29.12.2020

Ein guter Beitrag zur Energiewende – Haus ökologisch sanieren

sanieren, ölologisch, dämmen, dämmstoffe

Der richtige Dämmstoff ist ein wichtiger Beitrag zur ökologisch sinnvollen Sanierung eines Hauses

Die Energiewende ist ein Dauerbrenner unter den Themen, die Deutschland 2020 bewegt haben. Ob Elektroauto oder ökologisch bauen, ein bewussterer Umgang mit Ressourcen sowie die Sanierung des Hauses nach ökologischen Maßstäben rücken immer mehr in den Vordergrund.

Beim Wort Ökohaus denken viele Menschen an ein neues Haus, aber es ist auch möglich, Altbauten nachhaltig zu sanieren und nach ethischen Aspekten umzubauen. Wer sein altes Haus erhalten oder einen Altbau kaufen will, kann mit der Sanierung etwas für die Umwelt und für den eigenen Geldbeutel tun.

Viele alte Häuser müssen bald saniert werden

Mehr als die Hälfte der Wohnhäuser in Deutschland ist mittlerweile älter als 40 Jahre. Viele dieser Häuser zwingen ihren Besitzer, sie zu sanieren oder zumindest die gröbsten Mängel zu beseitigen. In der Regel machen die Dächer nach vier oder fünf Jahrzehnten nicht mehr mit, die Außenwände müssen isoliert und die Heizungsanlagen erneuert werden. Allein die Sanierung eines Daches kann schnell im fünfstelligen Bereich enden, daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass Hausbesitzer Sanierungsarbeiten vermeiden wollen, selbst wenn sie dringend notwendig sind. Wer sich aber etwas länger mit dem Thema ökologische Sanierung befasst, wird feststellen, dass diese Form der Sanierung gefördert wird und auf lange Sicht gesehen sehr viel Geld spart. Wer eine Immobilienbewertung in Brandenburg machen lässt, sollte sich zugleich über die Fördermittel in diesem Bundesland informieren. Besonders in der aktuellen niedrigen Zinslage ist es eine gute Idee, das alte Haus wieder auf Vordermann zu bringen, und zwar nach ökologischen Regeln.

Was genau ist eine energetische Sanierung?

Ein sehr wichtiges Thema, was im Rahmen der Energiewende immer wieder genannt wird, ist die energetische Sanierung. Bei dieser Art der Modernisierung des Eigenheims wird an vielen kleinen Stellschrauben gedreht, um die Energieeffizienz des Hauses von Grund auf zu verbessern. So werden langfristig die Kosten für die Energie gesenkt, auch der Ausstoß von CO2 wird reduziert. Der Hausbesitzer kann dabei mehrere bauliche Maßnahmen geschickt miteinander kombinieren. Auf diese Weise werden Kosten, Zeit und eine Menge Aufwand gespart. Niemand hat Geld zu verschenken, aber nur wenige denken konkret darüber nach, an ihrem alten Haus tatsächlich etwas zu tun. Eine energetische Sanierung schließt zugleich die Sanierung der Heizung mit ein. Wer sich hier nach effizienten Methoden umschaut, spart auf lange Sicht sehr viel Geld. Eine Heizung läuft zwar mehrere Jahrzehnte, aber es ist trotzdem lohnenswert, sich über neue Möglichkeiten und über Fördergelder zu informieren.

Auf natürliche Baustoffe setzen

Die beste und modernste Heizungsanlage nützt nur wenig, wenn ein altes Haus nicht richtig gedämmt ist. Fakt ist, dass die Mehrzahl der alten Häuser nur unzureichend isoliert ist. Hier heißt die ökologische Lösung: eine bessere Dämmung. Eine gute Dämmung verhindert, dass weniger Energie ins Freie entweicht, sie bleibt vielmehr im Haus und hält alle Räume warm. Selbst wenn das Haus eine Dämmung hat, besteht diese nicht selten aus Materialien, die der Gesundheit schaden oder die einfach nicht mehr in die Zeit passen. Eine energetische Sanierung setzt hier auf natürliche Baustoffe, wie beispielsweise Hanf statt Mineralwolle oder Kunststoff. Dies unterstützt die Umwelt und sorgt für ein immer gesundes Wohnklima.

Die Energiekosten senken

Die laufenden Energiekosten steigen immer weiter. Dies ist ein guter Grund, in die energetische Sanierung eines alten Hauses zu investieren. Hausbesitzer können zudem die ungenutzten Dachflächen für eine Solaranlage nutzen und damit ihren eigenen Strom erzeugen. Auch eine sogenannte Geothermieanlage ist Teil der energetischen Sanierung. Hier wird die natürliche Wärme des Erdreichs genutzt, um das Haus zu heizen und mit stets warmen Wasser zu versorgen. Das Ganze ist dann vollkommen frei von Emissionen. Die Energiekosten dauerhaft senken und noch Fördergelder bekommen, möglich ist das bei Neubauten ebenso wie Altbauten.


Nach ökologischen Gesichtspunkten modernisieren und durch eine energetische Sanierung Geld sparen – dies hilft Hausbesitzern dabei, in Zukunft viel Geld zu sparen. Für viele steht vor diesen Maßnahmen aber nicht selten die schier unüberwindbare Hürde der Finanzierung. Was viele aber nicht wissen: Es gibt sehr viele Möglichkeiten, etwas für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel zu tun. Die anhaltend niedrigen Zinsen machen das Sanieren und Modernisieren einfach, ein Kredit kostet heute kein Vermögen mehr. Geldinstitute wie die EthikBank finanzieren den Umbau von Altbauten unter ökologischen Bedingungen zu fairen Konditionen. Dazu kommen noch die zahlreichen Fördergelder, die der Bund und die einzelnen Bundesländer den Eigentümern von Altbauten zur Verfügung stellen. Es lohnt sich also immer, selbst noch in ein altes Haus zu investieren.

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