03.11.2022
Heizkosten sparen mit Solarthermie
Die Solarthermie nutzt die Sonnenstrahlen, um Wasser zu erhitzen, das dann als Wärmequelle für dein Zuhause oder dein Büro genutzt werden kann.
Mit Solarthermie kannst du nicht nur deine monatliche Heizkostenrechnung senken, sondern auch deinen ökologischen Fußabdruck verringern und deinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Wie funktionieren Solarthermie-Anlagen?
Solarthermische Anlagen sind eine Art von erneuerbaren Energiesystemen, die die Energie der Sonne zur Wärmeerzeugung nutzen. Solarthermische Systeme basieren auf Kollektoren, die auf dem Dach installiert werden, um die Sonnenstrahlen einzufangen.
Die Kollektoren enthalten eine Flüssigkeit, in der Regel eine Art Frostschutzmittel, das sich erhitzt, wenn die Sonnenstrahlen darauf treffen.
Die Wärme der Flüssigkeit wird dann an einen Wärmetauscher weitergeleitet, der wiederum die Wärme an das Wasser in einem Speichertank weitergibt.
Wenn die von der Solarthermieanlage erzeugte Wärme nicht ausreicht, um das Wasser im Speicher auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen, kann ein zweiter Wärmetauscher eingesetzt werden, um die Solarthermieanlage zu ergänzen.
Die Solaranlage wird mit einem Druckablassventil verschlossen, um zu verhindern, dass sich ein zu hoher Druck im System aufbaut.
Wie hoch beträgt der Anteil zur Warmwasseraufbereitung?
Photovoltaik-Anlagen nutzen die Energie der Sonne, um Wasser zu erwärmen, und kann bis zu 60 Prozent der gesamten Energie liefern, die pro Jahr für Warmwasser verbraucht wird.
Das bedeutet, dass Solarthermieanlagen ein hohes Einsparpotenzial für Verbraucher haben. Die Sonnenstrahlen treffen auf die Kollektorfläche auf dem Dach und werden in Wärme umgewandelt.
Diese Wärme wird dann auf das Wasser im Kollektor übertragen, das durch ein Rohrsystem zirkuliert. Wenn das Wasser die gewünschte Temperatur erreicht hat, wird es in einen Speichertank geleitet.
Kann eine Solarthermische-Anlage auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden?
Solarthermische Anlagen können für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden, z. B. zur Stromerzeugung, zur Warmwasserbereitung und zur Raumheizung.
Heute werden Solarthermieanlagen jedoch meist zur kombinierten Warmwasser- und Heizungsunterstützung eingesetzt.
Dann wird die von der Solaranlage erzeugte Wärme auch zur Erwärmung des Heizungswassers genutzt. Damit können durchschnittlich 20% des Jahresbedarfs gedeckt werden.
Die richtige Größe von Solarthermie bestimmen
Im Allgemeinen gilt eine maximale Kollektorfläche von zwei Quadratmetern pro Person als gute Faustregel, wobei 1,5 Quadratmeter die optimalere Zahl sind.
Für eine vierköpfige Familie sollten zwei bis drei Kollektoren ausreichen, um ihren Warmwasserbedarf das ganze Jahr über zu decken - unabhängig von der Jahreszeit.
Das liegt daran, dass die Sonneneinstrahlung von den Kollektoren in Wärmeenergie umgewandelt wird und so auch im Winter eine zuverlässige Quelle für warmes Wasser darstellt.
Bei der Wahl der Anlagengröße ist es also wichtig, ein Gleichgewicht zwischen einer nicht zu kleinen und einer nicht zu großen Anlage zu finden.
Wenn die Anlage zu klein ist, kann sie nicht genug Warmwasser produzieren, und wenn sie zu groß ist, wird Geld für unnötige Kollektoren verschwendet.
Deshalb ist die Wahl der richtigen Größe einer Solarthermieanlage entscheidend, um den größtmöglichen Nutzen aus dieser erneuerbaren Energiequelle zu ziehen.
Welcher Speicher wird benötigt?
In einem solarbetriebenen Haushalt deckt sich der Wärmebedarf in der Regel nicht mit dem Solarertrag. Damit genügend Warmwasser zur Verfügung steht, muss der Speicher zwei bis zweieinhalb Tage lang Wasser fassen können.
Bei Anlagen, die nur für die Warmwasserversorgung ausgelegt sind, wird der Speicher normalerweise nicht an den Heizkreislauf angeschlossen.
Wenn du eine Solaranlage planst, die auch die Heizung unterstützen soll, brauchst du ein kombiniertes Gerät, das beide Kreisläufe versorgen kann.
Besonders effektiv wird das Heizsystem, wenn dieser Speicher alternativ von einer anderen Heizungsanlage beheizt werden kann, die Gas, Öl oder Holzpellets verbrennt. Mit dieser Reserve-Wärmequelle kannst du sicher sein, dass in deiner Wohnung immer genügend Warmwasser vorhanden ist.
Wie hoch sind die anfallenden Kosten einer Solarthermie-Anlage?
Die Kosten für eine Solarthermieanlage hängen von einer Reihe von Faktoren ab, unter anderem von der Größe und Leistung der Anlage.
- In der Regel kostet eine Anlage, die eine vierköpfige Familie mit Warmwasser versorgen soll, etwa 6.000 Euro.
- Wird die Anlage zur Heizungsunterstützung eingesetzt und mit hocheffizienten Kollektoren ausgestattet, kann sie bis zu 11.000 Euro kosten, je nach Größe des Pufferspeichers, den gewählten Kollektoren und den notwendigen Installationsarbeiten.
Gibt es auch Förderungen?
Zum Glück gibt es eine Reihe von Förderprogrammen, die helfen, die Kosten für die Installation auszugleichen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet zum Beispiel Zuschüsse für Solaranlagen an, die auf bestehenden Gebäuden installiert werden.
Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Zuschussprogramme für Solaranlagen an. Außerdem bieten einige Bundesländer und Kommunen ihre eigenen Förderprogramme an.
Anträge für diese Programme kannst du in der Regel bei deiner Hausbank stellen. Mit ein bisschen Recherche solltest du in der Lage sein, ein Förderprogramm zu finden, das die Installation von Solarmodulen erschwinglicher macht.
Fazit:
Die Installation von Solarthermieanlagen kann dazu beitragen, deine Heizkosten zu senken, und es gibt eine Reihe von Förderprogrammen, die die Installation erschwinglicher machen.
Außerdem können Solarthermieanlagen für eine Vielzahl von Anwendungen genutzt werden, z. B. zur Warmwasserbereitung oder als Raumheizung.
Letztlich kann die Investition in eine Solarthermieanlage dazu beitragen, dass dein Haus energieeffizienter und umweltfreundlicher wird.









































