06.08.2020

Neubauplanung: energieeffizient in die Zukunft

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Je energie­effizienter Ihr Haus gebaut wird, umso weniger zahlen Sie bei einem Förder­kredit zurück!

Die Preise für Energie sind in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Deshalb macht es Sinn, den Energieverbrauch zu senken. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, einen Altbau nachträglich energieeffizient nachzurüsten.

Meist ist das mit einem erheblichen Aufwand und hohen Zusatzkosten verbunden. Das betrifft zum Beispiel die Isolation des Dachs oder der Mauer. Auch das Auswechseln der Fenster geht ins Geld. Wer einen Neubau plant, stattet das Gebäude von vornherein so aus, dass möglichst wenig Energie verloren geht. Das Haus energieeffizient zu gestalten, geschieht nicht nur auf freiwilliger Basis. Der Gesetzgeber schreibt eine umweltfreundliche Bauweise vor. Gemäß der Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, gelten seit 2016 für die Errichtung von Neubauten spezielle Mindestanforderungen. Das betrifft insbesondere die Wärmedämmung und den Energieverbrauch. Für den zukünftigen Hauseigentümer ist das auch wegen der Förderprogramme interessant. Angesichts der Tatsache, dass rund 40 Prozent des Energieverbrauchs auf Gebäude entfallen, lohnt es sich auf jeden Fall, über eine energieeffiziente Bauweise nachzudenken.


Wer sich an die Regeln hält, wird gleich doppelt belohnt. Zum einen spart man viel Energie und somit Geld, zum anderen kommt man leichter an die zinsgünstigen Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW. Die geforderten Maßnahmen lassen sich vor allem bei einem Neubau schnell und einfach umsetzen. Dabei handelt es sich zum einen um die Dämmung, zum anderen um die Energieversorgung mit dem Heizungssystem. Generell lohnt es sich, über die Mindestanforderungen hinaus tätig zu werden und das Haus so energieeffizient wie möglich zu gestalten. Es gibt etliche Faktoren, die den Energieverbrauch beeinflussen und die man bereits bei der Planung des Neubaus berücksichtigen kann. Aber auch nachträglich ist es möglich, in dieser Hinsicht tätig zu werden und von lukrativen Zuschüssen zu profitieren.

Clevere Strategien für niedrigere Energiekosten

Natürlich macht es durchaus Sinn, die Eigeninitiative zu ergreifen und weitaus mehr zu leisten, als der Gesetzgeber vorgibt. Dazu gehört zum Beispiel eine Solaranlage auf dem Dach oder eine zusätzliche Dämmung. Auch ein Außenrollo trägt durch seine isolierende Funktion dazu bei, die Heizkosten zu senken. Dreifachverglaste Fenster bieten ebenfalls einen echten Nutzen.


Noch effektiver ist der Bau eines Energiesparhauses. Hier sorgt eine effiziente Technik für zusätzliche Spareffekte. Eine aufwändige Architektur und die Verwendung verschiedener Materialien führen dazu, dass durch die Fassade deutlich weniger Energie verloren geht. Inzwischen gibt es sogar schon sogenannte Plus-Energie-Häuser. Das heißt, dass das Gebäude selbst mehr Energie erzeugt, als dass es verbraucht. Null-Energie-Häuser erzeugen die benötigte Energie selbst. Das geschieht unter anderem durch Wärmerückgewinnungsstrategien, Photovoltaik oder Solarthermie. Bei einem Sonnenhaus entstammt mindestens die Hälfte der benötigten Energie aus der Kraft der Sonne. Typisch sind hier große Pufferspeicher und Solarkollektoren auf dem Dach. Passivhäuser verfügen über eine gute Dämmung und brauchen dank ihres Wärmerückgewinnungssystems keine Heizung. Eine Notheizung hält die Temperatur an extrem kalten Tagen konstant. Sehr sparsam sind auch die sogenannten Drei-Liter-Häuser. Diese verbrauchen im Jahr pro Quadratmeter nur bis zu drei Liter Heizöl. Entscheidet man sich für den Bau eines KfW-Effizienzhauses, dann ist das Energiesparhaus förderfähig. Dafür gibt es festgelegte Standards. Der Energieverbrauch ist hier niedriger als es der Gesetzgeber fordert. Niedrigenergiehäuser sind im allgemeinen Gebäude, die die Mindestanforderungen unterschreiten.

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