31.01.2023

Energiekrise im Winter: die 5 wichtigsten alternativen Heizmethoden

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Erfolgreich durch den Winter mit der richtigen Heizung

Öl, Fernwärme und vor allem Gas - die Kosten für das Heizen der eigenen vier Wände sind stark gestiegen.

Zwar hat sich dank Preisdeckel und Energiepaket die Lage zuletzt etwas entspannt. Spätestens für den Winter 2023 prognostizieren viele Experten jedoch einen deutlichen Mangel in der Gasversorgung, mit allen Konsequenzen für die Energiepreise. Doch neben den großen Energieträgern gibt es auch alternative Heizmethoden - in diesem Beitrag stellen wir die fünf wichtigsten vor.

1. Solarenergie

Auch im Winter können Solarkollektoren einen Beitrag zur Wärmeversorgung liefern. Dabei wird die Energie des eingefangenen Sonnenlichts genutzt, um die häusliche Heizungsanlage bei ihrem Betrieb zu unterstützen. So kann die Kopplung einer Gasbrennwertheizung mit einer Fotovoltaik-Anlage bis zu 20 Prozent an Energie einsparen. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine Solarthermie-Anlage installiert werden. Dabei wird im System befindliches Wasser über die Sonneneinstrahlung direkt erwärmt und dem Heizungskreislauf zugeführt. Diese beiden Methoden können jedoch keine vollwertige Heizungsanlage ersetzen.

2. Elektroheizung

Besonders in Kombination mit seiner Solaranlage ist eine Elektroheizung eine gute Alternative zur Gas- oder Ölheizung. Sie ist leicht und schnell zu installieren und recht günstig in der Anschaffung. Zudem lässt sich eine hochwertige Elektroheizung in Haus oder Wohnung genau dort aufstellen, wo sie aktuell gebraucht wird. So kann man gegenüber einer großen Heizungsanlage viel Energie einsparen und zielgerichtet warme Bereiche bestimmen. Zudem lässt sich eine Elektroheizung auch als unterstützendes Element einsetzen, wenn die Hauptheizung nicht mehr ausreicht oder nur einzelne Räume besonders warm sein sollen. Elektroheizungen erleben wegen ihrer Vorteile derzeit eine große Nachfrage.

3. Pellet- und Holzheizung

Eine weitere Alternative zum Heizen mit Öl und Gas sind Pelletheizungen, aktuell wird von der Regierung sogar ein finanzieller Zuschuss gewährt. Hierbei werden Holzpellets oder Presslinge aus Stroh oder biogenen Reststoffen in einem Heizkessel verfeuert. Da es sich bei Holz um einen nachwachsenden Rohstoff handelt, sind Pelletheizungen CO₂-neutral und damit sehr gut für den Klimaschutz geeignet. Mit einem Wirkungsgrad von 90 Prozent sind sie zudem sehr effektiv. Allerdings ist auch der Ausstoß von Rußpartikeln und Feinstaub höher als bei Gas- oder Ölheizungen.

4. Hybridanlagen

Eine zunehmend verbreitete Lösung ist die Kombination von herkömmlichen Heizmethoden mit regenerativen Energiequellen. So lassen sich besonders Gasheizungen mit grünem Biogas oder gar Wasserstoff unterstützen. Auch die Verbindung einer Ölheizung mit einem Holzbrennofen ist möglich. Am verbreitetsten sind jedoch Hybridlösungen aus Gasbrennanlage und Wärmepumpe:

5. Wärmepumpen

Diese Technologie ist gegenüber anderen Heizmethoden die effektivste: So können mit einer Kilowattstunde elektrischer Energie drei bis vier Kilowattstunden Wärmeenergie erzeugt werden. Wärmepumpen funktionieren dabei wie umgekehrte Kühlschränke: Umgebungsluft wird angesaugt und über ein Kühlmittel die enthaltene Wärmeenergie an den eigenen Heizungskreislauf abgegeben. Zwar benötigt die Wärmepumpe zum Betrieb elektrische Energie, aufgrund ihrer hohen Leistungseffizienz ist sie jedoch deutlich kostensparender als Öl- oder Gasheizungen. Wenn der für den Betrieb nötige Strom zudem aus erneuerbaren Energien stammt, ist eine Wärmepumpenanlage auch sehr umwelt- und klimafreundlich.

Fazit

Besonders als Ergänzung zu bestehenden Heizungsanlagen sind alternative Heizungen sehr gut geeignet. Mit einer geschickten Kombination der vorgestellten Maßnahmen lässt sich sogar eine von fossilen Energieträgern unabhängige Heizung erreichen. Besonders einfach installiert ist dabei eine Elektroheizung, die schnell einen Beitrag zur heimischen Wärmeversorgung liefern kann.

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