18.02.2022

Wie man durch richtige Textilpflege Energie sparen kann

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Clever waschen und Energie sparen.

Zwei Geräte sorgen beim Wäschewaschen für spürbaren Energieverbrauch – das sind Waschmaschine und Wäschetrockner

Mit einigen kleinen Tricks lässt sich die Textilpflege mit effizienter Energieeinsparung verknüpfen. Hier unsere Tipps:

Waschmaschine sauber halten

Die energiesparende Textilpflege beginnt beim achtsamen Umgang mit der Waschmaschine. Zunächst sollte der Wasser-Härtegrad geprüft werden. Bei stark kalkhaltigem Wasser empfiehlt es sich, regelmäßig ein natürliches Entkalkungsmittel einzusetzen. Kalkablagerungen erfordern mehr Energie, um das Wasser aufzuheizen. In einer Waschmaschine können sich Bakterien und Keime ausbreiten. Um das zu verhindern, muss die Waschmittelschublade stets sauber gehalten werden. Außerdem darf die Maschine nur geschlossen werden, wenn alle Gummidichtungen trocken sind. Das hemmt die Entwicklung von Bakterien und ist die Voraussetzung für gute Textilpflege mit wenig Energieeinsatz.

Waschmaschine richtig füllen

Um die Waschenergie so effizient wie möglich auszunutzen, sollte die Maschine passend zur Textilart gefüllt werden. Je weniger Schmutz in der Wäsche ist, umso voller darf die Maschine beladen sein.  Beim Waschgang mit Bettwäsche und Handtüchern ist die volle Beladung optimal. Auch Unterwäsche aus Baumwolle passt dazu. Dafür muss sie in ein Wäschesäckchen gelegt werden. Für diese drei Textilarten eignet sich Vollwaschmittel. Bunte Kleidung kann vier Fünftel der Waschtrommel ausfüllen. Colorwaschmittel ist hier geeignet. Bei Wolle und Seide darf maximal nur ein Fünftel der Trommel aufgefüllt werden, sonst gelingt die Reinigung mit dem Wollwaschgang nicht. Zu beachten ist auf dem Pflegeetikett, ob solche Kleidungsstücke für Maschinenwäsche geeignet sind. Synthetische und Funktionskleidung benötigen ein Feinwaschmittel. Wolle, Seide und synthetische Textilien dürfen nur schwach geschleudert werden.

Die Waschtemperatur sorgfältig wählen

Das Umweltbundesamt rät beim Waschen zu möglichst niedrigen Temperaturen. Ein Waschgang bei 60 °C verbraucht so viel Strom wie zwei Waschgänge bei 40 °C. Wählt man eine Temperatur von 30 °C, kann man sogar dreimal waschen, bis der Stromverbrauch einer 60-Grad-Wäsche erreicht ist. Handtücher und Bettwäsche haben üblicherweise eine Waschtemperatur von 60 °C. Gerade hier lohnt sich der Eco-Waschgang. Die Waschzeit dauert länger und die Waschtemperatur liegt unter 50 °C. Aber der Reinigungseffekt entspricht einem üblichen Vollwaschgang bei 60 °C. Es wird dabei erhebliche Energie eingespart. Ist die Waschmaschine sauber und alle Personen im Haushalt sind gesund, kann Buntwäsche sogar bei nur 20 – 30 °C gewaschen werden.  Weißwäsche ist bei 40 °C möglich. Das alles senkt den Stromverbrauch deutlich. Trotzdem sollte einmal pro Monat eine 60-Grad-Wäsche durchgeführt werden – für die Hygiene der Maschine. 

Wäschetrockner – Pflege und Kombination mit Schleudergang

Auch beim Wäschetrockner entscheidet die alltägliche Pflege über den Energieverbrauch. Die Siebe müssen regelmäßig gereinigt werden. Sonst dauert der Trocknungsvorgang länger und der Energieverbrauch steigt. Um den Tumbler effektiv zu nutzen, ist hier ebenfalls die volle Beladung empfehlenswert. Wichtig ist, die Wäsche so trocken wir möglich aus der Waschmaschine zu holen. Ein Schleudergang von 1.400 Umdrehungen sorgt für den besten Effekt. Das intensive Schleudern verbraucht nur einen Bruchteil an Energie im Vergleich zum Trocknen im Tumbler. Daher ist das kräftige Schleudern von unempfindlichen Textilien eine entscheidende Voraussetzung, um beim Maschinentrocknen Energie zu sparen. Zu guter Letzt gilt: Wer energieeffiziente Geräte nutzt, spart am meisten Strom ein.  

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