31.07.2023
Das Balkonkraftwerk – sparen, aber nicht ohne Haken
Dabei soll es schon in Zukunft leichter werden, solche "Balkonkraftwerke" zu installieren. Denn bisher hatte der Vermieter noch ein Wörtchen mitzureden.
Balkonkraftwerk mit fachlicher Expertise wählen
Heute finden sich preisgünstige Balkonkraftwerke zum Stromsparen im Haushalt bei diversen Händlern. Die Bandbreite zwischen Qualität und erzeugter Energie ist jedoch sehr groß. Wer mit dem Gedanken spielt, seinen Balkon mit einer eigenen Solaranlage auszustatten, sollte nach Möglichkeit nicht ein vermeintlich günstiges Produkt aus dem Discounter kaufen. Sinnvoll ist es, sich mit einem kompetenten Partner für Photovoltaikanlagen zusammenzusetzen. Dieser hat nicht nur den Zugriff auf eine ganze Bandbreite an Lösungen und Möglichkeiten, diese auf die individuellen Gegebenheiten anzupassen.
Viel mehr hat der fachmännische Betrieb ein ganzes Team an Experten, welche sich von der Idee bis zur Umsetzung um die Realisierung einer PV-Anlage auf dem Balkon kümmern. So holen Mieter, aber auch Eigenheimbesitzer, das Maximum aus den örtlichen Gegebenheiten und können mit dem Balkonkraftwerk schon schnell die eigenen Kosten deutlich senken. Wie viel das im Einzelnen ist, lässt sich mit dem Photovoltaikrechner einfach bestimmen. Zudem stehen diese ebenfalls bei Fragen zu Vorschriften mit Rat und Tat zur Seite.
Großartige Möglichkeit Kosten zu senken
Unter dem Begriff "Balkonkraftwerk" verstehen die meisten eine kleine Photovoltaikanlage welche auf dem Balkon, im Garten oder Dach angebracht wird. Diese besteht aus wenigen Teilen und lassen sich verhältnismäßig leicht montieren. Ihnen gemein ist, dass sich diese Mini-PV-Anlagen nahezu überall befestigen lassen. Im Anschluss liefert das System kostenlosen Strom zur eigenen Verwendung.
Vor allem unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Energiekosten erscheinen diese Balkonkraftwerke für Verbraucher als eine solide Option, die eigenen Kosten zu senken. Generell sollte bei einer einfachen Anlage mit einem Anschaffungspreis von rund 1.000 Euro gerechnet werden. In diesem Preissegment handelt es sich um die üblichen 600-W-Einheiten, welche bereits nach einem halben Jahrzehnt die Kosten wieder eingespielt haben sollten.
Die Effektivität dieser Mini-PV-Anlagen ist selbstverständlich von diversen Faktoren abhängig. So spielt etwa die Sonneneinstrahlung eine wesentliche Rolle und somit, wie viel Schatten am Tag auf dieser liegt. Schließlich ist nicht jeder Balkon oder kleine Garten optimal auf die Sonnen ausgerichtet. Allerdings kann im Schnitt mit etwa einer Kilowattstunde im Jahr gerechnet werden. Wobei Menschen im Norden hiervon etwa zehn Prozent abziehen und Menschen im Süden zehn Prozent mehr rechnen sollten.
Achtung in Bezug auf geltende Regelungen
Mit einer 600 Watt starken Photovoltaikanlage auf dem Balkon lässt sich also bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,29 Euro pro Kilowattstunde 174 Euro an Stromkosten im Jahr sparen. Somit wäre ein Balkonkraftwerk von 1.000 Euro nach gut fünfeinhalb Jahren durch die Sonnenenergie wieder zurückbezahlt. Da diese Anlagen mit etwas Pflege leicht 20 bis 25 Jahre halten, wird ab dann also gespart.
Wichtig zu wissen ist allerdings, dass in Mietwohnungen auf einem Balkon lediglich 600 Watt als Obergrenze für Solarmodule erlaubt ist. Oberhalb dieser Grenzen kommen einige Besonderheiten hinzu. So müssen Anlagen über 600 Watt zum einen von Elektrikern geprüft werden. Zudem braucht es dann eine umfangreiche Genehmigung. Wird in der Folge ebenfalls Strom in das Netz eingespeist und verkauft, will das Finanzamt davon einen Teil haben und der Netzbetreiber erwartet ebenfalls genaue Angaben. Daher empfiehlt sich in jedem Fall eine eingehende Beratung mit einem Fachmann für Photovoltaikanlagen.









































