17.06.2025
Tiefbrunnenpumpen für einen nachhaltigen Haushalt – das sind ihre Einsatzgebiete
Noch viel wichtiger ist unser Umgang mit der Umwelt, damit auch künftige Generationen ausreichenden Zugang zu sauberen Wasserquellen haben. Geht es um eine effiziente und nachhaltige Wasserversorgung im Haushalt, kann eine Tiefbrunnenpumpe eine zentrale Rolle einnehmen. Sie wird schließlich genutzt, um Grundwasser aus den tieferen Erdschichten zu schöpfen. Dieses Wasser wiederum können wir auf vielfältige Weise nutzen.
Alternative Wasserquelle im Haus
Einer der Hauptgründe für den hohen Wasserverbrauch ist unser Verhalten im Haushalt. Allein für eine Toilettenspülung werden im Schnitt 6 bis 9 Liter pro Spülgang fällig. Möchten wir gar ein Vollbad nehmen, sind es gleich über 100 Liter. Das ist eine ganze Menge Wasser, die grundsätzlich nicht aus dem öffentlichen Trinkwassernetz bezogen werden muss. Mit einer Tiefbrunnenpumpe können Sie auf eigene Ressourcen wie Grundwasser zugreifen und diese als alternative Wasserquelle im Haus nutzen. An sich eignet sich dieses Wasser für nahezu alle Anwendungen im Haushalt. Lediglich als Koch- oder Trinkwasser ist es nicht uneingeschränkt zu empfehlen, da es ohne eine vorherige Filtration nicht den hierzulande geltenden strengen hygienischen Standards entspricht.
Bewässerung des Gartens
Eines der besten Einsatzgebiete für eine Tiefbrunnenpumpe ist ohne Frage die Bewässerung des Gartens. Oft müssen wir das Wasser weder aufbereiten noch transportieren, sondern können es direkt nach der Förderung nutzen. Durch die Kombination von Grund- und Regenwasser lassen sich auch größere Flächen kostengünstig und zuverlässig bewässern. Vorausgesetzt, dass Sie richtig gießen und nicht zu verschwenderisch mit dem verfügbaren Wasser umgehen. Ein Gemüsebeet braucht nur etwa 10 bis 15 Liter pro Quadratmeter. Bei durstigen Zierpflanzen sind es mit rund 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter schon deutlich mehr, wobei es auch auf die Temperaturen am Standort ankommt.
Versorgung von Tieren
Normalerweise denken wir bei den Kosten für Haus- oder Nutztiere eher an Futter, Pflege und Tierarztbesuche. Das Trinkverhalten der Tiere kommt uns hingegen nur selten in den Sinn. Dabei kommen im Laufe eines Jahres durchaus mehrere Tausend Liter pro Tier zusammen. Dieses Wasser beziehen wir aus dem öffentlichen Leitungsnetz, ohne groß darüber nachzudenken, aber es ist vollkommen legitim, Haus- und Nutztieren aus einem Brunnen geschöpftes Wasser zur Verfügung zu stellen. Ob eine Aufbereitung des Wassers erforderlich ist, hängt stark von der Wasserqualität ab. Bei stehendem Wasser, das durch Vogelkot, Laub oder Erde verunreinigt wurde, ist eine gründliche Filterung zu empfehlen.
Notfallvorsorge für Krisen
Bei der Wasserversorgung geht es nicht nur darum, seinen Wasserverbrauch zu reduzieren und damit einen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten. Wir sollten auch daran denken, was passiert, wenn plötzlich kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn kommt. Angesichts der weltweiten Wasserknappheit und dem Risiko von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen ist so ein Szenario selbst hierzulande nicht gänzlich ausgeschlossen, weswegen es nicht schaden kann, für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, um zumindest kurzfristige Engpässe sicher zu überstehen. Mit einer Tiefbrunnenpumpe haben Sie im Notfall eine unabhängige Wasserquelle parat, um den Grundbedarf sicherzustellen.











































