10.02.2020

Licht und Schatten durch eine Solarterrasse

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Sie sind noch oben ohne? Ein Solardach als Terrassen-Überdachung bringt viele Vorteile mit: Sonnenschutz, trotzdem genügend Licht für die Wohnräume, eigenen Strom produzieren und noch dazu sieht es schick aus!

Auch wenn es die aktuellen Temperaturen noch nicht erahnen lassen, auch der kommende Sommer wird wieder viele sonnige Stunden und wahrscheinlich auch wieder Rekordtemperaturen für uns bereit halten. Wenn ein Sonnenschirm nicht mehr ausreicht, um Ihre Terrasse und die Wohnräume vor allzu starker Sonneneinstrahlung zu schützen, sollten Sie die Vorteile einer Terrassenüberdachung prüfen. Wenn die Terrassenüberdachung noch dazu als Solardach daher kommt, können Sie ab sofort nebenbei noch Ihre eigene Solaranergie produzieren...

Viele Nutzer entscheiden sich mittlerweile für eine Solarterrasse, da sie auf Licht, aber auch Schatten nicht verzichten wollen. Eine Terrassen-Überdachung ist bereits eine gute Investition um die Terrasse und die dahinter liegenden Wohnräume vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Wer die zu schützende Fläche zudem für ein Solardach nutzt, kann gleichzeitig die eingefangene Sonnenenergie in Strom umwandeln.

Die Vorteile einer Solarterrasse

  • Die Solarmodule sind lichtdurchlässig genug um viel Tageslicht durchzulassen
  • Dabei bietet die Überdachung Sonnenschutz von über 80%
  • Die Solarmodule erzeugen Strom für den Eigenbedarf oder Einspeisung in das öffentliche Stromnetz
  • Gleichzeitig ist eine Solarterrasse ein echter Hingucker
  • Die Erweiterung durch Seitenwände ist möglich

Bietet ein Solardach Nachteile?

Es gibt Punkte, die beachtet werden sollten, wenn es um ein Solardach geht. Wo die Terrasse ihren Platz bekommt, ist entscheidend für die Frage, ob sich die Investition überhaupt lohnt. Orte, die lediglich über eine geringe Sonneneinstrahlung verfügen, gewinnen über eine Solarterrasse nur wenig Energie, weil die Stromerzeugung zu niedrig ist. Um diese Frage der Effektivität beantworten zu können, sollten Sie vorab eine Expertenmeinung einholen. Ein wichtiger Punkt bei der Planung für eine Solarterrasse ist die Speicherung des erzeugten Stroms. Eine Möglichkeit ist die Instalation eines Stromspeichers, ansonsten kann der selbst erzeugte Strom auch in  das öffentliche Stromnetz eingespeist werden, wodurch Einnahmen generiert werden können.

Wie hoch sind die Kosten für eine Solarterrasse?

Im Durchschnitt sollte mit Beträgen ab 9.000 Euro gerechnet werden, die abhängig von der Größe des Solardachs sind. Eine durchschnittliche Solarterasse ist ungefähr 20 Quadratmeter groß. Ist die Ausrichtung optimal, kann die Terrasse bis zu 9.000 kWh pro Jahr erzeugen! Damit würde sich die Investition in kurzer Zeit amoertisieren. Zuerst ist es wichtig zu überlegen, wie groß die Terrasse und ob eine gute Stromerzeugung im Ort gegeben ist. Das sind die entscheidenden Punkte, die für eine langfristige Kalkulation in eine Solarterrasse eine Rolle spielen.

Ist es möglich die Terrasse so zu gestalten, wie es einem beliebt?

Natürlich soll die neue Solarterrasse auch zum Rest des Hauses passen und am besten noch den eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechen, aber ist das überhaupt möglich? Ja! Das Design kann nach dem individuellen Geschmack gestaltet werden. Materialien wie Holz, Aluminium oder Edelstahl eignen sich problemlos als Gerüst. Des Weiteren passen sich solche Materialien auch der Optik des gesamten Hauses an. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind demnach keine Grenzen gesetzt. Ganz egal, ob es sich dabei um weiße Holzbalken handelt, die gleichzeitig viel Leichtigkeit erzeugen und zu jedem Typ Haus passen oder Aluminium, welches schlicht wirkt und genau wie Edelstahl, das zusätzlich noch eine gewisse Eleganz auf moderner Art mit sich bringt. Mit jedem Material kann eine individuelle Solarterrasse entstehen. Neben dem Schattenspender wird somit zukünftig auch nachhaltige Energie gewonnen, die entweder für den eigenen Bedarf, oder zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz Verwendung findet.

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