16.10.2023
Ohne Dämmung bleiben die Kosten hoch
Ohne eine moderne Dämmung entweicht viel Energie aus dem Haus. Um den Energieverbrauch deutlich zu senken, muss ein umfassendes Konzept erarbeitet werden.
Die Wärmdämmung ist eine kostspielige Angelegenheit, die jedoch langfristig das Haushaltsbudget schont. Bis zu 35 Prozent Energiekosten können eingespart werden. Die Investition müssen Hauseigentümer nicht allein stemmen, der Staat unterstützt das Vorhaben. Nicht übersehen werden sollte, dass die Sanierung nicht nur dem Klima zugutekommt. Die Wohnqualität steigt durch die Vermeidung von Durchzug und kalten Ecken im Zimmer. Kalte Füße gehören ebenfalls der Vergangenheit an.
Zur Dämmung gehören nicht nur die Wände
Ein wichtiger Punkt bei der energetischen Sanierung eines Hauses ist die äußere Hülle. Wichtige Bestandteile sind die Wände, das Dach und die Kellerdecke. Diese Betrachtung vergisst jedoch einen wichtigen Aspekt: die Öffnungen des Hauses. Allein moderne Fenster können Dämmwirkung um 20 bis 25 Prozent verbessern. Bei der Wahl des Fensterrahmens leiten Holz und Kunststoff weniger Wärme ins Freie als Aluminium. Werden Aspekte der Umweltverträglichkeit berücksichtigt, ist Holz als nachwachsender Rohstoff zu bevorzugen.
Ebenso spielt die Eingangstür eine wichtige Rolle. Schließt sie nicht dicht, entweicht eine beachtliche Menge an Heizenergie. Hauseigentümer sollten also auf gute Dämmeigenschaften der Haustür achten. Kunststoff und Holz sind wie bei den Fenstern gegenüber Metallen im Vorteil. Interessant sind Varianten, bei denen im Holz eine Stahleinlage enthalten ist. Sie isoliert und bietet einen optimalen Schutz, wenn sich jemand gewaltsam Zugang zur Wohnung verschaffen möchte.
Eine nach außen öffnende Tür, mag im ersten Moment ungewöhnlich erscheinen. Sie besitzt jedoch einige Vorteile. Sie kann von außen nicht einfach aufgetreten werden. Zudem gewinnen Hausbesitzer mehr Fläche hinter der Tür. Soll der Eingang teilweise verglast werden, sind Wärmeschutzverglasungen mit zwei Scheiben der Mindeststandard. Eine bessere Dämmwirkung erreichen eine Isolier- oder Dreifachverglasung. Diese Eigenschaften sind auch bei der Planung der Fenster zu berücksichtigen.
Modernes Heizen allein reicht nicht
Lobbyverbände der erneuerbaren Energien behaupten gern, dass Wind, Sonne und Wasser nichts kosten. Diese Tatsache nutzt dem Verbraucher jedoch auf absehbare Zeit wenig. Ökostrom wird wie fossile Energien an der Strombörse gehandelt. Zudem kosten die Investitionen in die Strom-Infrastruktur viel Geld. Der Bedarf wird in den kommenden Jahren deutlich steigen. Durch den Wegfall fossiler Energien wird eine „Stromlücke“ entstehen, die geschlossen werden muss.
Die Nachfrage wird den Strompreis in die Höhe treiben. Fachleute rechnen für 2030 mit einem Preis bis zu 80 Cent je Kilowattstunde. Deshalb ist es wichtig, die energetische Sanierung voranzutreiben. Sie schützt nicht nur die Umwelt, sondern ist ein wichtiges Element, damit die Wohnung auch zukünftig bezahlbar bleibt.
Übrigens, auch Gas und Öl werden zukünftig deutlich teurer. Dafür sorgen entsprechende CO₂-Abgaben und die Verknappung des Angebots. Es ist also an der Zeit, die eigenen vier Wände energieeffizient zu gestalten.










































