02.07.2021

Hausmittel gegen Rost ohne Energieaufwand

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Drahtbürste zum Reinigen von Rost

Metalle mögen keinen Rost und insbesondere in den Wintermonaten kann es bei Außenteilen durchaus dazu kommen, dass Rost entfernt werden muss. Alle bisher bekannten Mittel sind dabei eher weniger hilfreich. Doch es gibt Alternativen für jeden Heimwerker – selbstverständlich ohne Energieaufwand.

Rost sorgt dafür, dass das Metall porös wird und über die Zeit hinweg zerstört wird. Dadurch wird es nötig sein, diese Teile ab einem gewissen Punkt zu ersetzen, denn verrostete Einzelteile können potenziell lebensgefährlich sein. Daher sind regelmäßige Untersuchungen an den Fahrzeugen notwendig. Bei anderen Teilen, wie beispielsweise an einem Haus oder am Werkzeug dagegen können die jeweiligen Teile auch ausgetauscht werden – oder man nutzt Mittel zur Rostentfernung.

Sollte es sich um mehrere einzelne Rostnester handeln, dann reicht bereits gewöhnliches Schleifpapier, hiermit kann der Rost bis auf das blanke Metall herunter geschliffen werden. Mit einem feineren Schleifpapier kann dann der Übergang zum gewöhnlichen Metall hergestellt werden, damit die Arbeiten nicht offensichtlich sind. Nun könnte dann auch mit einem Neuaufbau begonnen werden.

Falls der alte Anstrich jedoch bereits sehr geschädigt ist aufgrund von großflächigen Rostschäden, dann sollte das gesamte Stück maschinell geschliffen werden und anschließend sollte der Anstrich erneuert werden. Teile, welche sich einfach transportieren lassen, können so zu einem Experten gebracht werden, welcher sich um das Sandstrahlen kümmert.

Gibt es Hausmittel gegen Rost?

Es muss kein Rostentferner aus dem Baumarkt verwendet werden, denn diese schaden unter Umständen sogar zusätzlich. Zur Rostentfernung gibt es dagegen diverse Hausmittel, wie beispielsweise Essigessenz. Hierbei wird auch kein professionelles Werkzeug benötigt. Im Rahmen der Blechbearbeitung wird zum Teil eine Aufspannplatte benötigt - dies entfällt bei den Arbeiten mit Hausmitteln grundsätzlich. Diese sind zudem energiesparend, da sie gänzlich ohne Strom funktionieren.

Cola gegen Rost

Als Rostentferner wirkt Cola tatsächlich, denn im Softdrink findet sich Phosphorsäure und diese kann oberflächlichen Rost lösen. Das Phosphat hierin bildet mit den Eisen Ionen eine Schicht Eisenphosphat, welche dann sogar vor Neubildung schützt, allerdings sieht das Metallstück dann nicht mehr so ansehnlich aus. Es ist daher ideal für kleinere Teile, wie beispielsweise Schrauben. Sollte sich der Rost aber schon ins Metall gefressen haben, dann wird Cola nicht mehr helfen können.

Backpulver und Natron gegen Rost

Backpulver und Natron können mit ein wenig Wasser zu einer Paste gemischt werden, diese wird dann auf den rostigen Stellen aufgetragen und nach etwa einer Stunde Einwirkzeit kann dies mit einem feuchten Tuch entfernt werden. Die Stelle kann dann mit einer Polierwatte trockengerieben werden.

Weitere Hausmittel gegen Rost

Bewährte Hausmittel gegen Rost mit Utensilien, welche keinen Strom benötigen, wären unter anderem Essig und Öl. Essig wird mit Öl verdünnt und kann dann auf das Metall aufgetragen werden, jedoch darf es nicht zu viel sein, denn die Säure im Essig könnte das Material ansonsten beschädigen.

Eine andere Möglichkeit wäre stattdessen Zitronensaft, wobei nicht selbst gepresst werden muss, da der Zitronensaft aus der Flasche völlig ausreicht. Die betroffene Stelle wird eingerieben und nach wenigen Stunden abgespült. Beliebt ist dabei eine Kombination aus Zitronensaft und Salz, hiermit können Rostflecken an beinahe jedem Material (auch Kleidung) entfernt werden. Beides muss zu einer Paste vermischt werden und für einige Stunden einwirken.

Eine mechanische Entfernung ist aber ebenfalls nie ausgeschlossen, denn das funktioniert prinzipiell am schnellsten. Der Rost kann mit Hilfe von Schleifpapier, Drahtbürsten, Stahlwolle oder einem Schleifgerät entfernt werden.

Eine Alternative wählen

Je nach Einsatzzweck (beispielsweise bei einer nachträglichen Dämmung) kann auch eine alternative gewählt werden, womit Rost erst gar nicht entsteht. Statt gewöhnliches Metall kann je nachdem auch Edelstahl verwendet werden oder Aluminium. Diese Wahl stellt sich jedoch selbstverständlich nicht bei jedem Einsatzgebiet. Eventuell werden innerhalb der Bearbeitung auch Utensilien benötigt wie eine T Nutenplatte, die gibt es aber nur bei einem Experten und weniger für Heimwerker aufgrund der Anschaffungskosten.

Stellen im Metall ausbessern

Die komplette Fläche kann nach dem Schleifen mit Wasser oder einem Metallreiniger gesäubert werden, danach sollten die stellen auch gründlich getrocknet werden. Kleine Löcher oder etwaige Vertiefungen müssen dann mit einer Spachtelmasse aufgefüllt werden und erneut angeschliffen werden. Später kann ein Rostschutz aufgetragen werden, dieser verhindert neue Korrosion, jedoch können bestehende Schwachstellen damit nicht ergänzt werden.

Fazit

Rost lässt sich auch ohne Energieaufwand entfernen dank der zahlreichen Hausmittel. Wenn es jedoch keine andere Möglichkeit gibt, kann genauso auf ein Schleifgerät oder auf andere Maschinen ausgewichen werden. Im Idealfall wird Rost durch einen Rostschutz vorgebeugt.

Bei stärkeren Rostschäden kann jedoch aber auch nur ein chemischer Rostumwandler helfen oder ein Schleifer. Sollte es sich lediglich um stärkere Rostablagerungen handeln, dann kann problemlos auf die Stahlwoll-Pad-Methode zurückgegriffen werden, welche durchaus helfen kann, ohne einen Einsatz von chemischen Reinigern. Leichter Flugrost wiederum kann mit Backpulver und Natron oder Essig mit Öl entfernt werden nach einigen Stunden Einwirkzeit.

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