann zu einem Energieverlust beitragen und ist damit praktisch der heimliche Übeltäter im Haus. Das ergibt schließlich auch Sinn, denn da wo Essensgerüche und Dampf hinausbefördert werden, kann natürlich auch Wärme verloren gehen. Auch hier können wieder die Profis ran, denn Abhilfe schafft dabei ein gedämmter Mauerkasten, der sich schließlich nur öffnet, wenn der Dunstabzug in Betrieb genommen wird.

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