07.10.2022
Klimatisierung und Nachhaltigkeit – passt das zusammen?
Wie funktionieren Klimaanlagen überhaupt?
Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, da es verschiedene Arten von Klimaanlagen gibt. In Privathaushalten werden aber vor allem mobile Monoblock-Geräte und Split-Klimaanlagen genutzt. Fachbetriebe wie www.KlivaTec.de bieten Beratung und gegebenenfalls Unterstützung beim Einbau.
Klimaanlagen funktionieren nach dem Prinzip der Phasentransformation. Damit ist der Übergang eines Stoffes von einem Zustand in einen anderen – zum Beispiel, wenn ein Stoff seinen Aggregatzustand von flüssig zu gasförmig ändert. Bei der Umwandlung von Flüssigkeit in Gas absorbiert der Stoff Wärme.
In Wohnungen oder im Auto funktioniert eine Klimaanlage also, indem sie heiße Luft aus einem bestimmten Raum aufnimmt. Diese wird mit Hilfe eines Kältemittels und einer Reihe von Spulen im Inneren des Gerätes verarbeitet und dann gekühlt in denselben Raum abgegeben, in dem die warme Luft ursprünglich gesammelt wurde.
Arten von Klimaanlagen
Gemeinhin unterscheidet man zwischen vier Geräte-Arten:
Zentrale Klimaanlagen
Eine zentrale Klimaanlage ist ein System, bei dem die Luft an einem zentralen Ort gekühlt und über ein oder mehrere Gebläse und ein Kanalsystem in die Räume verteilt wird. Zentrale Anlagen gelten als sehr energieeffiziente Lösung, wird aber hauptsächlich in Neubauten installiert. Der Einbau in ein bestehendes Gebäude gestaltet sich meist extrem aufwändig.
Splitgeräte
Bei Split-Systemen wird Kältemittelgas durch den Kühlkreislauf des Geräts gepumpt. Während das Gas durch den Kondensator gepumpt wird, kühlt es ab und verdampft zu einer Flüssigkeit. Das flüssige Kältemittel wird dann in den Verdampfer gepresst, wo es sich ausdehnt und wieder in ein Gas verwandelt. Montiert werden solche Klimageräte in einem Wanddurchbruch, der bei Mietwohnungen allerdings das Einverständnis des Vermieters voraussetzt.
Monoblock-Geräte
Bei dieser Art von Klimaanlage sind beide Spulensätze in einem einzigen Gehäuse eingebaut, daher der Name Monoblock. Diese mobilen Geräte sind in der Regel so konstruiert, dass sie innerhalb des zu kühlenden Raums aufgestellt werden. Mit Luftrohrenw wird die erwärmte Luft nach außen geleitet.
Wärmepumpen
Eine Wärmepumpe entzieht der kalten Außenluft Wärme und überträgt sie in das Haus. Im Gerät erhöht ein Kompressor mit Strom die Temperatur des dem Außbenbereichs entzogenen Wärme. Einige Wärmepumpen-Modelle können umgekehrt auch für Kühlung sorgen, indem sie warme Innenluft nach außen transportieren. Sie können somit im Sommer als Klimaanlagen fungieren.
Wie kann man Wohnungen klimafreundlicher kühlen?
Um zu überleben, sind Pflanzen auf Photosynthese angewiesen. Bei diesem Prozess verbrauchen sie Wasser und Sonnenlicht, um ihre eigene Nahrung zu erzeugen. Dabei nehmen die Pflanzen auch Energie auf, in diesem Fall Wärme. So können bestimmte Zimmerpflanzen dazu beitragen, die Luft um sie herum kühl zu halten.
Die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter, daher bekommen in diese Himmelsrichtungen ausgerichtete Fenster viel direktes Sonnenlicht ab. Daher sollte man nach Osten und Westen ausgerichtete Fenster tagsüber schattig halten. Das verhindert, dass das direkte Sonnenlicht in das Gebäude eindringt und die Luft erhitzt.
In der Annahme, dass sie den Raum besser kühlen, kaufen viele Menschen eine Klimaanlage, die zu groß für ihre Wohnung ist. Zu große Klimaanlagen verschwenden jedoch Energie. Bei Klimageräten kommt es also durchaus auf die Größe an. Im Fachhandel kennt man die richtige Gerätegröße für jede Wohnsituation.
Fazit: Klimatisierung und Nachhaltigkeit
Sommerliche Hitze kann sich selbst im eigenen Zuhause bedrückend anfühlen. Insbesondere die Bewohner von Dachgeschosswohnungen können ein Lied davon singen. Viele Menschen träumen daher von der eigenen Klimaanlage. Die Wahl des richtigen Stromanbieters und die Beherzigung einiger einfach umzusetzender Tipps können helfen, die Themen Klimatisierung und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden.











































