21.11.2022
Energiesparen muss nicht sein: Tipps und Kniffe
In einer modernen und digitalen Gesellschaft ist es für den privaten Haushalt fast unmöglich, so richtig effektiv Strom zu sparen. Das geht nur, wenn auf Annehmlichkeiten verzichtet wird. Wer will das schon? Doch es gibt eine Lösung, die beides miteinander vereint und Abhilfe verspricht. Eigentlich sind es sogar mehrere Lösungen, die im Verbund das Sparen von Strom und anderen Energieträgern im Endeffekt obsolet machen.
Der Verbraucher wird zum Produzenten
Die Energiewende ist schon längst kein alter Hut mehr und kommt immer mehr voran. Das liegt auch daran, dass ein Umdenken stattgefunden hat. Wer heute mit der Planung für den Hausbau, oder mit der Planung für die Sanierung beginnt, der achtet schon rein aus eigenem Interesse auf eine nachhaltige Bauweise. So sollen später einmal hohe Kosten für Energie und Wärme eingespart werden. Doch das alleine ist zwar schön, aber nicht wirklich ausreichend. Noch besser ist es, wenn eigener Strom und Wärme produziert werden können. Dabei können große Solaranlagen helfen, oder aber Wärmepumpen. Aber auch kleine Lösungen, wie die mit Solarstrom betriebene Gartendusche tragen ihren Teil zu einer Absenkung des Verbrauchs bei und sorgen im besten Fall dafür, dass eigener produzierter Strom sogar noch mit Gewinn verkauft werden kann. Es kommt also nicht nur auf das eigene Sparverhalten an, sondern auch auf die Verwendung der zu investierenden Mittel. Wer klug und sinnvoll investiert, der senkt langfristig die Kosten und kann sogar noch Geld verdienen.
Das Problem liegt häufig im Stromnetz
Dieser Abschnitt ist für Besitzer eines Grundstückes, oder einer Immobilie in einem Neubaugebiet weitestgehend uninteressant. Aber Inhaber eines älteren Hauses, oder einer Wohnung werden häufig mit diesem Problem konfrontiert. Da soll eine einfache Solaranlage auf dem Dach installiert werden, und dann klappt das Stromnetz zusammen. Viele der Leitungen in älteren Bauten sind auf solche Belastungen schlichtweg nicht ausgelegt, und was für das kleine Detail gilt, ist auch im großen Rahmen ein echtes Problem. Die Politik hat in den vergangenen Jahren viele Versäumnisse begangen. Eines davon war, auf die Erneuerung und den Ausbau der länderübergreifenden Stromtrassen zu verzichten. Aber auch die Verbraucher wurden teilweise nur unzureichend über ihre Möglichkeiten informiert und nach der heutigen gesetzlichen Regelung ist man im Allgemeinen von der Entwicklung eines intelligenten Versorgungsnetzwerkes noch weit entfernt. Das wird zu einem echten Problem werden, denn der künftige Hausbesitzer ist weitestgehend autark und möchte seine eigene Energie produzieren. In Gänze wird ihm das natürlich nicht gelingen, aber dennoch werden ständig Überschüsse produziert, welche abgegeben werden müssen. Zeitgleich muss punktgenau der Nachschub im Bedarfsfall gesichert sein. Das stellt die Stromnetze vor große Herausforderungen, denen gerade ältere Netzwerke nicht gewachsen sind.
Ein Energieberater kann wahre Wunder bewirken
Viele Hausbesitzer mit dem Willen zur Sanierung, aber auch viele Hausbauer kennen sich mit der Vielzahl an baulichen Optionen und Fördermöglichkeiten gar nicht aus. Das ist auch kein Problem und tatsächlich dem Umstand geschuldet, dass nicht jeder alles und zu jeder Zeit im Blick behalten kann. Die professionelle Energieberatung ist deswegen ein unumgänglicher Schritt und kann Verbraucher bei der Suche nach adäquaten Lösungen sehr effektiv unterstützen. Im Rahmen einer Energieberatung wird nicht nur das Einsparpotenzial einer Immobilie durchleuchtet und optimiert. Auch Förderungen, sowie Möglichkeiten zu baulichen Verbesserungen werden ausführlich diskutiert und näher erklärt. In vielen Fällen kann für die Nutzung eines zertifizierten Dienstleisters sogar eine Förderung möglich sein. Verbraucher und private Hausbesitzer sollen so die Möglichkeit zur Information, sowie zur Verbesserung der Situation erhalten. Es kann natürlich auch weiterhin vieles in eigener Regie verwirklicht werden. Allerdings bietet ein professioneller Berater für Energiefragen noch einmal ein erhöhtes Maß an Expertise.
Trotzdem Strom sparen ist nie schlecht
Wer bereits alles erledigt hat und bereits Strom produziert, der sollte dennoch sparen. Hört sich seltsam an, denn eigentlich ist dann ja genügend Strom vorhanden. Doch die ganzen praktischen Tipps für Einsparungen denken zu häufig an den Geldbeutel, und viel zu wenig an die Umwelt. Ein großer Teil der Verschmutzung der Umwelt wird durch die sogenannte Lichtverschmutzung erzeugt. Diese kommt vor allem aus der Verwendung von künstlichem Licht. Ein Blick auf ein Satellitenbild in der Nacht zeigt die ganzen hellen Flecken auf der Erde. Die genauen Auswirkungen der Lichtverschmutzung sind noch unbekannt. Aber erwiesen ist, dass sie unsere Umwelt direkt beeinflusst. Natürlich muss niemand auf einen hellen Raum verzichten, aber es tut der Stromrechnung und dem eigenen Geldbeutel auf keinen Fall etwas Schlechtes, wenn die ungenutzten Räume in Dunkelheit verbleiben. Damit die produzierte Energie nicht umsonst produziert wurde, wird derzeit übrigens an technischen Lösungen gearbeitet. In Zukunft soll jedes Haus über eigene Batterien verfügen und so in der Lage sein, bei einem Ausfall der Energiequellen (z.B. nachts) das Haus weiterhin mit Strom zu versorgen.
Fazit: Die Energiewende schreitet voran und alle können profitieren
Der zügige Umbau der Energieversorgung weg von den fossilen hin zu den regenerativen Energieträgern ist im vollen Gange und wird so schnell nicht aufhören. Hausbesitzer und Wohnungseigentümer sollten schnell auf den fahrenden Zug aufspringen und sich so staatliche Hilfen, Förderungen und Zuschüsse sichern. Es lohnt sich in jedem Fall und klingt auch wesentlich attraktiver, als im Winter in einer dunklen Wohnung sitzen zu müssen. Zudem kann eine Solaranlage auf dem Dach nicht nur eigenen Strom produzieren, sondern den produzierten Strom kann jeder weiterverkaufen. Das ist eine gute Lösung, mit der sich die Kosten für die Installation innerhalb der nächsten Jahre nach der Anbringung deutlich reduzieren lassen. Die Zukunft wird zeigen, dass das weitestgehend autarke Eigenheim die Zukunft bringt. Schon jetzt kann der Grundstein durch nachhaltiges Bauen dafür gelegt werden und es profitieren wirklich alle davon. Denn ein gesunder Planet ist für künftige Generationen die einzige Lösung, mit der es sich gut und gerne leben lässt. Dass ganz nebenbei das eigene Portemonnaie geschont werden kann, ist dann nur einer der vielen Vorteile. Mit der Hilfe einer professionellen Beratung im Bereich der energetischen Sanierung und des Energieverbrauchs kann so jeder seinen Beitrag für den Umweltschutz leisten.







































